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OnePlus zeigt Ergebnis des MEMC-Chip für flüssige Wiedergabe auf dem 120-Hz-Fluid-Display

Stimmt das darunterliegende Android, dann merkt man von höheren Bildwiederholraten tatsächlich etwas. Da kann man einfach mal die Menschen fragen, die beispielsweise ein aktuelles OnePlus-Smartphone oder ein Pixel 4 von Google haben. Die arbeiten nämlich in manchen Situationen mit 90 Hz Bildwiederholrate, was sich einfach runder anfühlt. Nun ist man ja schon ein Stück weiter, OnePlus wird wohl die 120 Hz zum Standard bei seinen kommenden Flaggschiffen machen – und auch Samsung wird dieses nachgesagt. Xiaomi wiederum experimentiert mit 144 Hz.

Wie sich das Ganze bei Videos „anfühlen“ könnte, zeigt derzeit Pete Lau von OnePlus, er versucht euch die Unterschiede in einem kleinen Video zu zeigen. Hier kommt eine Technologie zum Einsatz, die Standard-Videos mit 30 Frames pro Sekunde hochrechnet. Kennen vielleicht viele vom TV als MEMC, hierbei werden dann die Bewegungen geglättet. Kurios: Auf TV-Geräten wird MEMC von vielen Enthusiasten sofort abgedreht, Stichwort Seifenopern-Effekt:

Die höhere Bildrate führt zu flüssigeren Bewegungsabläufen als im Kino. Besonders bei sich schnell bewegenden Menschen und Gegenständen wie im Fußball oder Eishockey führt eine Zwischenbildberechnung zu besserer Bewegungsschärfe.

Durch den Soap-Opera-Effekt können jedoch u. a. die Übergänge zwischen den sich bewegenden Objekten und dem unbewegten Hintergrund verschliffen erscheinen. Darum erscheinen die Schauspieler zusammen mit der Schärfentiefe der Aufnahme wie „aufgeklebt“ vor dem Hintergrund. Auch kann, abhängig von der Anzahl der Eingabe- und Ausgabe-Bilder und der Qualität des Gerätes, welches die Zwischenbildberechnung durchführt, das Bild verschlechtert anstatt verbessert werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Ja soap opera Effekt ist nur minimal ertragbar sonst wird’s zu künstlich oder man sieht die Fehler in der Zwischenberechnung. Unbedingt alles hochrechnen zu wollen ist auch quatsch und kostet viel CPU und in dem Fall Strom. Scrollen etc okay aber kein hochrechnen von Videos etc

    • Ohne Zwischenbildberechnung bleibt aber nicht mehr viel übrig von z.B. einer 4K Auflösung.
      Aktuell kenne ich nur Sony, die eine Zwischenbildberechnung ohne starken Soap-Opera-Effekt realisieren konnten.

      Einfach ausschalten ist aber keine Lösung.

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