Star Wars: Boba Fett erhält eigenen Film unter Regie von James Mangold

Star Wars… Ich habe mittlerweile meinen Frieden damit gemacht, dass es drei gute Filme im Franchise gibt und danach eventuell nichts mehr kommen wird. So bin ich leidenschaftlicher Hasser der Prequels und empfand „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ als noch drastischeren Abstieg. „Star Wars: Die letzten Jedi“ ließ ich daher von vornherein links liegen und werde auch „Solo: A Star Wars Story“ gepflegt ignorieren. Lediglich „Rogue One: A Star Wars Story“ fand ich zumindest ganz okay. Klar ist aber, dass Disney die Kuh melken wird, bis sie umfällt. Und so stehen nun gleich mehrere, neue Filme zu einzelnen Charakteren im Raum.

Einen neuen Blockbuster soll dabei Regisseur James Mangold („Logan“) verantworten. Der Streifen soll sich um den Fanfavoriten Boba Fett drehen. Am Drehbuch soll nicht nur Mangold selbst tüfteln, sondern ihm steht offenbar Simon Kinberg als Partner zur Seite. Letzterer schrieb bereit an einigen Skripts für die X-Men-Filme mit. Doch es wird wohl nicht bei einem Film zum galaktischen Kopfgeldjäger bleiben. Auch den Mythos von Obi-Wan Kenobi will man demontieren mit einem eigenen Streifen würdigen.

Beim Film rund um den Jedi könnte Stephen Daldry („Trash“) die Regie übernehmen. Hier steckt aber wohl alles noch in einer sehr frühen Phase, denn es gibt noch kein Drehbuch. Tatsächlich muss ich aber zugeben, dass zumindest der Film rund um Boba Fett zunächst aussichtsreich klingt: Mangold ist ein guter Regisseur. Mit Kinberg als Partner hat er schon für „Logan“ ein tolles Ergebnis abgeliefert. Da keimt tatsächlich ein wenig Hoffnung in mir.

Boba Fett hatte, noch als Junge, in der TV-Serie „Star Wars: The Clone Wars“ eine größere Rolle als in den Kinofilmen. Der Charakter wurde bei Fans über die Jahre jedenfalls immer beliebter. Ich bin gespannt wie ein Standalone-Film dem Charakter am Ende Rechnung tragen könnte.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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36 Kommentare

  1. Schrecklich was da gerade mit der Saga um Star Wars gemacht wird.

  2. Thilo Forschner says:

    Zum Glück wurden die alten Filme nicht gedreht um Geld zu verdienen – selten so viel Blödsinn gelesen. Ich finde Empire auch den besten Film der ganzen Reihe, aber auch Star Wars und insbesondere RotJ haben viele Schwächen aber alle drei prägten in der Jugend meine Liebe zum Kino. Das hat nichts mit Disney etc. zu tun. Man kann 2018 nicht mehr einen Film drehen wie 1977 und wer bei Force Awakens oder Last Jedi keinen Spaß hat sollte mal seine eigenen Erwartungen überprüfen.

    • Wieso sollte ich meine eigenen Erwartungen überprüfen wenn ich diese Filme schlicht als schlecht empfinde, und ich bin nicht einmal ein Star Wars Fan, mich interessiert Star Wars im Grund nicht weiter. Ich saß im Kino und war frustriert von den vielen Ungereimtheiten, Logik-Löschern, schlichten Handlung (die mir vorkam wie eine 1 zu 1 Kopie?) oder wie Charaktere behandelt wurden die jeder, selbst ich, kennt. Nur um ein Abziehbild derer, jedoch ohne jede Persönlichkeit, für ein neues Publikum zu vermarkten?

  3. Aktuell Solo empfand ich als sehr spaßig und unterhaltsam. Bin am Freitag eher gedämpft ins Kino, aufgrund doch vieler mäßiger Kritiken aber ich wurde nicht enttäuscht.
    Die heftige Abneigung gegen alle Star Wars Filme die nach Rückkehr der Jedi Ritter erschienen sind, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

  4. Frieden gemacht? Hört sich ehrlich gesagt nicht ganz so an.

    Ich bin ja auch mit Episode 4-6 aufgewachsen, aber auch die waren mal in erster Linie Unterhaltung mit allen damals möglichen Mitteln, das ist heute nichts anderes. Wenn man ehrlich ist, sind die alten Episoden auch nicht an allen Stellen so genial. Dasselbe Argument kommt ja gerne auch bei Bond Filmen, die seien heute ja so furchtbar überladen und unrealistisch. In dem Fall einfach mal wieder Moonraker schauen.

    Das Melken der Kinder über Merchandise gehörte auch schon immer zum Geschäft, ist aber heute ungleich intensiver und aus meiner Sicht ein relevanterer Aufreger.

    • Es geht wohl darum dass diese Filme so was wie eine Seele hatten. Sie hatten etwas eigenes an sich. Das ist natürlich extrem subjektiv. Aber ich zum Beispiel sehe das auch so und ich bin nicht mit diesen Filmen aufgewachsen, und sie alle haben, selbstverständlich, ihre schwächen, aber ich kann sie in ihrer imperfektion wahrlich wertschätzen. Etwas was mir bei vielen Filmen heute fehlt, das Gefühl dass da jemand wirklich etwas schaffen wollte.

      • Was widerrum keiner in Worte fassen kann? Komisch!
        Das System wird von der Masse bestimmt! Das war früher eben nicht so! Klar war das wichtig Umsatz zu machen… aber heut ist das nun mal wichtig das diese gewisse Leute überhaupt n Job oder Aufträge bekommen.
        Wie oben schon geschrieben wurde… Erwartungen überprüfen! Ihr erwartet eine Fortsetzung der Werke von Damals… das ist nicht möglich. Egal in welchem Genre! Siehe Western… ich bin damit Aufgewachsen mir Western mit meinem Dad reinzuziehen (Star Wars mit dem Großen Bruder) und egal welchen ich mir heute anschaue… es passt nicht. Egal wie gut gemacht se sind.

        Hier zu differenzieren bzw. die „Nostalgischen“ wegzulassen ist schwer. Wenn Ihr enttäuscht seid „Weils mit dem Original nichts gemein hat“ dann liegt das nur daran. Wenn euch die Filme einfach so nicht gefallen ist das eine Sache, sie aber mit den alten zu vergleichen was anderes.

        Vielleicht versucht Ihr das mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten… evtl. kommt dann das Gefühl das die Leut was „schaffen“ wollten!

        Einzig das „Erwachen der Macht“ hat mehr von einer Kopie als von einem Eigenständigen Film. Das liegt aber am Drehbuch. Der Film an sich war nicht schlecht! Schaut man sich dann noch die Erklärung an warum das so is, ist es verständlicher…trotzdem keine gute Entscheidung!

  5. Ich schaue mir auch die neuen Filme an. Die Nörgelei geht mir da schon eher auf die Nerven. Wenn man ehrlich zu sich ist, ist Star Wars nach wie vor reines Unterhaltungskino. Schon in der ersten Triologie gab es zur Genüge Dialoge, die mal salopp gesagt als unfreiwillig komisch gelten können. Aber was soll’s, Popcornkino eben, und wenn man unterm Strich 2 Stunden gut unterhalten wurde, ist alles ok.

    Ich denke, man hätte den Nörglern jeden Film vorsetzen können und sie würden nicht zugeben, unterhalten worden zu sein.

    Aber dann gleichzeitig jede neue Hype-Serie bingewatchen, bei deren genaueren Betrachtung auch nicht viel an Substanz übrig bleibt. Man sollte keinen Ingmar Bergmann Film erwarten, wenn man Star Wars anschaut 😉

    Im Grunde gibt es beim Gros der Filme (besonders aus Hollywood) auch nicht wirklich mehr solche, die mit völlig neuen Ideen überraschen. Eigentlich kann man dort bei fast jedem Film behaupten, das schon mal anderswo gesehen zu haben. Z.B :
    Avatar = The Last Samurai = Der mit dem Wolf tanzt + weitere
    Unterhalten werde ich trotzdem von allen 3 Filmen des Beispiels, wenn sie thematisch auch viele Parallelen haben.

    • Ich verstehe nicht wieso man heutigen Filmen nicht ankreiden kann, dass sie die gleichen Fehler machen wie ihre Vorgänger? Ich höre viele die genau das tun, sagen die alten Star Wars Filme hatten auch ihre Macken, ja, das stimmt, aber wieso müssen diese dann übernommen werden? Und wie macht es das besser? Unterhaltungskino ist ja ne schöne Sache, aber diese ganzen Comic-Verfilmungen z.B. sind doch einfach der letzte Dreck, wo ist da die Unterhaltung wenn die gleiche Story nach dem gleichen Schema immer wieder ein bisschen anders erzählt wird?

      • Oliver K. says:

        Die neuen Filme machen viele sehr merkwürdige Fehler. VII fand ich ausgesprochen gelungen. Rogue One konnte mich gar nicht abholen. Kriegskram und leider völlig egale Charaktere (ich wusste eine Sekunde nach dem Film keinen einzigen Namen mehr und habe es seitdem auch nicht mehr geschafft, den Film noch einmal länger als zehn Minuten zu schauen). VIII war schrecklich. Battlestar Galactica plus eine gänzlich überflüssige Las Vegas-Storyline und einem Superhelden-BB8. Da war einfach alles Banane in diesem Film. An Solo gehe ich deshalb eher gedämpft heran, lasse mich aber gerne positiv überraschen. Wie gesagt, VII fand ich ja sehr gelungen. So hat halt jeder seine Meinung dazu :).

  6. Wenn ich André seine Artikel lese, habe ich immer schmerzen im Gesicht von dem ganzen *facepalm*.
    „So bin ich leidenschaftlicher Hasser der Prequels “ <– Und mit so einer Einstellung darf man Beiträge verfassen? Wenn schon die Grundeinstellung negativ ist, warum hated man gegen den Solo Film, OBWOHL man ihn noch nicht gesehen hat???

    "Klar ist aber, dass Disney die Kuh melken wird, bis sie umfällt". <– Was sollen die sonst machen? Auf den Lohrbeeren ausruhen? Die ganzen Mitarbeiter kündigen, damit die Leute von damals, die mit den Star Wars teilen aufgewachsen sind zufrieden sind?
    Komisch nur, dass die ganzen Kinder von heute die alten Teile abscheulich finden und die neuen richtig gut. Das die Rebels und Clone Wars anhimmeln! Oh wait!!!!! Geht Disney etwa mit der Zeit? NIEMALS, die melken die Kuh!!! Warum das Produzieren was die Masse sehen möchte?

    "Ich bin gespannt wie ein Standalone-Film dem Charakter am Ende Rechnung tragen könnte." <– Warum bist Du gespannt? Wirst ihn Dir doch eh nicht anschauen, oder widersprichst Du dich da etwa?

    • phrasemongerism says:

      Warum du nicht kaufen Duden, kosten nur 5 Geld, haben mir auch gehelft.
      Und sowas darf dann öffentlich Kommentare schreiben…

    • André Westphal says:

      Wo hate ich „Solo“? Ich sage, dass ich mir den Film nicht anschaue – fertig. Bei Boba Fett, schaue ich mal, wie sich das Projekt entwickelt. Mangold und Kinberg können was und hier ist das Potential da einer Randfigur mehr Profil zu geben. Ob ich den Film am Ende ansehe, entscheide ich dann, wenn mehr bekannt ist :-).

      • Da waren durchaus viele Pauschale Aussagen enthalten. Du hast nicht nur gesagt, das du dir Filme nicht anschaust. Du hast implizit viele negative Aussagen gemacht. Die werden hier auch kritisiert. Zu Recht.
        Finde die Filme nicht besser oder schlechter als die erste. Wobei die ersten jetzt auch nicht so gut sind. Sie haben halt damals etwas gemacht, was keiner gezeigt hat.

    • Es gibt halt Filmemacher die machen Filme weil sie ihre Geschichten erzählen wollen, die eine ihnen lieb gewonnene Geschichte in ihren Bildern auf die Leinwand bringen wollen. Und dann gibt es eben die anderen, ich finde schon, dass dem nachgetrauert werden darf, wenn es immer mehr solcher Produktionen gibt.

  7. Zunächst einmal darf ja jeder seine eigene Meinung haben und auch vertreten. Wer mit den neueren Star Wars-Filmen nichts anfangen kann der hat zwar leider einfach Pech gehabt, aber Geschmäcker sind ja nun einmal verschieden.

    Zu behaupten alles nach der OT sei schlecht gewesen ist aber einfach faktischer Unsinn und zeugt von einem ziemlich verklärten Blick.
    Ja, die Prequels hatten ihre Schwächen, haben aber auch viel gutes und neues gebracht. Genannt seien an dieser Stelle nur die deutlich interessanteren Lichtschwertkämpfe, Ewan McGregor als Obi-Wan und eine im Kern gar nicht so schlechte Geschichte zum Ursprung Darth Vaders. Dass die Erzählung hier und da krankt, zwischendurch Logikfehler enthält und zumindest nach Meinung vieler „Fans“, und hier schließe ich mich an, Hayden Christensen nicht die beste Besetzung gewesen ist, lässt sich da sogar verschmerzen.
    Die (zweite) Serie Clone Wars hat, auch wenn ich kein Freund der Animationen bin, zum Teil sehr gut geschriebene Geschichten Erzählt und erneut das Star Wars Universum mit gut geschriebenen Charakteren erweitert.
    Die neue Trilogie macht an vielen Stellen sogar einiges Besser als die Prequels. Ich finde zwar ebenfalls, dass es sich bei den beiden bisher erschienenen Episoden nicht um die stärksten der gesamten Saga handelt, dennoch führt sie erneut neue und weitestgehend (seit Episode 8) interessante Charaktere ein und erzählt neue Geschichten. Die Hyperdrive-Szene in der letzten Episode gehört für mich ganz nebenbei auch noch zu den besten und eindrucksvollsten Szenen aller Filme und Serien zusammen.

    Die Story-Ableger sind dann wieder eine gänzlich andere Geschichte. Rogue One steht den Haupt-Episoden für mich in nichts nach. Der Film füllt eine Lücke, die zwar nicht zwingend geschlossen werden musste, macht dies aber derart gut, dass ich mich darüber gefreut habe. Auch hier gab es wieder einige interessante neue Charaktere, die im EU weiter ausgebaut wurden und werden. Solo hingegen hat mich in denTrailern derart kalt gelassen, dass ich das erste mal einen Star Wars Film nicht im Kino schauen werde. Da ich dadurch auch kein Urteil fällen kann lasse ich das auch an dieser Stelle.

    Selbst Battlefront 2 hat als Spiel interessante neue Charaktere eingeführt, die aber leider auch erst durch das dazugehörige Buch wirklich interessant und ausgefeilt werden.

    Klar ist, dass Disney versucht möglichst viel Geld aus dem Franchise zu schöpfen, das ist wirtschaftlich auch vollkommen nachvollziehbar und legitim. Wenn mich als Kunde etwas davon nicht interessiert ignoriere ich es halt und bin trotzdem Glücklich mit dem was ich habe.

    Ob nun ein Obi-Wan oder Boba Fett Film notwendig sind sei also erst einmal dahingestellt. Ersterer interessiert mich, erst Recht, wenn erneut McGregor die Rolle des Obi-Wan übernimmt. Ob es zwischen Episode 3 und 4 so viel zu erzählen gibt weiß ich zwar noch nicht, aber das werden wir dann schon sehen. Boba Fett ist eigentlich eine Figur, zu der ich nicht zwingend mehr wissen muss, ähnlich wie Han Solo, aber wenn der Film letztendlich trotzdem Unterhaltsam wird, und mehr muss ein Film ja auch erst einmal gar nicht leisten, dann ist mir auch dieser Recht.

    • André Westphal says:

      Ich sage nicht, dass alles außer der OT objektiv schlecht ist – ich mochte z. b. die Clone-Wars-Serie und auch Rebels. Sowohl die Prequels und noch mehr Force Awakens empfinde ich aber als absoluten Schrott. Das kann ich auch argumentativ begründen, so wie es auch für mich nachvollziehbare Gründe gibt, die Filme zu mögen – aber am Ende ist es eben subjektiv: Man mags oder eben nicht :-).

      • ziegfried says:

        erst „jeder darf seine meinung haben“, dann „faktisch unsinn“, also darf man dann doch keine andere meinung haben… wow.
        „mir schmeckt der kaffee hier nicht so“
        „du darfst zwar deine meinung haben, aber das ist faktisch unsinn!! der schmeckt nämlich voll mhhmm, verstehst du??!“

  8. Oh mein Gott. Vielleicht sollten sich die Leute mal damit abfinden, dass Star Wars nicht nur aus Teil 4-6 besteht und das es mehr Star Wars Bücher mit genialen Storys gibt, als es jemals Filme geben wird. Ich bin dankbar für jeden Star Wars Film!

    • Mein Reden! Vielleicht sollte Herr Westphal auch mal lesen, statt nur zu zocken und amerikanische Serien, die sich immer wieder um den gleichen Unsinn ranken, zu konsumieren.

      Jar Jar Binks sollte auch lustig sein und machte auch ständig Mimimi. Dafür hassen ihn die Star War Fans noch heute.

  9. Wisst ihr, mir gefällt am meisten an Star Wars die ganze Geschichte aller Filme. Clone Wars habe ich nicht gesehen, ist nicht so meins.
    Natürlich hätten Episode 4 bis 6 völlig ausreichen können. Aber ich habe mich schon gefragt, wie es dazu kam, das Darth Vader Lukes Vater ist und wie sich diese Geschichte entwickelt hat. Und was spricht dagegen, den Hauptcharakteren mehr Aufmerksamkeit zu widmen? Rundet die gesamte Geschichte doch nur weiter ab. Für neue Hautcharaktere kann das zukünftig auch direkt in den Filmen geschehen, da deren Geschichte mit diesen Filmen auch erst beginnt. Bei den alten Charakteren geht’s halt nicht anders.

    • Das geht mir ganz genauso. Bin ebenfalls mit der alten Trilogie groß geworden. Wenn man sich diese allerdings mal mit etwas Abstand anschaut, sieht man auch deren Unzulänglichkeiten.
      Ich bin grundsätzlich froh, dass es jemanden gibt, der neue Filme etc. produziert und die Geschichte weitererzählt. Mir ist auch egal, ob das zum bisherigen Kanon passt oder nicht. Ich habe mich von allen Disney Filmen gut unterhalten gefühlt und werde sicherlich auch in Solo gehen.

  10. Warum lässt man die Ankündigung eines Films von einem Hater schreiben? Dazu noch den Herrn Westphal, der journalistisch in einer Unterliga weilt?

    Euren Humor verstehe ich nicht.

    • ziegfried says:

      er hat eine andere meinung als ich! also werde ich beleidigend, das hat der doofe autor davon… pff, andere meinungen, wo kommen wir denn da hin.

      • Natürlich kann man eine andere Meinung haben. Hier in dem Beitrag sollte es aber um die Ankündigung eines Filmes gehen. Dabei fällt jedoch auf, dass in jedem Absatz die negative Meinung des Autors deutlich zum Vorschein kommt.

        So ein Beitrag sollte zunächst einmal sachlich neutral mit bisher bekannten Fakten zum Film geschrieben werden. Am Ende des Texts kann man von mir aus in einem Nebensatz erwähnen, dass man von dem Thema selbst keine Erwartungen an ein gutes Ergebnis hat, da man in der jüngeren Vergangenheit schon enttäuscht wurde. Stell dir vor, in der Tageschau würde die Sprecherin auch bei jedem Themenblock noch erwähnen, was sie persönlich davon hält.

        Wobei ich es den Leuten nicht abnehme, die Star Wars III – VI mögen, dass sie I – III +VII + VIII kommplett daneben finden. Wenn man die alten Episoden auf einer SKala von 0 – 10 irgendwo nach persönlichen Vorlieben platziert, und danach die neueren Teile, finde ich mit gutem Willen nur eine Abweichung von 3 Punkten glaubhaft.

        • ziegfried says:

          es ist ein blog. es ist durchaus legitim, dass die autoren hier ihre subjektiven meinungen schreiben. er sollte, er müsste.. er soll und muss überhaupt nichts. das ist seine meinung, fertig.
          und es ist deine meinung, dass so ein beitrag so und so auszusehen hat. und es steht dir doch frei in nem eigenen blog, sachlich neutral, mit allen bekannten fakten einen artikel zu dem thema zu schreiben.
          wie die ganzen fanboys hier ne negative meinung nicht ertragen können und den autoren dann vorschreiben wollen, wie sie ihre texte zu schreiben haben..

  11. Schon spannend, was für ein Echo die „Rand“-Themen hier neuerdings im Blog auslösen. Ich persönlich mag die Meinungen und Ansichten der Autoren und will diese auch gern lesen – und gerade bei André Westphal ist ja immer etwas Feuer dabei. Kommt das für irgendjemanden unerwartet? Dann seid ihr def. noch nicht lang genug dabei.

    Aber um auch zum Thema was beizusteuern:
    Force Awakens fand ich super, Last Jedi war in meinen Augen die größte Frechheit, die man mir als alternden SW-Fan antun konnte. Die Lebenszeit will ich zurück!
    Rogue One war ok und Solo werd ich def. nicht im Kino sehen. Und in meinem Freundeskreis findet man alle diese Filme und Meinungen anders zusammengewürfelt 🙂
    PS: Die CloneWars-Serie hab ich nie gesehen, die alten Spiele würde ich aber dennoch empfehlen. Besonders Jedi Academy kann ich auch heute noch spielen.

  12. ich@da.de says:

    Ich bin auch mir den alten Filmen aufgewachsen und habe sie als Kind sehr gemocht.
    Daher finde ich es eher schade, dass ich diese seit den der Ton „remastert“ wurde nicht mehr gucken kann. Ich kann die permanent Lispelnden Charaktäre nicht ernst nehmen. Das ganze wirkt seit dem wie eine Parodie aus einer Schlechten TV-Show auf mich und ist derart ablenkend, dass ich die Filme nicht mehr durchhalte. Über die veränderungen an den Filmen selbst (Hann Solo schießt nicht mehr zuerst, der junge Anikan erscheint am Ende von Episode VI anstelle seines gealterten usw.) könnte ich ansonsten hinwegsehen (wenn auch ungern).

    Die neuen Teile werde ich mir sicher bei gelegenheit mal im TV ansehen, da ich hier ähnlich wie bei den unmengen an Superhelden Filmen eben nur durchschnittliche Abendunterhaltung verspreche, bin ich nicht bereit dafür in ein Kinoticket zu investieren.

  13. Also ich habe Solo gesehen…nicht der beste Film der Reihe aber unterhaltsam; wenn auch der Hauptdarsteller so charismatisch wie ein Besenstiel ist.
    Was ich den neuen Filmen (Ep. 7+8) nicht mag ist, dass es sich hier um die „Skywalker Saga“ handelt, aber die Hauptdarsteller aus Ep 4-6 zu Nebendarstellern werden. Mir ist der Fokus zu sehr auf die neuen Charaktere gesetzt. Und die alten Hauptdarsteller einfach so zu „verheizen“ (bei Luke hätte man was richtig episches machen können, aber nein, er stirbt an Erschöpfung oder so) nehm ich denen echt krumm…

  14. Bob (der andere) says:

    Die Star Wars Reihe, ein echt schwieriges Thema.
    Als ich den ersten Star Wars Film sah (Krieg der Sterne, ohne “a new hope“!!!!!!) war ich im Teenie-Alter (könnt euch nun ausrechnen das ich wohl ein wenig über dem Altersschnitt der meisten Leser liege).
    Auch die Fortsetzungen hab ich damals im Kino gesehen. Ich fand Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983?) auch damals schon, na ja, wie soll ich sagen, nicht so sehr gelungen. Vor allem die Ewoks haben für mich damals den ersehnten Abschluss der Trilogie zum Kinderfilm degradiert (siehe Jar-Jar Binks). Aber nun ja, ich war mittlerweile volljährig und bei Sci-Fi- und Action-Fimen härteres gewohnt. Aber sei’s drum, Teil 3 gehörte nun mal irgendwie dazu.

    Dann 1999, Star Wars-Episode 1! Wow, dachte ich, Krieg der Sterne wird fortgesetzt, wie geil ist das denn, vor allem mit der heutigen (damaligen) Tricktechnik. ich hatte mich ehrlich auf diesen Film gefreut. Ich fand ihn auch eigentlich nicht so schlecht (auch Episode 2+3 nicht). Aaaaber: Jar-Jar-Binks (siehe Ewoks), wieder dieser Kinderfilm-Scheiss. Diese Figur ist ein einziges Ärgernis. Das mögen nicht alle so sehen, aber viele (es gab damals eine SW-Fan Bewegung namens: tötet Jar-Jar Binks).
    Wie gesagt ich fand Episode 1, 2+3 nicht so schlecht, zumindest gute Unterhaltung und tolle Bilder. Aber an die “Magie“ der alten Filme kamen sie nicht mal ansatzweise heran. O.K., diese Sicht ist sehr subjektiv. Außerdem sind Prequals die so viele jahre nach dem Original gedreht werden immer problematisch. Sie spielen zeitlich vorher, wirken durch die neue Film-Technik aber immer moderner. Als Beispiel seien nur mal die die Prequals von Alien genannt (Prometheus, Covenant). Mehr oder weniger enttäuschend (vor allem Covenant), wobei es hier vor allem an der Story lag.

    Rogue One war im großen und ganzen o.k., obwohl mir von dem Film nicht mehr wirklich viel in Erinnerung geblieben ist (3mal gesehen). das lag aber wohl daran, das einfach zu viele neue Charaktere in den Film gequetscht wurden, von denen man dann auch später nichts mehr hören/sehen würde, da die meisten starben. Aber: kann man anschauen.

    Tja, kommen wir zu Episode 7+8. Das Erwachen der Macht ist ein grottenschlechter Film. und zwar aus folgenden Gründen:

    Die Story- Ein 1:1 Abklatsch von Episode 4. Das Argument, man würde mit solch einem Film ein wirtschaftliches Risiko eingehen und müsste in der Story bekannte Elemente beibehalten/weiterentwickeln, kann ich so nicht gelten lassen. Star Wars hat solch eine riesige Fan-Gemeinde, da hätte man sich mehr trauen können, ja sogar müssen. Oder gibt es in Hollywood wirklich keine kreativen Köpfe mehr?

    Die Charaktere: Die wenigen Unterschiede zu Episode 4, nämlich die Charaktere sind absolut lächerlich. Die Naturtalent-jediIne Rey, die, ohne jedes Training und Vorwissen, meisterlich das Lichtschwert beherscht.
    Oder noch schlimmer Darth Joghurt (oder wie hiess er?), der missratene Sohn von Han und Leia, vor dem sich sogar Onkel Luke in die Hose macht (??). Dieses verzogene Gör ist doch einfach nur lächerlich. Und er ist eines Film-Bösewichtes unwürdig!!

    Episode 8 ging dann gerade wieder mal so.
    Hat mich nicht vom Hocker gerissen, konnte man aber anschauen. Aber auch hier wieder mit den komischen Vogel-Viechern die Kinderfilm-Komponente (bzw. wohl nur zum Zwecke des Merchandising in den Fim eingebaut. Für die “Handlung“ des Films absolut nicht notwendig)

    Solo- A Star Wars Story werde ich mir evtl. mal anschauen wenn er im TV läuft. Den Weg, Zeit und Geld für’s Kino ist er mir inzwischen nicht mehr wert. Das gleiche gilt für weitere SW-Filme, da in Sachen guter Handlung wohl kaum Besserung zu erwarten ist. (Was aber ein allgemeines Problem bei Hollywood-Fimen der letzten Jahre ist)

    Mag sein, das ich zu alt werde/bin für Star Wars. Wer Spass dran hat soll es sich anschauen.

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