Google Fotos: Nicht unterstützte Videoformate belegen ab sofort wieder Speicherplatz im Account

Es ist ein Szenario, um das sich vermutlich wenige von euch wirklich Sorgen machen müssen: Wie eine Supportseite innerhalb der Google-Fotos-Hilfe nun informiert, belegen alle Videos, die nach dem 6. Dezember 2018 in Google Fotos hochgeladen wurden und werden, den entsprechend benötigten Speicherplatz eures Kontingents, zählen also nicht mehr zum unbegrenzten Speicherkontingent.

ABER! Diese Regelung trifft lediglich für alle Videos zu, die nicht von Google Fotos unterstützt werden. Und die Latte von unterstützten Dateiformaten ist recht groß. Google Fotos mag demnach MPG, MOD, MMV, TOD, WMV, ASF, AVI, DIVX, MOV, M4V, 3GP, 3G2, MP4, M2T, M2TS, MTS und MKV. Andere Formate wie beispielsweise VOB ballern euch also ab sofort den Speicher voll, wobei sich bei den meisten von euch wohl nichts weiter ändern sollte.

via Android Police

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Was ist denn mit HEVC ? Konnte im verlinkten Artikel nichts dazu finden.

    • Martin Deger says:

      HEVC ist ein Video-Codec. Die gelisteten Formate scheinen mir alles Container zu sein (bzw. Container, die nur ein Format können wie DIVX).

      Du kannst HEVC in die verschiedenen Container einbinden. Wobei ich mir sicher bin, dass es Codecs gibt, die man zum Beispiel in MKV packen kann, und die Google Photos nicht unterstützt.

    • Naja wenn man den Artikel glauben darf filtert Google über das Dateiformat nicht über den Videocodec. HEVC sind in der Regel mp4 Dateien und sollten daher keine Probleme bereiten.

      Bei Videos ist es oft so das die Dateformate (mp3, mkv, etc) nur ein „Container“ (ähnlich einer ZIP Datei) und in diesem Container befindet sich dann das Video, Audiospuren, Untertitelspuren, etc.

      Darum redet man grundsätzlich von Containerformaten. Ich denke aber schon das Google mp4 Container mit HEVC zulassen wird.

      PS: Ups da war MArtin schneller.

  2. Also bei mir wurde ein MP4 mit H.264-Codec als „nicht unterstützt“ angezeigt. Die Angabe der Container ist wirklich verwirrend. Denn in einer MKV-Datei kann nun wirklich fast alles sein. Und was wohl passiert, wenn ich ein AVI mit Cinepak oder Indeo hochlade …

  3. >>“Google Fotos mag demnach MPG, MOD, MMV, TOD, WMV, ASF, AVI, DIVX, MOV, M4V, 3GP, 3G2, MP4, M2T, M2TS, MTS und MKV.“<<

    das kann man m.E. so pauschal nicht sagen,
    das sind ja teilweise nur Container Formate,
    was google "mag" oder nicht liegt aber eher am verwendeten CODEC

    Bei mir werden beispielsweise auch einige MP4 als "nicht unterstützt" angezeigt.

  4. Wieder so typisch Google.

    G1: „Was machen wir heute?“
    G2: „Lass mal Kunden verwirren. Oder den Kundenservice ärgern.“
    G1: „Mit was denn?“
    G2: „Mit Google Fotos. Das hat Potential.“
    G1: „Kay. *grübel* Ab dem 06.12.18 gehen Videouploads von schwarzen Handys auf das Kontingent, aber nur bei Displaygrößen zwischen 4,6 und 5,18″ ?“
    G2: „Nee. Nette Idee aber zu unkompliziert.“
    G1: „Ich habs! Videouploads nur noch ohne Anrechnung aufs Kontingent, wenn sie bestimmten Dateiformaten entsprechen. Dabei unterscheiden wir erst mal nach Videoformat. Auf die Homepage schreiben wir aber nur Containerformate. Mal sehen, wie der Service reagiert, wenn die ersten DAUs anrufen, weil sie glauben, mp4 sei mp4. Und wenn der Kundenservice die Schnauze voll hat, nehmen wir das zurück. Und machen das mit den Audioformaten in Videos.“
    G2: „SAU GEIL! Machen wir so!“

  5. Videos habe ich bei Google mittlerweile eh nicht auf GDRIVE oder Google Photos liegen.
    Das geht besser

    In der Google Cloud (GCP) ein Cloud-Projekt anlegen. diesem dann Cloud-Speichereinheiten (sog. Buckets) geben…Videos dort hochladen und das/die Buckets mit einer Cloud-RechnerInstanz oder lokalen Rechner mounten (macht man wahlweise
    mit dem Cloud-Tool: GCSFUSE machen oder man definiert ein „domain named bucket“ (=CloudSpeicher mit einer eigenen Webadresse))
    Und viola…Filme/Videos(oder was auch immer) liegen bei Google in der Cloud und der Speicherplatz bei GDRIVE
    wird um kein einziges Bit verringert.

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