Microsofts Quartalszahlen : Xbox und Windows straucheln

Das Unternehmen Microsoft hat seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Für Microsoft ist es das vierte Quartal. Die Kurzform: Der Umsatz betrug 51,9 Milliarden US-Dollar und stieg um 12 %. Das operative Ergebnis betrug 20,5 Milliarden US-Dollar und stieg um 8 %. Der Nettogewinn betrug 16,7 Milliarden US-Dollar und stieg um 2 %.

Das Ergebnis hätte laut Microsoft besser ausfallen sollen. Ungünstige Wechselkursschwankungen innerhalb des Quartals wirkten sich negativ auf den Umsatz und den Gewinn aus. Ausgedehnte Produktionsstillstände in China, die bis Mai andauerten, und ein sich verschlechternder PC-Markt im Juni trugen ebenfalls zu einer negativen Auswirkung auf den Windows-OEM-Umsatz von über 300 Millionen US-Dollar bei.

Der Umsatz im Bereich More Personal Computing belief sich auf 14,4 Milliarden US-Dollar und stieg um 2 % mit den folgenden Geschäftsschwerpunkten:

– Der Windows OEM-Umsatz sank um 2 %.

– Der Umsatz mit kommerziellen Windows-Produkten und Cloud-Diensten stieg um 6 %.

– Der Umsatz mit Xbox-Inhalten und -Diensten sank um 6 %. Xbox-Hardware sank um 11 %. Microsoft führte die Rückgänge auf „geringere Spielstunden und Monetarisierung“ sowohl bei Eigen- als auch bei Fremdtiteln zurück.

– Der Umsatz mit Such- und Nachrichtenwerbung ohne Traffic-Akquisitionskosten stieg um 18 %.

– Surface-Umsätze stiegen um 10 %.

Viele Augen richten sich jetzt vermutlich auf die von Intel geplanten Preiserhöhungen für seine Chips und darauf, wie sie sich auf den PC-Markt auswirken könnten. Vielleicht kann Microsoft ja sein Surface-Wachstum dennoch weiter ausbauen.

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8 Kommentare

  1. In naher Zukunft wird für Microsoft ausschliesslich die Cloud relevant sein. Zumindest finanziell.

  2. Herr Hauser says:

    Man macht massig Umsatz und Gewinn und trotzdem wird gejammert.

  3. Der Zenit ist vermutlich überschritten, im privat Sektor wird ein Schrumpfen statt finden. Die Menschen haben mittlerweile andere Sorgen als ständig neu neuer am neuesten.

    • Hallo Chris „Der Zenit ist vermutlich überschritten, im privat Sektor wird ein Schrumpfen statt finden. Die Menschen haben mittlerweile andere Sorgen als ständig neu neuer am neuesten.“ stimmt – darum ja auch Dinge wie die geplante und erzwungene Hardware-Alterung durch maßnahmen wie erzwungene Inkompatibilität beim Umrrüsten einiger Geräte auf Windows 11. Das muß man nur regelmäßig wiederholen und zwingt die Leute zum Kaufen . Wenn man dann bestimmte Dienste wie Clud, Team-dienste und so von ällteren Windows-Versionen ausschlließt hat man den Zwang wunderbar erhöht. Warum wird eigentlich Apple immer eine „Zwangsjackenpolitik“ vorgeworfen – spätestens seit den küntlichen Beschränkungen , welche Geräte mit Win 11 versorgt werden – dieser ganze TPM -Kram und so – macht es Apple besser: Lange Supportzyklen für hardware, nach Umstieg auf ARM Tools die legacy-Software aus der Intel-Zeit am Laufen halten … ja auch hier ist vielleicht nach sieben Jahren Schluß und Geräte werden abgekündigt aber das ist dann plan- und voraussehbar . Dabei kann Win 11 auch auf noch sehr vielen älteren Geräten gut laufen wie „Bastler“ zeigen. Microsoft sollte einfach die Pflicht zu neueren TPM -Chips und die anderen Beschränkungen für eine Win 11 Installation aufheben . Dann kann auch noch 10 und mehr jahre alte HW gut weitergenutzt werden , auch nach dem Supportende von Win 10. Denn bis dahin werden vermutlich die Lebenshaltungskosten nicht wieder auf das „vor-Corona-und Putin“-Niveau sinken.

      • „dieser ganze TPM -Kram und so – macht es Apple besser“

        Sorry das ich hier eingrätsche. Mein MacBook Air aus dem Jahr (late) 2017 hat gerade Mal 4 Major Updates bekommen, 2022 soll jetzt Schluss sein, für mich ein absolutes No-Go. iPad 1, 3 Jahre; Apple Watch Gen 0, 3 Jahre Updates. Mein Windows PC, selbstgebaut aus 2006, hat mehrere Betriebssystem Updates hinter sich, jetzt nach 16 Jahren ist Schluss. Mein Asus Laptop aus 2007 das selbe. Aber immerhin gab es 15-16 Jahre Updates. Damit kann ich Leben dass jetzt Schluss ist, über 15 Jahre ist echt Mal eine Hausnummer und bisher ungeschlagen. Du willst hier allen Ernstes erzählen das es Apple besser macht? Apple macht garnichts besser und verlängert oder verkürzt willkürlich den Updates Zyklus. 4 Jahre ist eine Frechheit für einen Mac. Beim iPhone vielleicht gerade noch akzeptabel aber bei Mac eine Frechheit Sondergleichen und durch NICHTS zu verzeihen.

      • Fritz Mukula says:

        Was genau macht Apple an der Stelle besser? Windows 10 wurde im Juli 2015 veröffentlicht und wird noch bis Oktober 2025 weiter supportet. Das sind über 10 Jahre. Wenn man sich also vor dem Kauf eines Windows-Rechners erkundigt wie lange das Betriebssystem supportet wird, kann man alles genauso voraus planen, wie Deine Aussage zu Apple. Nicht zu vergessen, dass man einen Windows-Rechner ohne besondere Schwierigkeiten mit einer Linux-Distribution bespielen und damit noch länger nutzen kann. Für die Silicon-CPUs von Apple gibt es meines Wissens bisher noch keine brauchbare Linux-Distribution. Also soviel dazu. Dass Microsoft Geräte vom Upgrade auf Windows 11 ausschließt, die damit ohne weiteres funktionieren würden, ärgert mich natürlich ebenfalls. Apple macht aber an der Stelle absolut nichts besser.

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