Google Chrome: Passwort-Manager wird um manuelle Funktionen erweitert

Wer sich heutzutage viel im Internet bewegt, wird nicht umhinkommen eine Menge Passwörter entweder im Kopf oder in einem Passwort-Manager zu haben. Mein Tool der Wahl ist bisher 1Password, mit dem ich sehr zufrieden bin. Der ein oder andere nutzt neben Alternativen wie LastPass, Enpass und Co. aber eventuell auch einfach nur die eingebauten Passwort-Manager der Browser. Chrome hat einen solchen natürlich auch und wie Chrome Story berichtet, wird dieser demnächst wohl um eine weitere Funktion erweitert.

Bisher hat der Anwender bis auf den Export der Passwörter keinerlei manuelle Kontrolle über die Daten. Ein Commit im Chromium Gerrit deutet an, dass man in Zukunft in der Lage sein wird, manuell Webseiten mit dem entsprechenden Login einzufügen. Für Nutzer der oben genannten Tools ist das eine Selbstverständlichkeit.

Im Code heißt es:

Support manual saved password creation on Android

This CL implements functionality for adding new credential triple (site+username+password)
on Android.

Ein Bug-Report gibt außerdem mehr Details preis:

In the spirit of providing more value to the Password Manager Setting Page on Android, it’s proposed to implement the functionality, which allows the user to add new credential.
Currently the feature of adding new credentials (site+username+password) isn’t implemented on any platform.

So wie es aussieht, werden also zuerst Android-Nutzer von dem Feature Gebrauch machen dürfen, andere Plattformen werden sicher folgen. Nutzt ihr den eingebauten Passwort-Manager von Chrome oder seit ihr mit KeePass und Co. unterwegs?

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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15 Kommentare

  1. Bis vor ein paar Monaten war 1passowrd meine Wahl…seit Jahren. Mittlerweile bin ich zu Bitwarden umgestiegen in der Premium Version und auch super happy damit.

  2. Nutze seit Jahren SafeInCloud und auch superzufrieden. Für kleines Geld ein professionelles Tool, welches die Datenbank bei diversen Anbietern speichern läßt

  3. Gunnar G. says:

    Ich nutze schon seit langem sowohl privat als auch beruflich Keepass.
    Was soll ich sagen: Es funktioniert einfach wie es soll.
    Per Webdav habe ich sogar unterwegs auf dem Android-Handy Zugriff auf meine Passwörter und kann diese auch per Fingerabdruck entsperren.

  4. Benutze seit Jahren KeePass. Bin ich auch sehr zufrieden mit.

  5. Florian P. says:

    Und ich nutze LastPass und bin sehr zufrieden damit. Passwörter auf Handy, Tablet, Notebook und Chromebook sind immer schön synchronisiert und ich habe Dank der Verschlüsselung und 2FA kein schlechtes Gefühl, obwohl meine Passwort-Datenbank auf irgendeinem Server liegt :-)..

  6. Keepass seit letztem Herbst, bin sehr zufrieden

  7. Bitwarden.. Allerdings macht es mir den Anschein, als ob bei einer gewissen Anzahl an Passwörter die Suche sich als nicht leicht herausstellt.. Wartezeiten 3< sind keine seltenheit.. PC als auch Internet sollten schnell genug sein.

  8. Wenn alles immer nur in englusch dargelegt wird, welches
    ich nicht beherrsche, muss man leider auf solche wichtigen Dinge verzichten.

  9. Ich habe noch nicht den richtigen Dienst gefunden und springe momentan ein wenig rum.
    SafeInCloud war Super, jedoch fehlte dort zumindest vor einiger Zeit noch der Linux Support, sodass ich auf Enpass gewechselt hab.
    Enpass hat auf dem mobilen Gerät nur Probleme gemacht. Komischerweise auf Android 7.0.1 und Android 8.1, unterschiedliche Geräte.
    War dann jetzt Mal testweise bei 1Password und Lastpass – aber beide haben nicht Mal funktioniert, wie ich es möchte. Felder nicht erkannt etc und dafür dann auch noch zahlen. Ohne mich.
    Bin jetzt bei Bitwarden und werde das Mal testen. Die free version reicht an sich vollkommen aus, da gucke ich auch Mal über Fehler hinweg. Aber wenn es sich bewährt, werde ich auf jeden Fall die Premium Version beziehen, rein zum unterstützen der Entwicklung.

    • Richard Rosner says:

      Ansosnten kannst du dir auch Keepass ansehen. Du selbst verwaltest den Container, nicht irgendein Unternehmen, 2FA ist auch möglich. Unter Android macht sich Keepass2Android einfach super und ab Android 8 kann man auch die Autofill API nutzen. Nur halt in Browsern funktioniert sowas nicht und mit der Accessibility API kann man scheinbar auch nicht viel erreichen.
      Am Desktop gibt’s auch diverse Clients, zumindest in Arch scheint es eine Art Wine Version des offiziellen Clients zu geben, ansonsten gibt’s KeepassX. und für FF und Chrome eignet sich KeePass Tusk super. Ist eine weiterentwicklung von CKP, ein Read-Only Client, den es dank Tusk auch für FF gibt und der auch die in KDBX neue ChaCha20 Verschlüsselung und Argon2 Schlüsseltransformation kann.

      Auf die Weise musst du dich nicht auf die Sicherheit eines Anbieters verlassen und KeePass ist OpenSource und wurde bereits im Auftrag der EU geprüft

  10. mblaster4711 says:

    Keepass, MacPass, Keepass2Android und irgendeine Keeps-App für iOs.
    Datenbank via webdav (https) auf meinem NAS (Raid10).
    Dadurch auf allen Geräten Zugriff auf eine Passwort-Datenbank und alle ohne Abo 😀

    • mblaster4711 says:

      Wer keine eigenen Webdav hat, kann den kostenlosen der Telekom nutzen
      Diese hat auch noch eine Tägliche Datensicherung mit 3 Monaten Vorhaltezeit, sowas verzeiht viele Fehler.

  11. ich nutze auch safeincloud… guter preis und funktioniert… in chrome werde ich defintiv nichts speichern…

    • Klar, eine Closed-Source-Software von irgendeiner 1-Mann-Nobody-Company ist auch viel Vertrauenswürdiger als Chrome von der Datenkrake.
      Kein Impressum auf der Safe-in-cloud Website macht auch einen guten Eindruck. Es gibt ein lustiges Foto von jemandem der gerne Schwimmt und eine EMailadresse. Wow. So baut man also das Vertrauen auf, damit andere alle ihre Passwörter übermitteln.

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