Kindle der siebten Generation im iFixit-Teardown

Mitte September hat Amazon offiziell die neue Kindle– und Kindle Fire- Geräte vorgestellt, darunter auch eine aktualisierte Version des klassischen Kindle-Readers. Bei iFixit hat man den klassischen Kindle-Reader der siebten Generation auseinandergenommen und ihm eine Wertung auf der Repairability-Skala verliehen.

ifixit_kindle_teardownDer Kindle der siebten Generation lässt sich genau so einfach öffnen wie auch schon seine Vorgänger, einziges Problem bei den Kindle Reader war bisweilen immer die Verfügbarkeit der Ersatzteile. Während ihr für die meisten Smartphones zumindest ein Display und einen Akku bekommt, scheint es bei den Kindles eher mau auszusehen.

Solltet ihr allerdings fündig werden, steht euch bei der Reparatur nichts mehr im Weg. Der Kindle der siebten Generation ist teilweise geklippt und teilweise verschraubt, relativ wenige Komponenten wurden verklebt. Besonders ist auch der Touchscreen im neuen Kindle, so handelt es sich bei dem verbauten Touchscreen um einen optischen Touchscreen (zForce) der Firma Neonode. Dieser funktioniert mit Infrarot-Technologie, kleine Infrarot LEDs strahlen in kleinen Buchten im Rahmen auf das Display. Sobald ihr mit eurer Hand auf das Display tippt, wird der Strahl unterbrochen und eine Berührung registriert.

Der Kindle der siebten Generation bekommt die Wertung 8 von 10 auf der Repairability-Skala verliehen, lediglich die fehlenden Ersatzteile und der verklebte Akku waren den Testern bei iFixit ein Dorn im Auge. Wer sich für die neuen Kindles interessiert, sollte sich unser Hands-On anschauen.

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6 Kommentare

  1. Bisher habe ich noch nie daran gedacht Teile von meinem Kindle austauschen zu müssen.
    Was passiert eigentlich wenn man sich einen neuen Kindle kauft?
    Gibt es eigentlich einen Weg die vorhandenen Inhalte mit dem neuen zu synchronisieren?

  2. @Kim: Wenn du Whispernet nutzt, dann werden die Amazon vorhanden sein. Manuel aufgespielte sind es nicht.

  3. Hat noch jemand beim ersten Mal „Kinder der siebten Generation…“ beim lesen des Titels gelesen :)?

  4. Wenn es bei mir mal irgendwann ein Ebook Reader weren wird dann wohl ein Tolino da der unter anderem auch DRM Inhalte wiedergeben kann. Der Zwang mich an Amazon zu binden stört mich beim KIndle grundsätzlich.

  5. @Harry
    Auch ein Kindle kann ohne Amazon eBooks wiedergeben – nur halt keine mit Amazon-DRM.
    Der Tolino unterstützt auch nur einen Teil der auf dem Markt befindlichen DRM-Methoden – wenn auch (zumindest mit etwas Frickelei) die meisten. Reader die keinDRM-freies Format unterstützen sind mir bisher noch nicht untergekommen -vielleicht wirds ja beim iReader was.

    @Kim
    Inhalte die bei Amazon gekauft worden sind: Klar, einfach Kindle einschalten und WLAN-Kennwort eingeben.
    Andere Inhalte kann auf Wunsch Amazon synchronisieren, WWAN-Nutzung ist da allerdings kostenpflichtig.

    @Deniz
    Smartphones sind deutlich teurer als der Kindle.
    Würdest du 30$ für einen Akku hinlegen, wenn es ein Neugerät schon für 49$ gibt? Das Display ist spielt ohnehin in der selben Liga wie der Kindle selbst und wird von Amazon kräftig subventioniert.

  6. @shx
    Sinnbefreite Antwort von dir da ich explizit auf DRM hingewiesen habe. Weiterhin brauchste mir nicht zu versuchen den Kindle auf zu schatzen da ich mich nicht den Amazon Zwang unterwerfe wie ich ebenfalls geschrieben habe.

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