Samsung stellt passenden Flash-Speicher für 1TB-Version des Galaxy S10 vor

Das Smartphone ist für viele Menschen heutzutage der elektronische Datenmittelpunkt, sie benötigen keinen zusätzlichen PC oder andere Geräte. Das heißt auch, dass jede Menge Daten anfallen, die gespeichert werden wollen. Fotos, Videos, Musik, all das benötigt Speicher, von dem man bekanntlich nie genug haben kann.

Samsung hat nun ein neues Speichermodul für Smartphones vorgestellt, das die magische 1-TB-Grenze bricht. Vier Jahre nach der ersten UFS-Lösung mit 128 GB hat man nun 1 TB, die man wohl auch schon bald in einem Smartphone von Samsung sehen wird. Die Vorteile von internem Speicher gegenüber der Nutzung einer microSD-Karte liegen vor allem in der Geschwindigkeit.

Samsung UFS ist 10x so schnell wie eine herkömmliche microSD-Karte, ideal für Anwendungen, die viel auf den Speicher zugreifen. Um 1TB zu erreichen, hat Samsung 16 512-Gigabit-Module gestapelt und mit einem neu entwickelten Controller versehen. Es werden Lesegeschwindigkeiten von 1000 MB/s erreicht, mit 260 MB/s lässt sich auf den Speicher schreiben.

Eine Übersicht der Geschwindigkeiten im Vergleich mit anderen Speicherlösungen:

Samsung lässt zudem wissen, dass man plant, die Produktionskapazitäten in der ersten Jahreshälfte zu erhöhen, um der erwarteten (hohen) Nachfrage nach den Modulen gerecht zu werden.

Frage an die Nutzer unter Euch, die das Smartphone vielleicht als Hauptdatenspeicher haben: Benötigt Ihr 1 TB? Wenn man überlegt, dass auch heute noch Smartphones mit 8 GB internem Speicher auf den Markt geworfen werden, erscheinen mir – auch im Hinblick auf immer mehr Cloud-Nutzung – 1 TB nur für eine sehr kleine Zielgruppe passend zu sein.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit, habe ich als Musikjunkie, eine große Bibliothek auf meinen Smartphones mitgeführt. 1TB wäre vor 4 oder 5 Jahren ein Traum gewesen.
    Mittlerweile reichen mir 64GB völlig aus, denn all meine Daten sind tatsächlich in einer Cloud gespeichert.
    Mit dem LTE-Netz der Telekom kann ich mittlerweile überall darauf zugreifen, kein Problem.
    Das was Samsung da macht fühlt sich irgendwie sinnlos an und ich denke nicht das so große Speicherkapazitäten in einem Smartphone, eine Zukunft haben.
    Vor allem werden solche Geräte sehr teuer sein und wer das Geld doch in die Hand nimmt, wird wohl auch genug Geld für diverse Cloudlösungen haben.

    • Sehe ich ähnlich. Man darf auch nicht vergessen, dass oft jeder Speicherupgrade mit einem Hersteller-Gewinnaufschlag von gefühlt 95% versehen wird. Die Käufer wurden ja praktisch erzogen möglichst das kleinste Modell zu nehmen.

      • Macht schon Sinn!
        Ich bin seit 20Jahren im IT Bereich und Entwickler Bereich tätig und viele meiner Berufskollegen meiden die Cloud Lösungen. Wir haben unsere Gründe 😀
        Als Entwickler greife ich auch lieber auf direckten Speicher zu anstatt der Cloud.
        Schnneler Speicher Module können also nur vom Vorteil sein. Ob man die Größe brauch muss auch jeder für sich selbst entscheiden.

    • Es gibt noch Martins, die das Handy häufig (und gern) offline nutzen. Cloud ist für mich also nicht der Punkt. Allerdings brauche ich die hohen Geschwindigkeiten des internen Flash für meine Daten (Filme, Musik, Wikipedia, Karten, …) nicht.
      Eine SD Erweiterung ist mir daher wichtiger als riesiger interner Flash. Damit habe ich auch die preiswertere Wahl, wann und wieviel Speicher ich kaufe.

  2. Das Problem ist eher die Übersicht zu behalten.
    habe ein note 9 mit 512GB, und wenn man da viel musik und bilder usw drauf hat verliert man den Überblick, oder scrollt lange rum bis man findet was man sucht.

    Genial ist allerdings wirklich der speed. War überrascht wie schnell man da per usb Daten schreiben und lesen kann. besser als viele sehr gute USB sticks.

    Ich nutze halt den Speicher um ein BAckup meiner Dokumente als Veracrypt container dabei zu haben. wird immer mal gesycnt. Wenn man 1TB hat schadet das dann irgendwann auch nicht.

  3. Thomas Müller says:

    Ich finde es gut wenn man es hat. Ich bin sehr oft dienstlich im Ausland unterwegs wo Streaming Dienste versagen. Mein IPhone hat deshalb 256GB was mir auch gut reicht. 512GB oder 1TB sind auf jeden Fall zukunftssicher.

  4. Ich für meinen Teil habe ein S9+ mit 64gb mit zusätzlichen 128GB SD Karte (U3). Ich mache auf Reisen (Fahrrad, Wandern) gerne viele Videos in 4K. Da kommen dann schon mal das ein oder andere Stündchen zusammen als Rohmaterial.
    Mit mehr Speicher habe ich einfach eine Sicherung mehr bevor ich das Material schneide und editiere.
    Würde auch gerne mehr Speicher intern haben, bin jedoch nicht bereit für +200GB~ einen 200€ Aufpreis zu zahlen. Mir reicht die Geschwindigkeit aus wenn die Cam ordentlich drauf schreiben kann. Das eine mal in 2 Monaten wo ich dann auf das Nas oder Rechner synce sind mir +/- 5 min herzlich egal 🙂

    /Dev

  5. Bartenwetzer says:

    „Um 1TB zu erreichen, hat Samsung 16 512-Gigabit-Module gestapelt“

    16 mal 512 GB ist 8192 GB = 8,192 TB

  6. Mein Nexus 5X hat schlanke 32 GB Speicherplatz. Wenn es eng wird, liegt das an den Fotos und Videos. Die kommen dann einfach aufs NAS und fertig. Evtl. auch mal Cache leeren und die Backups von ein paar Apps ebenfalls aufs NAS. Ich vermisse nix. Bei mehr Speicherplatz hätte ich auch nur mehr Datenmüll auf dem Smartphone oder mehr Fotos, die ich nachträglich aufwendig (aus-)sortieren müsste. Und ein Vollbackup hält sich so ebenfalls in Grenzen was den Speicherbedarf betrifft.

    Von daher prima das es das gibt, für mich nur nicht interessant, angesichts der zu erwartenden Preise für solche Geräte. Und mir ging die Frage durch den Kopf, was wohl eher zutrifft: Den TB voll zu haben, oder ein neues Smartphone zu kaufen, bevor der Speicher voll ist.

  7. Interessant wäre auch, ob das Stacking und die Geschwindigkeit nicht zu einem Abwärme-Problem und damit zu einer geringeren Lebensdauer führen könnten?

  8. kandisbunzler says:

    Up- und Download kosten Geld, in Form von einer Datenflat, mehr Download ( Volumen ) kostet mehr Geld. Nutze ich alle meine Dienste ( Netflix, Waipu, Prime Music ) nutzt mir die Cloud bis ich auf 32 Kbit eingebremst werde. Insofern ist angemessener Speicher ( beginnt für mich bei 64 GB im Händi) schon schön zu haben, mehr ist immer besser, obs nun 1 TB sein muß, wird die Zeit weisen, denn das mitschleppen von Whatsappbackups mit Vid und Pic hat noch keiner über 20 Jahre erprobt ;-). Habe ich alles auf meiner eigenen Cloudlösung ( Musik , Fotos, Filme ) muß ich auch downloaden – Datenvolumen geht flöten. Nicht jeder wohnt in der großen Stadt mit WLAN aus jeder Ecke. Daher ist haben besser als brauchen.

  9. Mit Speicher ist es wie mit Geld – es ist immer zu wenig. 1 TB machen nur Sinn, wenn der Preis stimmt und der USB-Anschluss hinreichend schnell ist. Solche Mengen in der Cloud sind für Privatanwender teuer oder brauchen eigene Lösungen daheim. Ohne entsprechende Mobilfunkverträge macht sowas wenig Sinn. Und ohne Netz ist man froh, wenn man alles dabei hat…

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