rdio startet Freemium-Modell, auch mobil kostenlos Musik hören

rdio hat sich hierzulande seit dem offiziellen Launch Anfang 2012 nie wirklich richtig durchsetzen können. Da Spotify zwei Monate später auch in Deutschland startete, war die Konkurrenz für rdio einfach zu groß, um oben mitzuspielen. Jetzt will rdio jedoch versuchen einige Nutzer an Bord zu holen und führt ein Freemium-Modell ein, bei dem Ihr Gratis Musik hören könnt.

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Nach wie vor gilt zwar, dass man rdio für 30 Tage kostenlos und uneingeschränkt testen kann, danach wird euer Account automatisch zu einem Free-Account runtergestuft. Trotzdem könnt Ihr danach noch vom Smartphone, Tablet oder PC aus auf die rdio-App zugreifen und Musik hören.

Der Haken hierbei ist eben wie schon bei Spotify, dass zwischen der Wiedergabe von Songs Werbung eingespielt wird. Außerdem sollt Ihr mit dem Freemium-Modell dann nur noch in der Lage sein auf vorprogrammierte Radio-Sender zuzugreifen, anstatt gezielt Tracks eurer Wahl oder die personalisierten Radiosender von rdio abspielen zu können. Zur abgespielten Soundqualität im Freemium-Modell hat rdio leider keine Worte verloren bislang.

Zusätzlich zum Freemium-Modell hat rdio ordentlich unter der Haube geschraubt und präsentiert eine Reihe neuer Features. Eine neue Startseite ist nun eure neue Kommandozentrale, der Favoriten-Bereich ist nun eine Sammlung eurer Lieblingskünstler, -alben und Kanäle und eine Browse-Funktion lässt euch Radio-Sender zu bestimmten Genres starten oder Ihr greift auf vorprogrammierte Genre-Radiosender von rdio zurück.

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17 Kommentare

  1. Warum sollte ich von Spotify wechseln?

  2. Habs erneut getestet. Ist nach wie vor nichts für mich. Liefert mir nichts, was ich nicht so oder besser von Spotify free kenne. Zudem kommt mir die App wie eine simple Webapp vor, da Inhalte erst nach dem Aufrufen geladen werden.

  3. Spotify scheidet für mich aus, da die Sortierung der Favoriten zu unübersichtlich ist. Wenn ich mehrere Alben eines Interpreten in den Favoriten habe und dann auf den Interpreten gehe, werden alle Songs auf einmal angezeigt. In der Alben Ansicht dafür auch alle Alben, und nicht nur die eines ausgewählten Interpreten… Das macht Rdio (für mich) besser… Auch die Integration von Rdio in Songs ist perfekt sowie der Interpreten Kanal. Aber ist wohl, wie so oft, eine Gewohnheits- und Geschmacksfrage!

  4. …blöde Autokorrektur! Ich meinte die Integration in SONOS!!!

  5. Geilste an Rdio ist die Fernsteuerung. Wenn ich am PC über Anlage höre und die App auf Handy starte dann kann ich mit Handy die Musik weiterschalten welche dann am PC weiter abgespielt wird. Das finde ich extremst nützlich.

  6. WTF grad mal probiert aber geht nicht mehr? Oder hab ich das mit ner anderen Musik Streaming App verwechselt?

  7. Ich bin seit dem Marktstart rdio. Keine Begrenzung des Offline-Speichers, keine Geräteanzahlbegrenzung, Übersichtliche Sortierung nach Interpreten und Alben und die schon angesprochene Fernbedienung machen für mich den Unterschied.

  8. Cool Chromecast Support… So macht man sich im Schatten von Schrottify (kanns mir nie verkneifen… is nich schrott macht aber mit Drosselkom die Netzneutralität kaputt) beliebt!

  9. Bin auch seid dem Deutschland start dabei. rdio ist für mich immer noch der Weltmaßstab – hab vieles getestet. Hier jetzt anzufangen die Vorteile gegenüber anderen aufzuzählen, würde mein Posting sprengen. Verstehe bis heute nicht, warum Apple nicht rdio gekauft. Es kann nur mir der Hardware zusammenhängen (was aber auch noch schleierhaft genug ist).
    Das beste aber, um auf rdio zurück zukommen ist der Preis – 6,60€(!) für das Premium-Model. Auch da ist es unschlagbar. Ohne irgendwie ein web.de Abo oder vodafon Angebot (NETZNEUTRALITÄT!).

  10. Gut finde ich auch die Sortierung der Neuerscheinungen nach Aktualität. Das geht bei keinem anderen streaming Dienst.

    Von einem Wechsel von Google Music hält mich eigentlich nur die fehlende Möglichkeit ab, eigene Musik hochzuladen. Die musikkataloge aller Anbieter sind leider noch zu unvollständig und zwei unterschiedliche Musik apps zu benutzen kommt einfach nicht in Frage.

    Da bleibt erstmal nur Google Music.

  11. Also ich hatte erst Rdio, hab dann mal Spotify versucht und bin aber bei Rdio geblieben. Einfach übersichtlicher und schicker, Musik vermisse ich dort auch nicht und die oben schon angesprochenen Fernsteuermöglichkeiten sowie die Offline Funktionen passen für mich!

  12. Sehe ich das richtig, dass rdio mir in der kostenfreien Version keine Moeglichkeit gibt, persoenliche Playlists anzulegen?

    Und gibt es einen funktionierenden Linux Client?

    Fuer mich zwei Gruende, warum ich Spotify benutze.

  13. Also für mich kein Grund, was zu ändern. Für knapp 5 Euro Spotify Premium bleibt meine Wahl.

  14. @Jan:

    Habe gerade auf der rdio-Seite nachgeschaut, da steht „9,99€“ pro Monat. Wie kommst du auf 6,60?

  15. Mist, Doppelpost. Aber @Moritz: Spotify Premium für 5€? Auch hier: 9,99€…

  16. @Jona:

    Ganz einfach. Das „Familien-Model“.
    Mein Perle, meine beiden Neffen und ein Freund – wir haben zusammen eins.

    Geht bis zu 5 Leuten, jeder bezahlt antwilig 6,60€. Momatlich Kündbar. Super Easy Setup.

    Frag mich nur, wie Spotify mit 5€ das macht. Was ist das für ein Modell?!

  17. @Moritz: Hut ab. Danke.
    Ich bleib trotzdem bei rdio.

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