Instagram erkennt Mobbing ab sofort automatisch

Mobbing gibt es in allen Bereichen, selten wird es Tätern aber so einfach gemacht echt wie online. Deshalb liegt es auch an den Communities, dafür zu sorgen, dass Mobbing unterbunden wird. Auf die Vernunft der Menschen kann man sich ja offenbar nicht verlassen. Bei Instagram gibt es nun neue Maßnahmen, die Mobbing einschränken und den freundlichen Umgang miteinander fördern sollen:

  • Automatische Erkennung von Mobbing: Ab sofort setzen wir maschinelles Lernen ein, um Mobbing auf Fotos und in deren Bildunterschriften schnell zu erkennen und an unser Team zur Überprüfung zu senden. Das ist ein notwendiger Schritt, der uns hilft, Mobbing noch schneller zu erkennen – denn nicht alle Fälle werden gemeldet.
  • Mobbing-Kommentarfilter für Live: Vor Kurzem haben wir den Mobbing-Kommentarfilter vorgestellt. Dieser steht ab sofort auch in Live-Videos zur Verfügung. Damit wollen wir sicherstellen, dass Live für alle ein sicherer und unterhaltsamer Ort bleibt, an dem sich Menschen mit ihren Freunden und Interessen verbinden können.
  • Kameraeffekt von Teenagerstar Maddie Ziegler: Gemeinsam mit Tänzerin, Schauspielerin und Model Maddie Ziegler haben wir einen neuen Facefilter entwickelt, der noch mehr Liebe in Stories verbreitet. Maddie spricht sich gegen Mobbing aus, seitdem sie selbst Opfer davon wurde, und setzt sich seitdem für mehr Freundlichkeit im Umgang miteinander ein. Um den Filter zu nutzen, folgt einfach Maddie, öffnet Stories, tippt auf das Gesichtssymbol und wählt den neuen Filter aus. Im Selfie-Modus füllen Herzen den Bildschirm und ihr könnt einen Freund taggen, den ihr unterstützen wollt. Öffnet ihr die Kamera auf der anderen Seite, werden freundliche Kommentare in vielen verschiedenen Sprachen eingeblendet.

Instagram ist sich aber auch bewusst, dass der Kampf gegen Mobbing ein fortlaufender Prozess ist, der immer weitere Anpassungen erfordert. Eine einfache Aufgabe ist das sicher nicht, aber letztendlich wäre ein respektvolleres Miteinander nicht nur in der Online-Welt wünschenswert. Ob man das mit Herzen verteilenden Gesichtsfiltern erreicht? Bleibt abzuwarten. Die automatische Erkennung hingegen könnte tatsächlich sehr hilfreich sein, eben weil nicht alle Fälle direkt gemeldet werden und somit unerkannt bleiben.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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