Polizei warnt vor Erpressermails, die neben Namen auch Passwörter enthalten


So mancher Internetnutzer könnte diese Tage etwas erschrecken, wenn er in sein Mail-Postfach schaut. Denn aktuell gibt es laut Polizei wieder ein vermehrtes Aufkommen an Erpressermails, die sich an vermeintliche Konsumenten von Erwachseneninhalten richten. Diesmal sind die Mails aber nicht allgemein formuliert, sondern sprechen den Nutzer mit Namen an und nennen sogar ein Passwort.

Wie die Polizei weiter mitteilt, stammt dieses Passwort wohl aus einem früheren Hack und hat keinen Bezug mit Pornoseiten. Wo es herstammen könnte, kann man leicht auf haveibeenpwned.com überprüfen, dort werden alle bekannten Datensätze aus Datenleaks und -hacks gesammelt und man kann schauen, ob die eigenen Daten betroffen waren.

Jedenfalls sollte man das genannte Passwort, sofern man es noch irgendwo einsetzt, auf jeden Fall ändern. Und den Forderungen der Erpresser – „zahle Summe X in Bitcoin – natürlich nicht nachkommen. Sollte dies bereits passiert sein, sollte man den Vorfall auch bei der örtlichen Polizei zur Anzeige bringen.

Egal ob solche Erpressermails als „beim Pornokonsum erwischt“ oder anderweitig lauten, generell sollte man solchen Forderungen nicht nachgeben. Ebenso wie man nicht bezahlen sollte, wenn man sich Ransomware einfängt. Dass diese Masche auch 2018 noch funktioniert, liegt allerdings an den Nutzern, die das eben nicht so sehen und lieber einen finanziellen Schaden davontragen anstatt sich vermeintlich bei irgendetwas erwischen zu lassen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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