Google Pay: BW-Bank steigt am 7. August ein

Kleine Nachricht für alle Kunden der BW-Bank. Zum Start von Google Pay in Deutschland gehörte man nicht zu den Instituten, die gleich an Bord waren, auf den Seiten von Google Pay Deutschland wird aber vermerkt, dass man demnächst dabei sei. Nun informiert die Bank ihre Kunden und teilt mit, dass diese ab dem 7. August 2018 ihre Karten hinterlegen können, da ab diesem Termin die Karten offiziell freigeschaltet sind. Noch befinde man sich in einer internen Testphase mit Google Pay, hier hat man einen geschlossenen Kreis von Nutzern. Durch einen technischen Fehler konnten sich allerdings auch Anwender außerhalb dieses Kreises bei Google Pay mit ihrer Karte einloggen. Diese Karten werden bis zum offiziellen Starttermin nun deaktiviert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Tja, dann stehen die Chancen gar nicht schlecht, dass (zumindest) in BaWue die Sparkassen auch mitmachen, denn beide Institute sind eng verzahnt 🙂

    • Die BW Bank gehört zwar der Landesbank Baden-Württemberg, die wiederum gehört den Sparkassen. Deshalb würde ich mir aber noch lange keine Hoffnung machen, dass die Sparkassen auch Google Pay bringen. Die DKB gehört auch der Bayrischen Landesbank, macht aber vieles anders als die dortigen Sparkassen 😉

      • Gibt’s eigentlich von der DKB irgendwelche Aussagen, was die im Thema Bezahlen mit dem Smartphone vorhaben?

        • Gibt es aktuell nicht. Ich hoffe allerdings, dass die DKB hier eine bewusste Entscheidung trifft und nicht jedem Trend hinterher rennt, der möglicherweise ein „cooles Feature“ darstellt.

          • Ich verstehe nicht, warum es Menschen gibt, die darüber glücklich sein können, dass eine Firma etwas nicht anbietet, was vollkommen optional ist, zu kaum Mehraufwand führt, die eigenen Gewohnheiten nicht einschränkt, aber anderen Menschen sehr wohl gefallen könnte.

        • Das hat mir der Kundendienst auf meine E-Mail geantwortet:

          Die Entwicklungen zu Mobile Payment beobachten wir sehr genau und
          werden Ihnen bald eine Lösung anbieten.

          • Connectivity says:

            Hey. Das hatte mir die 1822 auch damals genau so geschrieben 😉
            Und gleichzeitig kam der Bericht über das NEIN der Sparkassen. 🙁

            Die mit ihren Insellösungen, die nur (maximal vielleicht sogar) im Europäischen Raum funktionieren. Aber ausserhalb kennen die Systeme dann diese NFC-Code nicht und man landet vor dem Hotel wieder auf der Strasse.

            • @connectivity
              Das ist Unsinn mit der Inkompatibilität der Insellösungen. Alle nutzen die gleichen Standards, somit funktioniert eine Mastercard in der eigenen Android Sparkassen App genauso so weltweit wie eine Mastercard der Sparkasse über Google Pay funktionieren würde. Es geht hier nur um ein paar Komfort-Unterschiede, so benötigt die Sparkassen App bei Summen über 35€ trotzdem noch die PIN am Terminal.

              • Der Redakteur says:

                Was ich mich die ganze Zeit frage ist, ob der PIN-Ansatz nicht einfach nur an der GiroCard-Systematik liegt. Sprich eine Kreditkarten-Bezahlung funktioniert bislang hauptsächlich auf Basis der Unterschrift, warum Google Pay auch keine PIN abfragen muss. Wie würde es aussehen, wenn Google eine GiroCard-Integration zuliesse… Wobei dies wohl vorerst kein Thema wird, bei einem amerikanischen Anbieter wie Google.

      • Vielleicht erbarmt sich die DKB ja doch noch und geht auf den Wunsch ihrer Kunden ein, und unterstützt Google Pay.

        Aktuell halten die sich ja absolut bedeckt.

  2. Warum muss eine Bank überhaupt mitmachen? Kann Google nicht einfach freischalten, wie sie lustig sind?

    • Nein. Die Karte muss bei der Bank registriert werden können. Dazu muss die Bank Tokenization (quasi die digitale Karteninformation, wird auch für ApplePay verwendet) als Basis-Technologie und eben das Onboarding z.B. mittels Aufruf der Banking-App aus Google Play heraus, unterstützen. Alles kein Hexenwerk, machen muss man es aber. Und darauf haben halt einige Häuser keine Lust, weil sie gerade viel Geld in irgendwelche unnützen eigenen Insellösungen geblasen haben.

      • Gut kommentiert @Jan2. Außer der Kommentar zur Insellösung. Die Frage ist immer, wer hier gerade an einer solchen Lösung schraubt; Es ist wohl eher Google die Insellösung. Google Pay ist der Zwerg im deutschen Markt und wird es auch für eine ganze Weile bleiben. Jeder der etwas persönliches Risikomanagement bertreibt, wird selbst mit Google Pay auf dem Smartphone eine Bankkarte mit sich führen. Und die können (fast alle) kontaktloses Bezahlen. Oder lässt etwa Du jetzt Deinen Geldbeutel zu Hause? Achso, nicht alle Händler können das? 😉

        • Bei dem was die Banken für katastrophal schlechte Lösungen in den letzten Jahren so auf den Markt gebracht haben wenn es um neue Bezahlsysteme geht, ist eine große Portion Skepsis schon mehr als angebracht.

          Ich glaube auch nicht daran, dass die deutschen Banken hier eine mindestens gleichwertige Lösung zu Google Pay präsentieren werden.

        • Google Pay unterstützt theoretisch alle Banken in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) und ist somit ziemlich universell. Dagegen schaffen die Sparkassen und Volksbanken selbst in Bezug auf Girocard mobile jeweils ihre eigene Lösung, die dem Vernehmen nach in Bezug auf dem Funktionsumfang auch nur eingeschränkt mit Google Pay vergleichbar sind. Girocard mobile lässt sich außerdem nur in Deutschland nutzen, was das Ganze zu einer ziemlich schlechten Alternative werden lässt.

          • Der Redakteur says:

            Da sich eine Kreditkarte hinterlegen lässt und die Technik auf dem NFC-Standart beruht, dürfte einer Auslandszahlung nichts im Wege stehen. Zumindest, wenn man sich die Bedingungen der “Mobiles Bezahlen“-App anschaut.

            • Nur via Kreditkarte, was dann aber wiederum nicht mehr Girocard mobile ist. Und Girocard mobile wird kaum im Ausland verfügbar werden, da es die normale Girocard ja auch nicht ist (und der mögliche Aufwand dafür auch viel zu groß wäre; im Ausland ist dagegen auf vielen Karten Maestro von MasterCard verfügbar). Es ist halt eine deutsche Insellösung.

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