Google Maps zeigt für einige Nutzer Radarfallen an

Nutzer von Google Maps können seit Ende 2018 auch Radarfallen melden. Hinweise auf diese Funktion hatte es sogar schon Mitte des Jahres gegeben. Jetzt geht es offenbar bei einigen Nutzern damit los, dass sie tatsächlich auf den Karten von anderen Nutzern gemeldete Blitzer sehen können. Zumindest berichten einige User aus den USA von dem neuen Feature und liefern auch Screenshots.

Die Radarfallen sind laut den entsprechenden Nutzern sichtbar, wenn man auf der Karte selbst herumsucht oder sie beim Autofahren zur Navigation einsetzt. Dann gibt Google Maps sogar einen Audio-Hinweis aus, wenn man sich einer Radarfalle nähert. Es scheint aber so, als ob Google eben aktuell nur mit einem eingeschränkten Nutzerkreis das Feature testet. Dafür legt man bei Google offenbar nur einen serverseitigen Schalter um.

Könnt ihr auf der Karte schon Radarfallen erblicken? Ich vermute Google legt erst einmal in den USA los und es dauert, bis wir hierzulande in den Genuss kommen, aber wer weiß.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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69 Kommentare

  1. …dachte bisher, dass sowas in Deutschland nicht erlaubt ist.

    • In Deutschland sind Blitzerwarner eigentlich nicht legal, obwohl das hierzulande kaum geahndet wird. In anderen Ländern wie z.B. in der Schweiz ist so was strengstens verboten und wird von der Schweizer Polizei auch hart geahndet.

      • Ich glaube das ist so nicht ganz richtig. In meinem Volvo ist seitens des Herstellers bereits die Option eingebaut, dass Blitzer angezeigt werden (inklusive akustischer Warnung). Der Händler sagte, dass dies legal sei, da es nur um stationäre Blitzer geht. Die Warnung vor mobilen Blitzern sei hingegen nicht erlaubt, was in meinem Auto-Navi auch nicht der Fall sei. So habe ich es auch auf einigen Bußgeldseiten nachgelesen.

        • Wie meldet das Navi den Blitzer denn? Als Radarkontrolle etc oder als Gefahrenstelle?
          Meines Wissens nach dürfen fest installierte Blitzer nämlich nur an Gefahrenstellen aufgestellt werden, vor denen dann wiederum im Navi gewarnt wird. Direkte Warnung vor einer Radarkontrolle und derem Standort darf es auch dort nicht geben.
          Ansonsten ist nur die Warnung im Radio erlaubt, da sich diese an alle Zuhörer richtet und nicht explizit an einen bestimmten Autofahrer exakt auf dieser Route.

          • Im TomTom seit Jahren Standard. Man wird vor festen & mobilen Blitzern oder Abstandskontrollen gewarnt. Das ist sehr effektiv.

            • Wie läuft bzw. lief das bei TomTom denn? Früher hatten die Navis doch überhaupt keine Netzanbindung. Dann kamen irgendwann die, die aus den Trägerwellen des Verkehrsfunk die Staumeldungen etc. abgreifen konnten – oder so ähnlich. Danach habe ich das nicht weiter verfolgt.

              PS: Nur weil das so gemacht wurde/wird, muss es nicht erlaubt sein. Ist wie mit bestimmten Fragen beim Bewerbungsgespräch.

        • Ist bei Hyundai/Kia auch so. Und bei bestehender Online-Verbindung wird auch immer eine große Taste in der Navi-Karte dargestellt…. ein Fingertipp und der Blitzer ist gemeldet. Egal ob fester oder mobiler Blitzer, es kommt nur gaaaanz selten Mal vor dass ich keine Warnung bekomme.

          Im Handbuch des Autos steht dazu: „Die Funktion ist standardmäßig eingeschaltet und muss vom Fahrern in Deutschland deaktiviert werden, weil dort nicht erlaubt“. Finde ich eine super Lösung für Hersteller und Kunden 🙂

          Edit: Es wird im Menü auch ganz offiziell als Blitzer (Radarkontrolle oder Geschwindigkeitskontrolle steht da wörtlich) benannt und durch ein entsprechendes Kamerasymbol dargestellt. Zudem erklingt 100m vor dem Blitzer ein dezentes Pling.

      • Das ist nicht korrekt.
        Die Blitzer Apps sind vollkommen legal und dürfen benutzt werden. Sie dürfen nur nicht vom Fahrer genutzt werden, der Beifahrer darf diese aber z.B. nutzen und kann dann den Fahrer warnen. Ja, ist verrückt, aber so ist die Rechtslage.

    • so ist es und deshalb wird das bei uns wie uber nicht angeboten werden

    • Übrigens: Unter folgendem Link kann man eine Heatmap von 100.000 gemeldeten mobilen Blitzern in Deutschland in Google Maps sehen. Also wo die Radarfallen-Dichte besonders groß ist:

      https://fusiontables.google.com/DataSource?snapid=S211442U7r5

  2. Woher kommt denn deine Vermutung, dass erstmal die USA dran sind, wenn das Bild die M5/M6 in UK zeigt?

    • M5/M6 in UK … das ist ein sehr valider Punkt – liegt bestimmt am bevorstehenden Brexit … dort ist zukünftig dann alles erlaubt … 😉

  3. Aber immer noch keine Geschwindigkeitsschild Angaben. Was ich viel wichtiger finde. Und bei Nutzung von maps leider dafür zusätzlich poiBase laufen lassen muss, um Geschwindigkeitsschilder angezeigt zu bekommen

    • Bei Waze (nutzt die Google-Karten) gibt es eine Geschwindigkeitsanzeige (über ein Schild): entweder bei Überschreitung der Höchstgeschwinigkeit oder dauerhaft. Ebenso werden dort Blitzer angezeigt… Ist zwar etwas bunt, aber sonst super..

      • Getestet, aber auf meiner Pendelstrecke äußerst unzuverlässig. Kaum eine Geschwindigkeitsbegrenzung wird korrekt angezeigt. Da Maps die gleiche Datenbasis verwendet, ist es gut, dass es diese Funktion dort nicht gibt. Solange man sich nicht wirklich darauf verlassen kann, sollte so eine Funktion nicht angeboten werden

    • Das wäre wirklich eine sinnvolle Funktion. Wobei die Schildererkennung ja mittlerweile selbst bei der unteren Mittelklasse in vielen Autos schon Standard ist.

    • mblaster4711 says:

      Ich guck beim fahren auf die Straße und auf die Verkehrszeichen, somit weiß ich ohne Technik (welche einem gerne vom Blick auf die Straße ablenkt) wie schnell ich fahren darf. 😉

      • Ja ohne Handy geht bei vielen heute nichts mehr. Steht im Handy ein Speedlimit von 120 und auf dem Straßenschild 80, dann fahren sie natürlich 120^^

      • Das Navi ist nicht für die Strecken die du täglich fährst gedacht, sondern für die Unbekannten. Hier dient es zur Unterstützung bei der Fahrt und erhöht somit erheblich die Verkehrssicherheit.

  4. In Essen und Krefeld sind die mir bekannten stationären Radarfallen nicht zu sehen.

  5. Interessant schon alleine deshalb, weil die Nutzung einer Blitzer-App in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit darstellt, wenn ich mich nicht täusche.
    Dieses Feature müsste also zumindest optional sein, sonst würde man sich automatisch strafbar machen, wenn man über gmaps navigiert.

  6. Interessant, eine weitere sinnvolle Funktion aus Waze, die es in Maps schafft! Mal schauen, wann ich Waze komplett ersetzen kann…

  7. .. und wann Waze bei mir im Seat mit Android Auto endlich mal vernünftig laufen würde. Bekomme nur einen schwarzen Bildschirm und nix geht mehr 🙁

  8. Gute Sache, dann haben sich entsprechende dedizierte Apps bald auch erledigt und vielleicht kommt auf dem Weg dann die Integration in Android Auto.

  9. Ganz im Sinne der WhatsApp-Nörgler („das hat Telegram schon lange!!!111“):

    Aktuell geht nichts über Magic Earth.
    – Offline Karten über OSM
    – Blitzer
    – Höchstgeschwindigkeiten
    – Datenschutztechnisch deutlich besser als Google Maps, HERE, etc.

  10. In Deutschland blödsinnigerweise illegal. Was beweist, dass es hier oft gar nicht um Verkehrssicherheit sondern ums abkassieren geht. Es ist doch auch unsinn anzunehmen, dass dann dort wo kein Blitzer angezeigt wird, gerast wird. Ich würde mir aber stattdessen wünschen, dass die zulässige Geschwindigkeit beim navigieren angezeigt wird. Das ist nämlich legal und bei vielen Navis Standard.

    • absolut richtig, aber lass uns noch kurz auf einen Kommentar warten, der uns belehrt, dass man sich als Gutmensch IMMER an die Geschwindigkeitsvorschriften zu halten hat

      • Um eins klarzustellen. Auf das Konto deiner Gutmenschen gehen die wenigsten Verkehrstoten. Denn überhöhtes Tempo ist immer noch die Hauptursache. Aber solange Leute wie du nicht betroffen sind kann mal noch lange so weiter quatschen.

        • Na bitte, da isser ja schon. Dann komm du als Provinzler mal in eine echte Metropole (klar, gibts nicht so viele in D). Da wirst du ziemlich schnell aus dem Verkehr gekäschert, wenn du Strich 50 fährst. Aber nicht von den Bullen… provincials welcome

          • Das ist eine echt armselige Geisteshaltung und ein absolut blödsinniger Kommentar. Komm Du mal als dummer Raser in meine Gemeinde. Wir holen gerne den Rest von Deinem Auto aus dem Tal.

            Einfach an die Verkehrsregeln halten! Es geht. Und alle könnten entspannt fahren. Ach nein, dann kommt Ben ohne Hirn und rast mit 140 in die Autobahnbaustelle nahe Hämelerwald und tötet 7 Menschen … war nur so ne Assoziation (Falls Du nachlesen willst, war 1998). Ben überlebt und wird interviewt. „Ich verstehe nicht, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Mit 140 fährt man viel konzentrierter als mit 80. Ausserdem komm ich aus ner Metropole, da wird man rausgekascht, wenn man nicht rast. Aber nicht von den Bullen“.

            • Eieiei, wer sich hier gerade mit Verbalinjurien selbst disqualifiziert hat, dürfte klar sein. Gegenseitige Rücksichtnahme im Strassenverkehr ist sogar in Paragraf 1 STVO geregelt. Wer in Grosstädten max. zum Tempolimit bummelt, verstößt im wahren Leben definitiv dagegen. Und damit ist jetzt nicht gemeint, 30 km/h drüber zu rasen. Die meisten Weltverbesserer sind nach meiner Erfahrung aber ohnehin autohassende Radler.

              • Man MUSS also schneller fahren, weil eine Gruppe Spinner unterwegs ist.
                Ohne Worte

                • Nennt sich Leben. Da, wo man nicht allein unterwegs ist wie aufm Dorf, ist das so. Z.B. wird in Grosstädten auch nicht einfach laut weitertelefoniert, wenn man auf dieselbe Spezies in geschl. Räumen trifft, ja man verstößt sogar gegen den Sicherheitsabstand, den man in der Fahrschule gelernt hat, weil der Verkehr sonst nie fließen würde, man fährt bei gelb über Kreuzungen oder rechnet damit, dass einem die Vorfahrt genommen wird. Man meidet ganze Straßen zu bestimmten Zeiten, weil es einem der gesunde Menschenverstand rät, man parkt gelegentlich im Parkverbot und entsorgt u. U. auch mal Müll mangels Alternativen in der Öffentlichkeit.

                  • Ich nenne das asozial! Solchen Typen wie Dir würde ich gerne mal den „mangels Alternativen“-Müll in die Wohnstube kippen. Wie kann man glauben, dass so was in Ordnung ist? IQ unter 80? Martin = Ben = Tina, hast den Namen so schnell vergessen. Also in Metropolen ist in jeder Ecke n Recyclinghof. Nur Arschlöcher laden Müll im Wald ab.

                    @ TinaBen – Tempolimit ist nicht bummeln. Manchmal wünsch ich mir nen EMP-Werfer. Du führst § 1 an und bist selbst meilenweit davon weg.

              • Oh Gott, selten so einen blöden Kommentar wie von Tina gehört. Weil in der Stadt paar Spinner zu schnell fahren, müssen alle zu schnell fahren, weil das das echte Leben ist (wie ein anderer Kommentator schrieb). Bestimmt sehr schlaue Leute die beiden 😉

                • Du solltest tatsächlich zur eigenen Sicherheit auf dem Land bleiben, „Bob“. Du würdest die Welt nicht mehr verstehen und dich und andere nur in Gefahr bringen bei deinem Intellekt.

          • Peter Brülls says:

            Es gibt in Deutschland keine einzige Metropole.

        • Dachte immer Alkohol verursacht die meisten Verkehrstoten? Ach stimmt, der Gutmensch trinkt ja keinen und fährt eben auch niemals zu schnell.

  11. Sollte dieses Feature in Deutschland Einzug halten (die entsprechende Rechtsgrundlage unterstellt) können sich Apps wie Blitzer.de etc. warm anziehen … klassische Disruption …Geschwindigkeitsanzeige im portablen Navi … jein … da vertraue ich lieber meiner Geschwindigkeits- bzw. Schildererkennung im Wagen … speziell bei (je nach Verkehrslage) kontinuierlich wechselnden Geschwindigkeiten auf der Autobahn.

    • Eine Schilderekennung hat natürlich auch jeder in seinem „Wagen“.

      Und warum sollte dann Blitzer.de pro oder TomTom Blitzer tot sein? Zeigt Google dann auch mobile Blitzer, wird man die Melden können, wird es so zuverlässig wie Blitzer.de oder TomTom? Wird nicht passieren.

  12. Einige sind hier echt auf dem Holzweg!! nutze Here als Navi und das zeigt die Temposchilder an und auch die Stationären Blitzer… und das schon seit Jahren.. Letztens als ich mal wieder ein Auto brauchte ein Fiesta gemietet mit allem drum und drann.. Das Boardeigene Navi hat auch die Tempolimits angezeigt sowie eine akustische Warnung und zusätzlich nochmal im Tacho eine Warnung eingeblendet.. Einzige as es nicht gemacht hat die blitzer angezeigt.. Auf der rückfahr wiederum hab ich über Android Auto Here laufen lassen ging einwandfrei nur ist dann die direkte Warnung im Tauch nicht mehr da.

    Das Blitzerapps verboten sind in Deutschland is genauso ein Aberglaube wie Smartphone im Flugzeug oder auf einer Kreuzfahrt benutzen und sich dann über 5000€ Rechnungen wundern und danach rumjammern ich hab doch Roaming..!!

    • Karsten Meyer says:

      So viel zum Aberglauben, den du uns unterstellst. Ich finde deinen Kommentar hier schlicht unverschämt.

      StVO §23 (1c) 1Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören.

      • Also ich habe dafür immer mein Smartphone dabei. Das ist aber nicht dafür bestimmt, Blitzer anzuzeigen. Das kommt dabei raus, wenn Laien versuchen, Gesetze zu interpretieren.

    • Kannst du mir bitte mal erklären wie du Here über Android Auto laufen lässt? Bei mir gibt es nur Waze oder GMaps zum Navigieren. Würde mich echt interessieren. Bzgl. Blitzer Warnung: In Waze gibt es die immer wenn aktiviert, in Here bei mir bisher nur im Ausland (NL und F), in CH gab es keine Warnung bei Here.

  13. Ich fahre selten Auto, aber ich hatte das Ende Dezember schon, nach Weihnachten. Zumindest die orangen Symbole für Radarfallen.

  14. Blitzer.de ist unzuverlässig und fast unbrauchbar, weil es dauernd bei Blitzern in der näheren Umgebung Fehlalarm auslöst. Das nervt vor allem auf Stadtautobahnen, wenn ich dauernd vor Blitzern auf nahe gelegenen 30er oder 50er Blitzern gewarnt werde. Oder auf Querstraßen unter der Autobahnbrücke, auf denen ich gar nicht fahre.

    Klar, die App kann nichts dafür, dass sie so unzuverlässig ist. Sie ist halt kein Navi und kann deshalb gar nicht wissen, wohin ich fahren will. Aber durch diese Fehlalarme ist sie halt nur nervig.

    • Das liegt daran, dass du die falsche App benutzt. Aturo vom selben Verein mit derselben Datenbank hat eine Routenfunktion, d.h. die App kennt deine Route und weiß, dass du nicht abbiegst auf die Straße, auf der in 50 m ein Blitzer käme.

    • In der Anleitung steht, dass man auch vor Blitzer gewarnt wird, die durch einmaliges abbiegen erreichbar sind.
      Wenn Du die Karten Ansicht benutzt, wird Dir der Standort des Blitzer angezeigt.
      Das wäre ja dann eindeutig und keine „Fehlfunktion“, man muss die Apps, welche man nutzt, auch verstehen.

  15. Ich hab letztens auch bei einer Navigation in eine andere Stadt einen Blitzer gemeldet bekommen. Am Tag darauf bei der gleichen Strecke nicht mehr. Scheint wohl ein A/B-Test zu sein.

  16. Velociraptor – Speed Limits & Speedometer
    dieser zeig die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf OSM Basis an.
    Man kann die App auch so einstellen dass Sie nur läuft wenn GMaps in aktiver Navigation läuft.

  17. Blitzerwarner ansich sind erst einmal völlig legal in Deutschland! Der Fahrzeugführer darf sie nur nicht selbst während der Fahrt verwenden. Aber wie schon korrekt erwähnt wurde, gilt das nicht für den Beifahrer. Und auch das Informieren über Blitzer vor Fahrantritt ist legal.

    Und auch das Nutzen des Autoradios ist legal, auch wenn Blitzermeldungen gesendet werden, da die StVO nur technische Einrichtungen verbietet, die „dazu bestimmt sind“, eine Verkehrsüberwachung zu melden. Die bloße Eignung genügt nicht. Allerdings ist ein Handy auch hauptsächlich zum Telefonieren und Surfen bestimmt. Indirekt ist aber die Installation und Nutzung einer Blitzer-App als verbotswidrige Verwendung zu sehen.

    Zurück zur Ausgangsfrage des Autors:
    In meiner iOS- und Android-App sehe ich noch keine Blitzerwarnungen.

  18. Als deutscher Nutzer in Australien ist diese Funktion schon seit ein paar Wochen freigeschaltet, die Blitzer rund um Melbourne und Canberra sind schon hinterlegt.

  19. Da sucht man etwas auf der Karte und findet schnell eine Polizeikontrolle.. https://photos.app.goo.gl/tqRH7JhtiTrqtH5y6

    Es hat etwas gedauert bis die Leuchte aufging.

  20. Wie war das, mit ‚Don’t do evil‘? Werden demnächst auch Polizei- oder Ordungsamts-Streifen angezeigt? Was soll das? Wieso wird das gesellschaftlich akzeptiert?

  21. Das wird sich Google in Deutschland gar nicht trauen.

    Standortbasierte Blitzer-Warnungen sind in Deutschland sowieso schon halb-illegal, werden aber toleriert, weil man das sowieso kaum kontrollieren und beweisen kann. Wenn es um Google geht, ist legal oder illegal aber nebensächlich.

    Wenn Google sich erdreistet das mit Maps quasi für jedermann, standardmäßig, flächendeckend und hoch offiziell für alle einzuführen, dann wird die Politik sogar extra nur wegen Google die Gesetze ändern. – Da bin ich ziemlich sicher. Ist leider so. 🙂

    Man denke an den gehirnamputierten Aufstand wegen Google Street View und dem Nerv mit Google News und dem folgenden „Leistungsschutzrecht“.

    Der Staat, die Gemeinden werden sich ihre liebste Einnahmequelle von Google nicht kaputt machen lassen. Die Medienverlage (Springer) sehen Google auch eher als „Feind“.

    Und wer als Politiker gegen Google und „Raser“ kämpft, der kommt als Verteidiger von Recht und Ordnung in die Zeitung. Und denkt mal an die Kinder…!

    Die meisten Unions-Wähler sind eh zu doof/alt ein Smartphone zu bedienen oder es am Armaturenbrett anzubringen. – Ich sehe für Google-Blitzer-Warnungen leider null Chancen. Nur alleine schon, weil es von Google ist. 😀

  22. Einfach faszinierend wie viele hier glauben die rechtssichere Wahrheit zu kennen. Für die die es wirklich wissen wollen: https://www.bussgeldkatalog.org/blitzer/radarwarner/#die_rechtliche_lage_vom_radarwarner_in_deutschland

    Google, TomTom, HERE, Blitzer.de und Co. haben somit ein legales Angebot und definieren in ihren Nutzungsbedingungen die Verwendung. Die liest aber wahrschenilich keiner ;).

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