Google und LG zeigen beeindruckendes OLED-Display für VR-Headsets

VR ist nach wie vor ein großes Thema für die großen Hersteller, auch wenn die Entwicklung vielleicht nicht immer ganz so schnell voranschreitet, wie man es eventuell gerne hätte. Kabel sind in diesem Bereich störend, das dürfte aber demnächst der Vergangenheit angehören. Ebenso wichtig für eine gutes VR-Erlebnis sind die in den Headsets verwendeten Displays.

Hier sind LG und Google nun einen großen Schritt gegangen und präsentieren ein 4,3 Zoll OLED-Display mit satten 1443 ppi. Kommt Euch bekannt vor? Richtig, wurde im März schon gemunkelt, damals stand aber der Hersteller noch nicht fest.

Neben der hohen Auflösung von 4800 x 3840 Pixeln kann das Display auch mit einer Refresh-Rate von 120 Hz aufwarten und bieten ein 120 x 96 FoV (Field of View). Diese hohe Refresh-Rate lässt sich jedoch nur bei Nutzung eines Displays erzielen, bei Verwendung von zwei Displays wird sie auf 75 Hz reduziert. Allerdings lassen sich zwei der Displays eben von auf diese Weise auch von einem Mobile Chipset befeuern.

Blick auf das Display über eine VR-Optik

Zum Vergleich, wie gut diese Displays technisch sind: Die HTC Vive liefert zwei 3,6 Zoll Displays mit 1080 x 1200 Pixel Auflösung (448 ppi) und die Displays der HTC Vive Pro lösen 1440 x 1600 Pixel bei einer Diagonalen von 3,5 Zoll auf (615 ppi).

Wann man jedoch Geräte mit diesen Displays kaufen können wird, ist völlig unklar. Da heißt es wohl einfach nur abwarten.

via 9to5Google

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Schade, dass es keine Info dazu gibt welche Subpixel Matrix das Panel verwendet.
    Wenn wieder Pen-Tile zum Einsatz kommt wird selbst diese hohe Auflösung noch nicht die gewünschte „VR Klarheit“ bringen.

    Mit Pen-Tile wird erst ab 6-8K der Fliegengittereffekt völlig verschwinden.

  2. Letzte Woche habe ich auf der ITEC eine Vive Pro getestet. Erst war ich begeistert über die Auflösung und Kontrast (habe selber eine Oculus) aber dann habe ich feststellen müssen das man nur durch die Mitte der Optik ein scharfes Bild bekommt. Wenn man mit den auch nur einen Hauch daneben sieht (Augen bewegt), wird das Bild völlig unscharf. Sollte das so bleiben ist die Pro nicht zu gebrauchen (Leider).

    • Dann hast du den Pupillenabstand falsch eingestellt! Normalerweise sollte solche Unschärfe nicht bei der Vive nicht auftreten.

      • Weder bei der Vive noch bei der Oculus ist das bisher aufgetreten nur bei der Vive Pro. Da sieht man allerdings auch genau die „rausgefrästen“ Fresnell Linsen. Ich hoffe sie demnächst wieder testen zu können. Ich kann nur jedem raten der auf die Pro upgraden will, sie vorher zu testen. Wie gesagt ich habe bisher nur diese Eine getestet.

        • Hast du denn bei der Vive Pro deinen Pupillenabstand einstellen können?

          Diese Randunschärfen, die ud beschreibst treten genau dann auf wenn der Abstand falsch eingestellt ist!

          • Ich kenne nur die Einstellungen bei der Oculus die ich selber habe, bei den Vive’s die ich bisher getestet habe, habe ich diese nie eingestellt und es hat funktioniert. Bei der Pro die ich getestet habe, habe ich nach einer Einstellung gesucht weil ich mir diese schlechte Bildqualität nicht erklären konnte, aber nichts gefunden und demnach auch nichts eingestellt. Aber danke für den Hinweis, sollte ich die Gelegenheit haben dies nochmal zu testen, werde ich direkt danach fragen. Aber ganz generell, wenn ich direkt durch die Mitte gesehen habe war das Bild überall scharf, wenn ich leicht auf den Boden gesehen habe (Kopf nach unten bewegt) und nur die Augen wieder auf die Wand gerichtet habe (ohne die Vive zu gewegen), war das Bild komplett unscharf, nicht ein bißchen sondern nur noch Pixelmatsch.

            • Wie gesagt genau diese Unschärfe hat etwas mit einem falsch eingestellten Pupillenabstand zu tun!

              Wenn du keine derartige Unschärfe bei der bisherigen Vive gesehen hast dann deswegen weil dort anscheinend der Pupillenabstand zufälliger Weise gepasst hat.
              Die Vivo Pro hat ein knackscharfes Bild!

              • Der Mann am Stand hat es aber bestätigt das es da ein Problem gibt. Ich kann es nur noch einmal wiederholen, wenn man gerade durch die Optik sieht, Super Bild Knackscharf bleibt man in der Kopfposition sieht aber mit den Augen nicht Mittig Also nach oben unten rechts links OHNE den Kopf zu bewegen ist es völlig unscharf. Das hat nichts mit dem Pupillenabstand zu tun.

                • Gut, ich weiß natürlich nicht wo und wie du die Vive Pro getestet hast.

                  Ich kann mich allerdings auch nur noch mal wiederholen, dass die Unschärfe beim Schielen in die Randbereiche der Linsen typisch ist für einen falsch eingestellten Pupillenabstand! Der „Sweetspot“ der Linsen ist im Zentrum größer. Deswegen macht sich dort ein falscher Abstand weniger bemerkbar.

                  Teste einfach nochmal eine Vive Pro und achte diesmal auf den Pupillenabstand. Du wirst sehen, dass die Randunschärfen nicht mehr auftreten werden.

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