Microsoft verfeinert in Zukunft sein Fluent Design für Windows 10

Microsoft hatte sein Konzept des Fluent Designs für Windows 10 bereits auf der Build 2017 vorgestellt. Viele Apps, etwa Kalender und Mail, wurden bereits darauf umgestellt. Gemeint ist damit im Grunde, dass kleine Animationen und auch klug eingesetzte Schatten für reibungslose Übergänge zwischen unterschiedlichen Arbeitsschritten sorgen. Auf der Build 2018 haben die Redmonder etwas mehr zur Zukunft des Fluent Designs verraten. So will man eben nun den Einsatz von Schattierungen optimieren, die Kontextmenüs modernisieren und die Buttons zum Zurückschalten in allen Apps konstant halten.

Genau das ist eben aktuell auch ein wenig das Problem des Fluent Designs: Es ist App-übergreifend aktuell leider nicht wirklich konsequent durchgehalten. Entwickler von Third-Party-Anwendungen sollen sich ebenfalls an den neuen Richtlinien orientieren, um die durch Microsoft vorgeschlagenen Design-Elemente zu übernehmen. Auch viele Standard-Apps aus Windows 10 dürften bald Anpassungen erhalten.

Schatten sollen als Effekte dafür sorgen, dass man quasi mehr Tiefe wahrnimmt, während der gezielte Einsatz von Farben bessere Abgrenzungen und Kontraste schafft. Zudem hat Microsoft offenbar von Entwicklern viel Feedback erhalten. Viele kritisierten die Oberfläche, weil zu viel für Touch-Eingaben optimiert worden sei. Dadurch käme es zu übergroßen Rändern und Schaltflächen, die sich bei Benutzung von Mäusen und Tastaturen negativ bemerkbar machten. Auch hier will Microsoft mit klarer strukturierten und in der Größe angepassten Bedienfeldern nachhelfen.

Zudem will man abseits der konstanten Platzierung der Zurück-Taste auch feste Shortcuts für Tastaturen und sogar den Controller der Xbox One einführen. All jene Modifikationen bzw. Verfeinerungen des Fluent Designs sind noch für 2018 angedacht. Das Ergebnis soll eine konstantere Benutzererfahrung sein, welche App-übergreifend die Bedienung vereinfacht. Look & Feel von Windows 10 würden dann also im Jahr 2018 im Detail etwas moderner werden – man darf gespannt sein.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Was interessieren mich „Apps“ unter Windows. Ich benutze nicht Mal diesen komischen Store von Microsoft.

  2. ChipsUndCola says:

    Gemeint ist damit im Grunde, dass kleine Animationen und auch klug eingesetzte Schatten für reibungslose Übergänge zwischen unterschiedlichen Arbeitsschritten sorgen.
    Na dann, das hilft den Leuten im Daily Business sicherlich weiter, paar Designfutzis und Marketingmenschen werden es schick finden, für alle anderen ist es Schnickschnack, so sehe ich das zumindest.

  3. Paul Brusewitz says:

    Gähn … War alles schon mal da. Nannte sich unter Windows 7 „Aero Glas“ und sah recht edel aus. Dagegen sieht das Windows 10-Design einfach nur sch… aus. Meine Meinung.

    MfG P.B.

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