Google App: Aktuelle Beta deutet auf baldige Veröffentlichung des Continued Conversations-Modus hin

Auf der diesjährigen Google I/O 2018 zeigte das Unternehmen neben zahlreichen Neuigkeiten bezugnehmend auf die Fortschritte im Bereich des Machine Learnings, dass schon bald kontinuierliche Unterhaltungen mit dem Google Assistant möglich werden sollen. Die Notwendigkeit des ständigen Anführens von „Ok Google“ oder „Hey Google“ entfällt dann, sobald ihr eine Konversation mit dem Dienst führen wollt.

Nun verrät die aktuelle Beta der Google App für Android, dass dieses Feature namens „Continued Conversations“ schon recht bald veröffentlicht werden könnte. Hierbei handelt es sich nicht um den ersten Hinweis auf das Feature, schon einmal wurden erste Codezeilen in einem Teardown gesichtet. Dort hieß das Ganze noch „Summer Time Mode“ und war ein gutes Indiz dafür, wann wir in etwas mit dessen Veröffentlichung rechnen können. Der Schwenk vom Projekt- zum formellen Namen „Continued Conversations“ sei laut Android Police ein weiterer Hinweis darauf, dass wir recht nah an der Veröffentlichung stehen.

Eine Konversation mit dem Google Assistant könnte dann wie folgt ablaufen:

Hey Google, spiele Musik von Volbeat.

– Musik von Volbeat wird von Spotify gestreamt!

Ach und könntest du bitte noch das Wohnzimmerlicht auf 50 Prozent dimmen?

– Ok, Wohnzimmerlicht wird auf 50 Prozent gedimmt.

Das Mikrofon bleibt, so wie es sich aus dem Teardown liest, nach jedem Befehl noch eine weitere Zeit aktiv und zeichnet alles auf, was in seiner Umgebung gesprochen wird. Kann das Gesprochene dann aber nicht in einen Befehl umgewandelt werden, so sollen angeblich auch sämtliche Aufzeichnungen wieder gelöscht werden. Allerdings gibt es aktuell auch noch einen kleinen Wermutstropfen: aus dem Teardown geht hervor, dass die Continued Conversations bisher ausschließlich für die Gerätereihe des Google Home gedacht sind, was aber wohl auch den Home Mini mit einbeziehen wird.

Ob es bei der Exklusivität des Features dann am Ende bleibt, wage ich persönlich noch zu bezweifeln. Auch auf dem Smartphone und sicherlich später auch anderen smarten Lautsprechern mit Zugriff auf den Assistenten, würden sich der Konversationsmodus doch ganz geschmeidig machen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Es nervt wirklich immer wieder okay google sagen zu müssen für jeden einzelnen Befehl, aber das das Teil weiter zuhört und dann angeblich nicht genutzte Kommandos löscht, das klingt irgendwie … Ne? Erst war ich von den Teilen begeistert, mittlerweile bin ich weg von Chrome zu Vivaldi und der täglichen Google Suche zu Duckduck go. Wo soll das alles nur enden? ;(

    • Spärbrötchen says:

      Somal die Erkennung aller potentiellen Kommandos sicher ein ständiges Senden/Streamen des Aufgenommenen an den Server voraussetzt.
      Was erklären könnte, warum man zuerst mit den Geräten startet, bei denen man schon auf dem Router nachsehen muß, um zu überprüfen, ob gerade Daten übertragen werden.
      Denn beim Handy wäre es schon lästig, wenn ständig nach jedem Kommando noch weiter am mobilen Datenvolumen ‚geknabbert“ würde – oder es gibt eine zusätzliche „Continued Conversations nur im WLAN verwenden“ Option.

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