E-Book Software Calibre erreicht nach sieben Jahren Version 1

Wer heutzutage viel mit E-Books unterwegs ist wird Calibre schon lange kennen. Sowohl die Verwaltung seiner gesamten Bibliothek, aber auch die Konvertierung zwischen den unterschiedlichsten Formaten ist problemlos möglich. Nach sieben Jahren der Entwicklung entschlossen sich die Entwickler nun den Meilenstein zu setzen und die Version 1 freizugeben.

Calibre 1.0 Ebook Software

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Während bei Calibre in den letzten Versionen technisch recht viel im Hintergrund passiert ist, gibt es diesmal auch für den Benutzer neue Funktionen in der Oberfläche. Allen voran ist eine neue Darstellungsform der E-Books namens Cover-Raster eingebaut, welches die Darstellung der einzelnen Buchcover optisch aufwertet. Standardmäßig ist dieses aber noch ausgeblendet, kann aber jederzeit über den Button unten rechts aktiviert werden.

Weiterhin haben die Entwickler virtuelle Bibliotheken integriert, welche bei sehr vielen E-Books durchaus nützlich sein können. Diese ermöglichen eine Filterung eurer Bibliothek auf festgelegte Kriterien, wie den Autor, Schlagworte oder die Verlage, um nicht jedes Mal die komplette Bibliothek zu durchsuchen, sondern nur noch einen Teilbereich.

Calibre Virtuelle Bibliotheken

Aber auch unter der Haube wurde natürlich wieder Hand angelegt. So ist beispielsweise das Datenbank-Backend neugeschrieben und soll damit schneller und stabiler reagieren. Ebenfalls können nun auch Microsoft Word-Dateien in Calibre importiert werden, sowie eigene Schriftarten importiert werden. Den kompletten Changelog gibt es bei Calibre auf der Webseite. Die neueste Version steht wie immer im Downloadbereich bereit.

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11 Kommentare

  1. Zum Glück mal ein Team was nicht dem Versionsnummern Hype verfallen ist.
    Ich finde es besser wenn man ein Meilenstein einer Software an der Versionsnummer vor dem Punkt erkennt und nicht die Bugfixes.

  2. Calibre ist ein wirklich großartiges, einzigartiges und mächtiges Tool. Auch an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Entwickler, die jede Woche ein neues Release raushauen und unsereins dabei helfen, das eBook-Formatedurcheinander zu beherrschen.

    Das neue Cover-Raster ist ein richtiges Sahnehäubchen.

    Liebe Gemeinde, spendet diesen Menschen, falls noch nicht geschehen, auf dass uns Calibre noch lange begleiten mag. Sie haben es mehr als verdient! Vielen Dank!

  3. Ganz tolle Software von Kovid Goyal. Gehört mit zum besten im OpenSource Bereich.

    Da er größtenteils alleine Entwickelt und das auch Vollzeit tut, wäre eine kleine Spende sicher ganz nett, falls man diese Software im Einsatz hat.

  4. Genau, spenden! Calibre ist das auf jeden Fall wert. Habe es übrigens heute morgen zufällig installiert aber die neuen Funktionen noch nicht wirklich entdeckt bzw. ausprobiert.
    Eigentlich wird es jetzt (bzw ist es längst) Zeit für die Anbieter an Readern und die Verlage, mal Ordnung in das Format-wirrwar zu bringen und auch mal die Sache mit DRM zu überdenken. Auch könnten einige Meta-Daten besser gepflegt werden und auch die Benennung einiger Buchreihen durch die Verlage verdient für eBook-Reader bei der Benennung eine Überarbeitung. Aber das hat nur indirekt mit Calibre zu tun…

    zu Calibre selbst: egal ob Sony PRS-Tx, Tolino oder Bücher von Amazone – Calibre ist eigentlich ein muss. Wird selbst in manch einem mehr oder weniger offiziellem Forum (von Handel oder Geräte-Hersteller) als )(bessere) Alternative zur eigenen Software empfohlen.

  5. Die Begeisterung kann ich überhaupt nicht teilen: Wenn ich ein .pdf welches nicht nur aus reinem Text besteht sondern ein Layout hat, dann kommt hinterher nur Müll raus. In jeder dritten Zeile nur 1 Wort usw. – das z.B. .mobi Dokument ist so völlig unbrauchbar.

  6. @dischue
    Im Grunde gibt es kein Formatwirrwar.

    Amazon nutzt mobi. Alle anderen epub ;).

    @Matze
    Bei Calibre geht es um mehr, als um das konvertieren ;).

  7. Ich liebe dieses Programm und werde es wohl noch lange weiter nutzen. Eine Möglichkeit das Layout eines Buches bei der Konvertierung komfortabel manuell mit Hilfstools zu ändern wäre noch genial.

    Und @Matze: das liegt aber nicht an der Unfähigkeit der Calibre-Macher sondern an dem Grundaufbau einer PDF. Die große Stärke einer PDF ist die gleichbleibende Formatierung. Das mit einem Freeware-Tool automatisch so hinzubiegen, dass alles wie gedruckt aussieht ist wohl ein bisschen viel verlangt.

  8. Unglaublich mächtiges Programm. Ich verbringe teilweise mehr Zeit mit der Pflege meiner Bibliothek als zu lesen. Einfach genial viele Einstellmöglichkeiten.

  9. Klasse Tool, vielleicht für Einsteiger etwas zu kompliziert aber für die meisten Personen mit eReader eine absolute Bereicherung, Spenden und unterstützen!

  10. na ja, azw, azw3, epub, mobi… auch wenn im Hintergrund vieles auf html basiert…
    Am schlimmsten ist aber DRM…. 😉
    Auch ist mir bei den ebooks (welches Format auch immer) aufgefallen, dass diese z.T. unsauber gestaltet sind – oder das ist ein Trend, der auch bei den gedruckten Versionen vorhanden ist – aber die habe ich nicht, wenn ich das ebook besitze.
    (fehlende Absätze, verstümmelte/falsche Wörter)

  11. Naja, wirklich verkauft werden aber nur epub und mobi.
    Die anderen Formate haben eigentlich keine Relevanz im (richtigen) ebook sektor…

    Aber ja, verstümmelte und falsche Wörter, fehlende Absätze usw sind ein Ärgerniss.
    Aber nicht unbedingt das Problem der ebooks. Sondern der unfähigkeit der Verlage.

    Und ja, manchmal schaffen diese auch ins gedruckte Buch ;).

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