OnePlus 6 im iFixit-Teardown: Display-Reparaturen bedeuten einiges an Aufwand

Caschy hatte euch in seinem umfangreichen Test bereits ausführlich vom neuen OnePlus 6 und seinen persönlichen Eindrücken vom Gerät berichtet. Bis auf die nicht komplett überzeugende Leistung der Kamera (Jammern auf hohem Niveau), konnte das OnePlus 6 in nahezu allen Belangen überzeugen. Was aber auf den Käufer wartet, wenn das Gerät mal kaputt gehen sollte, das klärt wie üblich der Teardown bei iFixit.

Natürlich hat man sich dort auch das neue OnePlus gegriffen, auf dessen Hardware Caschy in seinem Test bereits ausreichend eingegangen ist, sodass ich mir weitere Ausführungen hier sparen möchte. Wie so oft, verzichtet der Hersteller auf eine offiziell IP-Zertifizierung. Im Teardown zeigte sich aber dennoch, dass das Gerät mit zahlreichen Dichtungen versehen worden ist, damit wenigstens Spritzwasser und Regen kein Problem darstellen. Auf einen Tauchgang würde man aber dennoch lieber verzichten, so iFixit.

Das Entfernen der Glasrückseite geht einfacher als gedacht und bringt ein, für Reparaturen angenehm langes, Kabel zum Vorschein, das den Fingerabdruckleser mit dem Board verbindet. Nur ein klein wenig Kleber hält den Akku im Gehäuse, während dieser zum einfacheren Entfernen sogar mit einer speziellen Lasche versehen wurde. Ein Akkutausch sollte demnach recht flott erledigt sein.

Beim OLED-Panel merken die Kollegen an, dass dieses vermutlich nicht ohne weitere Schäden zu entfernen ist. Ist das Display bereits im Eimer, sollte das zwar kein Problem darstellen, dennoch ist allerlei Fummelei notwendig, um erst einmal ans Panel zu gelangen. Außerdem wird bemängelt, dass sowohl Front- als auch Rückseite aus Glas bestehen und damit eine doppelte Gefahr besteht, etwas beim Zerlegen zu beschädigen. Das beschert dem OnePlus 6 am Ende auch nur einen Repairability-Score von fünf von zehn Punkten.

Den vollständigen Teardown könnt ihr euch in unserer Quelle anschauen, dort werden unter anderem auch sämtliche verbauten Prozessoren und weiteren Chipsätze aufgelistet und Vermutungen angestellt, warum der Alert-Slider ausgerechnet so überdimensioniert ausgefallen sein könnte.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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