iPhone 11 Pro – Bildperspektive nachträglich anpassen

Einer der Schwerpunkte bei den neuen iPhones liegt in den neuen Kameraoptionen. Durch die Einführung der dritten Kameralinse, welche Apple als Ultraweitwinkel bezeichnet, ergeben sich ganz neue Optionen. Unter anderem habt ihr dadurch die Möglichkeit nachträglich die Bildperspektive zu ändern und anzupassen. Hierzu ist aber zunächst ein Blick in die Einstellungen nötig, um die Funktion zu aktivieren. Ihr findet die passenden Optionen unter Einstellungen – Kamera – Komposition. Hier gibt es drei Schieberegler, die ihr ein- oder ausschalten könnt. Die ersten beiden Punkte bewirken, dass von nun an immer auch die Bildinformationen der Ultraweitwinkellinse mit aufgezeichnet werden. Der dritte Punkt erlaubt der Bildbearbeitung automatisch Änderungen an der Perspektive vorzunehmen.

Natürlich wird dadurch die gespeicherte Datei größer, falls ihr aber innerhalb von 30 Tagen keine Änderungen an der Perspektive vornehmt, werden die zusätzlich generierten Daten automatisch gelöscht.

Damit ihr euch besser vorstellen könnt wie das funktioniert, habe ich euch mal ein Beispielbild angefertigt. Nachdem ich das Foto angeschaut habe, fiel mir auf, dass der linke Baum mit Spitze doch viel schöner aussehen würde.

Bisher hätte ich nun noch mal losziehen müssen, um eine neue Aufnahme anzufertigen, jetzt geht das aber auch bequem vom Sofa aus. Hierzu klickt in der Foto-App auf „Bearbeiten“ und dann auf das rechte Symbol unten in der Leiste. Nun könnt ihr nachträglich den Bildausschnitt und die Perspektive ändern.

In meinem Beispiel sieht das dann so aus:

Der Baum hat eine Spitze und schon ist das Bild ein wenig „hübscher“. Natürlich funktioniert das auch mit „abgeschnittenen Füßen“ – einem ärgerlichen Fehler, der im Eifer des Gefechts immer wieder mal vorkommt.

Solltet ihr den Schalter auch für Videos umgelegt haben, funktioniert das beschriebene Vorgehen auch bei den „QuickTake Videos“.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Stephan Wilms

Hauptberuflich als Zahnarzt im Süden der Republik unterwegs und somit von der Hand in den Mund lebend. Besitzt allerdings gleichzeitig eine hohe Affinität zu allen Dingen, durch die Strom fließt. Sein Fuhrpark besteht aus iOS-Geräten, aber auch ein Surface Book sowie ein Android-Smartphone fehlen nicht.

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11 Kommentare

  1. Also mich interessiert die Fotofunktion schon sehr! Ich weiß aber nicht ob das dann für ein Upgrade lohnt, ich nutze noch ein XS Max, und weiß nicht ob ich jetzt noch mal 1200 € (+AppleCare) für das 256 GB Modell wenn ich mein Handy bei Apple (480€) in Zahlung gebe drauf schlagen soll nur für die Fotos?

    • Na also erstens würde ich das Handy direkt privat verkaufen, dann sollte mehr drin sein als nur 400 Euro und dann würde ich eher auf das 12er warten, gerade wenn man das XS hat. Der Lightning Port wird endlich Geschichte sein, Reverse Wireless Charging wird wahrscheinlich implementiert, neues Design und vielleicht auch ein 90Hz Display.
      Musst aber am Ende du entscheiden..

    • Wieso nicht einfach eine Sony Alpha Systemkamera ansonsten eine sony rx100. Beides um hunderfache besser als ein Iphone 11 oder Schlagmichtotandroid. Wer Fotos machen möchte, holt sich eher sowas für 1000€ anstatt ein Telefon

  2. Richard Wagenbauer says:

    Was sind das für Geräte im Thumbnail?

  3. Bei mir nimmt er keine Weitwinkelaufnahme auf, trotz aktiven Settings. Woran könnte das nur liegen?

  4. Man sollte beachten das durch diese Einstellungen Deep Fusion (ab iOS13.2) nicht funktioniert.
    Quelle: https://www.iphoneblog.de/2019/10/07/jonathan-morrison-erklart-deep-fusion/

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