Project Glass: Google-Mitgründer Sergey Brin trägt die Brille bereits

Vor zwei Tagen stellte Caschy hier das Project Glass von Google vor und verortete es eher im Bereich „Science Fiction“. Das mag für die Ziele des Projekts und den im Video gezeigten Features auch zu einem großen Teil stimmen, dennoch ist Project Glass bereits in der Gegenwart angekommen! Soll heißen, es sind schon Prototypen im Einsatz – und prominentester Tester dürfte Google Co-Founder Sergey Brin sein, der sich just mit dieser Android-Brille auf einem Charity-Event blicken ließ:

Interessant ist am Rande übrigens, dass Techblogger Robert Scoble ihn genau auf diesem Event mit dieser Brille gesehen hat – Anlass der Veranstaltung ist nämlich der Kampf gegen Blindheit und das Dinner findet im Dunkeln statt. Brin trug also dieses Teil, welches sich zumindest äußerlich nicht großartig von einer normalen Brille unterscheidet.

Natürlich wollte Robert Scoble ihn dazu bringen, dass er selbst mal kurz diese Brille tragen darf, da hatte Sergey aber schrecklich wenig Interesse dran 😉 Scoble ist zumindest aufgefallen, dass hin und wieder Informationen auf der Brille aufblitzten – dennoch haben wir natürlich keinen blassen Dunst, wie weit die Pläne Googles schon umgesetzt werden konnten – und was wirklich noch Zukunftsmusik ist. Sergey Brin erwähnte gegenüber The Verge jedenfalls, dass sich der Prototyp noch in einem sehr frühen Stadium befindet.

Quelle: Google+ via Engadget

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

20 Kommentare

  1. Datenschutz…

    Wie stehts eigentlich hier mit dem Datenschutz?
    Jeder, der mit diesem ding umher läuft, sendet ja dauernd die Bilder von euch, eurer Wohnung etc etc an Google zur Analyse/Erkennung. Zusammen mit Standort- und Aktionsdaten, was ihr wo gerade am machen seid…

    Wie seht ihr das, dass Google euch dann überall dauer überwacht?

    Jeder Text, jedes Bild, jeder Gegenstand, jede Person, jeder Ort, den man ansieht, landed somit ja direkt bei Google…
    Wir wissen alle wieviel Freude google am Horten/Analysieren von Daten hat 😉

  2. welcome to the future… mal ehrlich wir haben es als kleine jungs in 1ooten von filmen gesehen wie mal die zukunft aussehen wird… das gehört dazu. und wenn es danach ginge das google unseren standort bekommt, den bekommen sie schon heute. dank fb, netz-einloggen oder sms oder wlan, die wissen wo wir sind.

  3. @Peter die guten Jungs wissen eh schon was sie wollen. Und niemand wird gezwungen so eine Brille zu nutzen. Genau wie niemand dazu gezwungen wird Android oder iOS zu nutzen. Und wer es nutzt ist einverstanden damit, das der Macher halt einiges über dich erfährt.

  4. @Peter ich muss mich da den @TheVaan anschließen, wenn du Datenschutz willst, solltest du dir keine der Brillen kaufen 🙂

  5. @Peter Datenschutz bremst den Fortschritt – IMHO. Im Falle der Brille ist es eben notwendig viele Daten an Google zu übermitteln. Irgend jemand muss Sie ja wohl auswerten sonst würde das ganze nicht funktionieren. Und wenn wir immer nur auf unseren Daten beharren wird aus ziemlich vielen Zukunftsgedanken nur Schall und Rauch! (z.B. Chips die unsere Vitalfunktionen überwachen, automatisierte Bezahlvorgänge, und und und)

  6. Pictureclass says:

    Sorry, aber gleich der erste Kommentar: Datenschutz!
    Wir sind heute mit dem Datenschutz schon viel weiter als damals. Mal ein paar Stichworte absteigend Chronologisch geordnet: Unverschlüsselte Verbindungen – Telegrafen (Masten) – Nachrichten mit Kurier verschickt, Datenschutz war da ein Siegel im Mittelalter.

    Aber was mir auffällt auf dem Foto, das er anscheint eine Tasche oder Rucksack trägt. Was da wohl drinn ist 😀

  7. Özkursan says:

    „Aber was mir auffällt auf dem Foto, das er anscheint eine Tasche oder Rucksack trägt. Was da wohl drinn ist°

    Der Akku.

  8. Das ist natürlich kein Zufall dass sich diese zwei Herren getroffen haben und Sergey die „Google-Brille“ trägt: Marketing.
    Der Hauptgrund der ganzen Aktion „Project Glass“ war wahrscheinlich sowieso nur mal wieder ein paar neue Besucher auf eine Google+ Seite zu bekommen. Sollte aber wirklich etwas dran sein und diese Brille alltagstauglich sein, so bin ich schon auf die Antwort von Apple gespannt.

  9. ich hab mir extra die Augen lasern lassen damit ich keine Brille mehr tragen muss 🙂

  10. Das ganze noch mit weiteren Sensoren gepaart und evtl einer akustischen Ausgabe der Informationen könnte auch für Sehbehinderte Menschen die komplett blind oder stark eingeschränkt sind hilfreich sein. Man denke nur einmal an Google Googles Produkterkennung für Menschen die nicht mehr sehen können. Mit derartigen Gläsen würde eine korrekte Ausrichtung der Kamera wesentlich natürlicher geschehen als mit irgendeinem anderen Device welches sie noch in der Hand halten müssen.

  11. Finde das Ganze viel zu Abgespace. Man muss sich echt die Frage stellen wo das Ganze hin führen soll. Momentan haben fast alle das Internet in der Tasche, jetzt soll es auch noch auf Gesicht. Ich weiß nicht! Die ganzen neuen Technologien sind schön und gut, aber ich finde wir werden von Tag zu Tag abhängiger.

  12. @Alejandro

    Und das eine Abhängigkeit geschaffen wird ist etwas Neues und ist mit Technologie gekoppelt? Wenn morgen die Supermärkte leer sind, wo bekommt man dann was zu futtern?
    Das ist so gewollt und wenn man jetzt denkt, dass Google potentiell gefährlich gefährlich sein könnte.. Guten Morgen! Da draußen wimmelt es nur so von solchen Vereinen und Datenmissbrauch/Abhängigkeit ist zwar ein Übel, aber sicher nicht das Größte.

    Zur Technologie/Fortschritt.. wir sehen seit Jahrzehnten diese Dinge, das sind doch nur logische Schritte. So bahnbrechende Dinge wie Strom, Züge und Flugzeuge haben wir in unserer Generation bisher nicht miterlebt.

  13. Nashörnchen says:

    @TheVaan:
    „niemand wird gezwungen so eine Brille zu nutzen“.

    Richtig. Aber es wird genügend Freaks geben, die sich sowieso um nichts einen Kopf machen, die in ihrer grenzenlosen Blödheit diese kriminelle Datensammelei auch noch für „Fortschritt“ halten.
    Für MEINE Privatsphäre hilft dann nur noch ein handlicher Baseballschläger…

  14. Nur als Zusatzinfo, rechts im Bild ist Thomas Hawk zu sehen, ein genialer Fotograf der auf einem Auge blind ist, er hat auch das Foto von Sergey Brin und Robert Scoble aufgenommen.

    Ihr findest Thomas Hawk auch im Google+, dort postet er regelmässig tolle Fotos, sehr interessant für die Fotografen hier 🙂

  15. @peter
    also ich glaube kaum dass die brille JEDES bild an google schickt. die bandbreite hat man vllt. mit LTE, aber auch nur dann wenn man der einzige ist der mit der zelle verbunden ist.
    ich denke eher das material wird lokal ausgewertet und nur die wichtigsten informationen werden an google übermittelt, wenn überhaupt (android macht das ja auch nicht, wenn man es nicht will).
    bzgl. datenschutz: das urteil gegen googles streetview autos war ja damals schon stark umstritten und ich kann es immer noch nicht nachvollziehen. an anderen stellen wird der datenschutz mit füßen getreten und hier wird einer firma etwas untersagt was jede privatperson darf. laut datenschutzgesetzt darf man – ohne nachfrage oder sonstiges – alles das was man „von öffentlich zugänglichen bereichen ohne hilfmittel“ (sinngemäß) sehen kann, auch mit der kamera festhalten. das macht auch sinn. anders sieht es aus wenn du dir ne leiter schnappst um mal eben das erste OG eines hauses einsehen zu können. das wäre verboten.
    auch ist es verboten bilder von personen zu machen wenn diese im fokus des bildes stehen. d.h.: schwenk über einen von menschen überfüllten platz: OK aber fokus auf eine bestimmte person darin: nicht ohne nachfrage. wieder anders ist es mit personen der öffentlichkeit.

    kann sein dass diese bestimmungen inzwischen anders sind, das sind zumindest die datenschutzbestimmungen bzgl. aufnehmen von bildern die ich vor zirka 8 jahren gelernt habe.

  16. coriandreas says:

    An der Technologie stört mich erstmal nichts, denn diese Brille ist eine Art Display, also ein externes Zubehör und kann mit beliebigen Computern u.ä. vernetzt werden. Wer dann unbedingt ein Android-gesteuertes Teil und Standardeinstellungen nutzt, also kein eigenes Image, hat als gewöhnlicher DAU halt Pech gehabt (Datenschutz/-klau/-geschäft). Nervig wäre allerdings, wenn diese Brille nur mit einem Zwangs-Bundle mit Android laufen sollte. Aber wozu gibt es Hacks und Jailbreaks;-)
    Was mich am Marketing eher stört, dass „Google Glass“ schon in den „Google News“ als Top-Thema gelistet ist: Ein Schelm wer Böses dabei denkt… Da frag ich mich doch glatt: Soll das von anderen Unternehmen/Konzepten wie von Lumus ablenken/verdrängen? Oder werden jetzt gezielt (Werbe-)Botschaften als Top Thema verkauft?
    Muss mir wohl auch noch ein „Plan B“-Nachrichten-Portal suchen…

  17. „Anlass der Veranstaltung ist nämlich der Kampf gegen Blindheit“

    Wie sieht denn so ein „Kampf gegen Blindheit“ aus? Und wer hat gewonnen?

    Gruß,
    Thomas

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.