Proview gegen Apple: Neues aus China – iPad in Shanghai wieder verfügbar

Mann, was ein Eiertanz: erst werden vereinzelt iPads in Shenzhen einkassiert, weil das ebenso unbekannte wie verarmte Unternehmen Proview seine Namensrechte am Begriff „iPad“ in China geltend macht. Wenig später folgt die offizielle Verbannung der Tablets und jetzt – als vorerst letzter Akt dieser kruden Story – entscheidet ein regionales Gericht, dass die Teile zumindest in Shanghai wieder zurück in die Geschäfte dürfen.

Das letzte Wort ist hier mit Sicherheit noch nicht gesprochen, das versprech ich euch nackt in die Hand. Dafür sind Apples Anwälte zu gewieft und dafür ist Proview zu verzweifelt, als dass man aufgrund der prekären finanziellen Lage nicht alles unternehmen würde. Apropos verzweifelt: Ich bin noch nicht sicher, ob es eine Verzweiflungstat ist, aber Proview will Apple nun auch in anderen Winkeln der Welt vor den Richter zerren. Den Anfang macht man witzigerweise direkt vor Apples Haustür – in Kalifornien. Erfolgsaussichten mag ich nicht abschätzen – was meint ihr?

Quelle: 9to5mac via Netbooknews.de

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10 Kommentare

  1. Wieso kommt Apple immer so gut davon? Das ärgert mich richtig !
    Samsung musste ein gefühltes halbes Jahr auf einen Gerichtstermin beim Galaxy Tab 10.1 waren, trotz Einantrag etc.

    Und Apple darf nach 4-5 Tagen in China und in Deutschland nach 24h wieder verkaufen … gerecht ist anders.
    Ich würde es Apple mal wünschen, 6 Monate nicht verkaufen zu dürfen, so wie Samsung.

    Aber Apple scheint bei Gerichten eine Sonderstellung zu genießen

  2. Apple hat halt Geld, nichts anderes ist da los.

  3. So langsam gehen mir diese Prozesse mächtig auf den Sack um es mal salopp zu sagen. Man liest ja schon fast nichts anderes mehr im I-Net. Wenn diese ganze Energie mal in den Entwicklungsprozess von neuer Technologie einfließen könnte, würden sicherlich bessere Dinge dabei heraus kommen, als diese dummen Patent Rechtsstreitigkeiten. Soll Appel denen doch einen Knochen vor die Füsse werfen, damit sie was zu kauen haben, dann ist das auch wieder schnell vorbei. Und Apple tut das nicht weh, die haben doch genug auf der Kante..

  4. Mittlerweile finde ich dieses Patentgestreite echt lächerlich und nervig. Leidtragende sind doch immer die User und das finde ich echt schade.

  5. @Sandro
    Hat Apple nen Plagiat erstellt? Hat Apple das Design kopiert nein …

    Weltweit wird es nicht durch gehen, da Apple die Namensrechte ja gekauft hat. Wer es genauer wissen will 2009 in Taiwan.
    In China bzw. anderen Diktaturen mag es möglich sein. ^^
    Nur die Chinesische Regierung wird hoffentlich schnell eingehen, den Apple hält einiges an Arbeitsplätzen. Wenn Sie nicht möchte, dass die ausgelagert werden sollen sie sich an Internationales Recht halten.

    Gibt genug Länder die sich über neue Arbeitsplätze freuen würden 🙂
    Bis auf die Ressourcen ist da heute sogar Deutschland wieder Konkurrenzfähig, da einfach das meiste automatisch geht.

  6. Aussichtslos. Wenn jemand gegen Apple klagt, verliert Apple kurz und dann entscheidet sich das Gericht spontan um. Siehe Motorolas Sieg über Apple. Keine 24 Stunden und es war wieder Alles verfügbar. Man könnte meinen Apple weiß seine Barreserven einzusetzen.

    Wenn Apple allerdings gegen irgendwas klagt, verliert der andere sofort. Selbst wenn Alles haltlos ist. Ich wünsche mir weniger korrupte Richter…

  7. Es mag den ein oder anderen verwundern, dass es bei Apple immer so schnell geht, aber vermutlich ist der Verkauf der Marke IPad, die vom Mutterkonzern von Proview an Apple verkauft wurde, rechtlich doch relativ sauber. Die versuchen halt „Kohle“ rauszuziehen und das in China, einem Land, dass für die Einhaltung sämtlicher Urheberrechte (und natürlich auch der Menschenrechte) ja bekannt ist. Und da in China niemals ein Rechtsbruch oder Produktpiraterie stattfinden würde, ist Apple auch weiterhin bereit dort zu produzieren 🙂

  8. Mister Bombastic says:

    Los, Proview, nicht locker lassen!

    Hoffentlich richtet bald jemand ein Spendenkonto ein, denn all die teuren Rechtskosten müssen auch erst bezahlt werden, bevor man die fette Gans crApple schlachten kann. Recht muss ja schließlich Recht bleiben, außerdem schwimmt der Verein ja in genug unrechtmäßig erworbenem Geld.

    Würde sofort 100 Euro spenden, so etwas gehört einfach unterstützt.

  9. Ich versteh gar nicht wo die ganzen Leute sein sollen die sich für diesen ganzen Apple Mist interessieren sollen. leider ist jede Meldung eine versteckte PR für diesen kruden Hersteller. Mit Berichterstattung über solche Nachrichten und Meldungen wird der hersteller noch gepusht und investiert sich immer mehr in unerquickliche Abmahnungsverhandlungen über Produkte und Geschmacksmuster.
    Auf der anderen Seite sind aber auch die gerichte dieser Welt zum kotzen die bei diesem Mist auch noch mitmachen.
    Wir haben einen Apple freien Haushalt wo viele kleine grüne kerlchen aus diversen Fenstern schauen und kein Mensch bedarf an veräppelung hat. Ein bissl schöne Welt.

  10. Natürlich ist Proview verzweifelt. Erst meint man den Namen nie verkauft zu haben und will 2 Milliarden Steine. Kein Erfolg, man will also nur noch ein paar Hundert Millionen. Dann erzählt man in Pressekonferenzen den Journalisten falschen Tatsachen und handelt sich fast eine Verleumdungsklage ein (http://allthingsd.com/20120220/apple-threatens-to-sue-proview-for-defamation-read-the-letter/).
    Jetzt gibt man zu den Namen verkauft zu haben aber dabei getäuscht worden zu sein, weil man nicht an Apple sondern IP Application Development verkauft hat.

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