satellite nun fit für Kurzbefehle

Die Telefonie-App satellite ist bisher nur auf iOS zu finden, soll aber ihren Weg auf die Android-Plattform finden. Das interessante Angebot hat heute ein Update erhalten, unterstützt nun nämlich auch die Kurzbefehle. Bedeutet, dass ihr frei definierbare Sprachbefehle anlegen könnt, um direkt einen Anruf aus satellite zu starten. Auch eine andere Möglichkeit kann genutzt werden, denn unter „Siri & Suchen“ kann man in den satellite-Einstellungen wählen, dass man die App mit Siri verwenden will. Bedeutet, dass man quasi keinen eigenen Sprachbefehl definieren muss, sondern den Kontaktnamen in Form von „Hey Siri, rufe Carsten über satellite an“ angeben kann, um ein Gespräch zu initiieren.

satellite – Handy in der App
satellite – Handy in der App
Entwickler: sipgate GmbH
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Solange immer noch keine SMS (v.a. wg. Zwei-Faktor-Authentifizierung) unterstützt werden, für mich (leider) uninteressant.

    Habe vor 2 Tagen erst wieder die Standard-Antwort der vergangenen Monate erhalten:
    „wir arbeiten an einer Umsetzung, um SMS zur Verifizierung und für das Onlinebanking zu ermöglichen – aber ein genaues Datum, ab wann der Empfang möglich sein wird, können wir dir momentan nicht nennen.

    Wir haben bereits was für Verifizierung SMS gebaut und können SMS (theoretisch) empfangen. Aber natürlich macht es nur Sinn, wenn 100% der Verifizierungs-SMS auf satellite ankommen und nicht 90%. Und da hat uns mal wieder die Komplexität des Mobilfunkmarktes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Beispiel ist die Zustellung von SMS über IP noch nicht weit verbreitet, daher gibt es keinen klaren Abrechnungsprozess mit allen anderen Providern. Zusätzlich gibt es zwei Verfahren, über die SMS zu uns kommen können – SS7 und SMPP – und eigentlich sollten Verifizierungs-SMS grundsätzlich über SMPP kommen. Wir haben aber feststellen müssen, dass sich nicht alle Versender daran halten. Wenn die großen Provider uns entgegenkommen würden, wäre das alles kein Problem – aber das tun sie noch nicht. Es heisst ja, man wächst mit seinen Aufgaben … Wenn das stimmt, spielt der satellite Bot bald Basketball! ;)“

  2. @Mathias, die Aussage bzgl. SMPP und SS7 stimmt soweit, interessant wird es gerade dann noch, wenn Portierungen über zRMDB dazukommen. Das alle SMSCs unter einander via SS7 oder besser SMPP ohne SMS Hubs „peeren“ sollten, ist durchaus korrekt. Größere Provider streuben sich dahingehend gerne mal, gerade wenn kleine MVNOs kommen.

    Hinzu kommt die Problematik, das SMS Tokens zur Verifizierung gerne über APIs versendet werden, diese Anbieter haben oft eine direkte SMPP Anbindung an die Großen SMSCs der Provider, „routen“ diese dann die Nachrichten an MVNOs nicht weiter, oder hat der Anbieter keine direkte Anbindung an Sipgate, gehen die Nachrichten verloren.

  3. Noch immer keine Android-Version. Somit also für 3/4 aller Smartphone-Besitzer uninteressant.

    • Diese Vorliebe von chicen Startups für Apple Produkte macht leider oft etwas blind für die tatsächlichen Bedürfnisse des Massenmarkts. Zumal, Googles Krakenarme hin oder her, Android ein offenes System ist. Man sollte meinen, dass das ITlern generell mehr „schmeckt“ als eine komplett geschlossene Plattform von Apple. Aber ITler sind heute auch nicht mehr das was sie zu „meiner Zeit“ waren…

      • also mit solchen Verallgemeinerungen bei „ITlern“ in dem Bereich wäre ich vorsichtig^^
        Ich selbst bin in der IT schon lange tätig und gerade im MDM-Bereich hat Apple weit die Nase vorn. Google liegt da gute 5 Jahre zurück um alles mal so zu implementieren wie es Apple geschafft hat.

        Es gibt bei jeder Plattform Vor- und Nachteile aber Apple hat es tatsächlich geschafft, einen gewissen Standard zu schaffen der gerade in der IT-Welt von so ziemlich jeder Software/Plattform unterstützt wird.

        Sagt übrigens der überzeugte Android-User.

        • Das kann man natürlich versuchen „schön zu reden“ ändert aber nichts an der Tatsache, dass nur ein winziger Teil der Smarphoneuser iOS benutzen.

          • Kommt auf die Märkte an, in denen satellite Kunden gewinnen will. Da gibt’s dann besonders in entwickelten Ländern teilweise Zahlen, wo iOS ansatzweise gleichauf mit Android ist. Und iOS Nutzer greifen lieber zum Portemonnaie als Android Nutzer. Deshalb ergibt es einfach geschäftlich Sinn, mit iOS zu starten – ganz zu schweigen davon, dass man bei iOS nur eine Hand voll Geräte unterstützen muss, während es bei Android tausende mit unterschiedlichen Betriebssystemversionen gibt.

  4. @Flo: Danke für die Erklärung. Dass es nicht nur an Sipgate liegt, ist mir schon klar. Aber solange das nicht gelöst ist, ist Satellite für mich (leider) keine Option dahin umzuziehen, sondern nur ein zusätzlicher Dienst.
    Bei den ganzen Vorteilen hakt es doch genau an diesem Punkt. Vielleicht habe ich hier auch zu hohe Erwartungen, Ziel sollte aber sein, dass ich über Satellite systemunabhängig erreichbar bin, und in jedem Gerät nur noch einen Internetzugang (über Sim-Karte oder WiFi) brauche. Nur ist 2FA via SMS (zumindest bei mir) heute oftmals noch Standard.

  5. Ich habe auch einen Account, aber ohne SMS…. Aber wenn ich bald im Urlaub. bin, kann ich es zum telefonieren nutzen 😀

  6. Horst Krapule says:

    Ich habe mittlerweile mein iPad Mini WiFi öfters in der Hand als mein Smartphone, was ich fast nur noch für Tethering benutze. Und natürlich nebenbei zum Telefonieren und zum Empfang von SMS.
    Meine Zweitrufnummer, die ich jahrelang bei einem Prepaidanbieter gebunkert hatte, habe ich anfang Oktober portiert.
    Ich finde es Klasse, dass mein iPad jetzt ein vollwertiges Mobiltelefon ist. Zusätzlich habe ich noch die Fritz! Fon Beta installiert und brauche daheim nicht erst das Festnetztelefon suchen, wenn sich zufällig mal jemand zu meiner Festnetznummer verirrt.

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