Samsung Galaxy Fold: Diese Technik steckt drin

Doch schon etwas überraschend kam gestern von Samsung die Nachricht, dass man das Samsung Galaxy Fold bereits Ende April (Europa Anfang Mai) für rund 2.000 Euro kaufen kann. Über den Preis muss man nicht reden, da kaufen sich andere einen Laptop, ein Tablet, ein Smartphone und eine Smartwatch für. Auf der anderen Seite gibt es bei Preisen natürlich nicht wirklich „richtig“, „falsch“, „teuer“ oder „billig“, sondern nur Betrachtungswinkel. Ist mir persönlich ein Gerät 2.000 Euro wert? Diese Frage muss man sich stellen.

Und unabhängig davon, ob es sich um ein faltbares Smartphone handelt oder nicht: Wenn Menschen das Smartphone als einziges Gerät benutzen, dann ist es für sie eben in Sachen Priorität anders zu gewichten, dann gibt man vielleicht gerne ein paar Euro mehr aus. Muss ja auch Spaß machen die Hardware.

Das Samsung Galaxy Fold lässt mich erst einmal ein wenig ratlos zurück. Ich glaube: Ja, faltbare Displays haben definitiv eine Zukunft, aber nicht so ein Gerät wie das Samsung Galaxy Fold. Es wird irgendwann als Ursprung für tolle Geräte gelten, allerdings wird es wahrscheinlich selber keines sein. Reines Bauchgefühl, wenn ich das dicke Ding zusammengefaltet sehe. Ein Hauch Prototyp, wenn auch natürlich eine tolle Innovation, die man hier zeigte – und auch bald liefert. Samsung hatte einen wirklich guten Tag mit der Vorstellung.

Doch was steckt eigentlich genau an Technik drin (Spoiler: Viel Feines!)? Das war gestern im Verlauf der Vorstellung, die wir hier begleiteten, noch nicht ganz klar, mittlerweile stehen die meisten technischen Daten aber, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Galaxy Fold
Display Main display: 7.3” QXGA+ Dynamic AMOLED (4.2:3) (1.536 x 2.152 Pixel)
Cover display: 4.6” HD+ Super AMOLED (21:9) (840 x 1.960 Pixel)
Kamera Cover camera 10MP Selfie Camera, F2.2
Rear triple camera 16MP Ultra Wide Camera, F2.2
12MP Wide-angle Camera, Dual Pixel AF, OIS, F1.5/F2.4
12MP Telephoto Camera, PDAF, OIS, F2.4, 2X optical zoom
Front dual camera 10MP Selfie Camera, F2.2
8MP RGB Depth Camera, F1.9
Prozessor 7nm 64-bit Octa-core processor (nicht genauer definiert)
Speicher 12GB RAM (LPDDR4x), 512GB (UFS3.0), nicht erweiterbar
Battery 4,380mAh
Fast Charging compatible on wired and wireless
Wired charging compatible with QC2.0 and AFC
Wireless charging compatible with WPC and PMA
OS Android 9.0 (Pie)

 

Und bei euch? Steht da schon eine Meinungsrichtung fest in Sachen faltbare Smartphones?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Kurz und knapp – Apple wirds zukünftig sehr schwer haben – Apple steht nicht mehr für Innovationen. Ohne Steve Jobs ist Apple nur eine normale Firma. Hätte das Apple heraus gebracht – was für ein Wahnsinn – aber 2000 Ömmel für ein Samsung Handy – nur Gemecker. Samsung macht vieles richtig – ganz toll. Samsung hat hier eine neue Generation von Smartphones heraus gebracht – wie damals Apple eben mit dem Smartphone.

  2. Ich find’s geil. Auch der dicke Rahmen oben und unten auf der Front stört mich nicht wirklich. Klar wäre es schöner anzusehen mit kompletter Displayfront, allerdings wird man damit ja eher Sachen machen, die nur ein kleines Display benötigen – oder gar keins. Zum Telefonieren ist mir die Displaygröße ziemlich egal, für Notifications, Musik abspielen usw. reicht das auch.Zum surfen, lesen, zocken, Videos schauen kann man es dann ja aufklappen.
    Ein Smartphone nimmt bei mir nicht einen solchen Stellenwert ein, dass ich dafür mehr als 500-600 Euro ausgebe, egal wie toll es ist. Für so ein Klappgerät würde ich, wenn es technisch ausgereift ist, auch mehr bezahlen, alleine weil ich dann nicht immer Smartphone und Tablet rumschleppen müsste.

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