Devolo Magic 2 im Test – Die Revolution der Powerline-Gadgets?

Devolo hat mit Home Control sein eigenes Smart Home-System am Markt, doch die eigentliche Kernkompetenz des Herstellers liegt im Bereich Netzwerk. Seit langem bietet man Systeme an, mit denen man ein Netzwerk über das eigene Stromnetz realisieren kann. Ist eventuell praktisch, wenn man über mehrere Stockwerke verteilte Räume hat, die man mit ordentlich Durchsatz versorgen will, ohne ein Mesh-Netzwerk aufzubauen. Mit dem devolo Magic 2 stellte man im August letzten Jahres ein neues System vor, welches die bisherigen dLAN-Adapter ablösen wird und gleichzeitig ein Mesh-WLAN anbietet. 

Das System setzt erstmals auf G.hn-Chips der zweiten Generation, damit ist der devolo der erste europäische Hersteller, der das einsetzt. Doch was ist das genau? Bei G.hn handelt es sich um eine Norm, die durch die internationale Fernmeldeunion und unter anderem auch dem Industrieverband HomeGrid Forum entwickelt wurde. Im Gegensatz zu dem alten dLAN-Standard sind damit Geschwindigkeiten von bis zu 2.400Mbit und eine höhere Reichweite von bis zu 500 Meter je nach Stromnetz möglich. Weiterhin passiert das Pairing der eingesteckten Geräte automatisch, ihr müsst also keine Buttons mehr drücken. Aber dazu gleich mehr. 

Wie sieht meine Ausgangssituation aus? Ich wohne mit meiner Familie in einer 165 qm großen Wohnung (aus zwei Wohnungen wurde eine gemacht). Eine große Wohnung, die mit WLAN versorgt werden will, aktuell nutze ich dafür mehrere Google WiFi-Spots. Durch die Zusammenlegung der Wohnungen entsteht zwar ein Stromnetz, jedoch wurde dies nicht immer so betrachtet, denn man hat eigentlich nur die zwei ursprünglichen Stromnetze gekoppelt. Ob das Auswirkungen auf den Durchsatz hat, erkläre ich gleich. Jedenfalls bin ich einigermaßen gespannt gewesen, ob das Magic 2 Multiroom-Kit für die Wohnung ausreicht. 

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Video-Link: https://youtu.be/ERqD0PIpBL4

Lieferumfang

Das Multiroom-Kit besteht aus drei Adaptern, die mit einer Bedienungsanleitung, dem üblichen Garantie-Krams und einem Netzwerkkabel zu euch kommen. Dabei ist ein devolo Magic 2 LAN Adapter mit einem GigaBit-Ethernet-Port und zwei Magic 2 WiFi mit je zwei GigaBit-Ethernet-Ports. Der Durchsatz soll im Powerline bei bis zu 2.400 MBit/s liegen, das WiFi ist mit 1.200 MBit/s angegeben. 

Falls ihr euch jetzt schon die Hände reibt und denkt, ihr könnt euer bestehendes dLAN-Netzwerk damit erweitern: Vergesst das ganz schnell. Die Adapter sind nur untereinander kompatibel, bedeutet ihr könnt nur Magic mit Magic koppeln, Magic und dLAN funktioniert nicht. Schade.

Wenn ihr die Teile auspackt und in die Hand nehmt, wird euch auffallen, dass die eingesetzte Plastik wunderbar Staub aufnimmt. Ist ärgerlich aber auch nicht ganz so wild, denn die Dinger werden ja nicht wie auf dem Präsentierteller zu sehen sein. Ansonsten ist die Verarbeitung wie üblich sehr gut, keine groben Spaltmaße, alles stabil etc. 

Einrichtung

Die Einrichtung ist schnell beschrieben und relativ gut dokumentiert. Zum Setup benötigt ihr die devolo Home Network App. Nachdem ihr den Barcode eures Sets gescannt habt und der App somit verklickert, wie viele Adapter habt, steckt ihr diese nach und nach in freie Steckdosen. Beachtet bitte, dass ihr keine Verteiler nutzt. Die Adapter müssen immer direkt in der Wandsteckdose stecken, die Verteiler können dann in der durchgeschliffenen Steckdose des Adapters Platz nehmen.

 

Nachdem man ca. 3 Minuten gewartet hat, ist das automatische Pairing erledigt, alle LEDs in den Adaptern sollten nun weiß leuchten. Hin und her rennen und Pairing-Tasten drücken gehört also der Vergangenheit an. Wenn ihr kein separates WLAN aufbauen möchtet, könnt ihr die WLAN-Einstellungen schnell per WPS vom Router auf das devolo-System übertragen. In meinem Fall setzte ich jedoch ein neuen WLAN-Netz auf. Dazu gibt es einen Menüpunkt in der App. Möchtet ihr das im Nachhinein ändern, klickt ihr auf den jeweiligen WiFi-Spot und es öffnet sich das nächste Menü in der App, NICHT. 

Wer das devolo Cockpit kennt oder die Home Control-App, wird wissen, dass es devolo nicht so richtig mit Software hat. Zur IFA erzählte man uns, dass die App neu entwickelt wird und man auf mobile-first setzt. Nun öffnet sich aber eben wieder ein Browserfenster und man sieht die Konfigurationsseite. Wenn ihr auf den LAN-Adapter klickt ist diese sogar noch bescheiden skaliert. Ärgerlich. Macht die Sache unnötig kompliziert und die Usability leidet arg. 

Auf Nachfrage teilte devolo uns mit, dass man zeitnah Updates ausliefern wird. Kurzum: Man hat ein unfertiges Software-Produkt zusammengeschustert, um Termine einhalten zu können. 

devolo wollte zum Start alle wichtigen Funktionen in der App abbilden, dies ging kurzfristig nur auf diese Weise. devolo wird die App permanent mit Updates versorgen und zügig (innerhalb von Wochen) nachbessern. Die App soll zur zentralen Schnittstelle zwischen Anwender und devolo Magic werden. Eine Alternative ist die ältere Cockpit App (5.0.1). Natürlich kannst Du die Einstellungen auch immer über die Weboberfläche per IP-Adresse aufrufen. 

Das aufgesetzte Mesh-WLAN unterstützt Airtime Fairness, was dafür sorgt, dass schnellere Geräte immer Vorfahrt im Netz haben. Band Steering nutzt Frequenzen und Kanäle optimal aus und Roaming verbindet euch immer mit dem stärksten bzw. nächsten WLAN-Spot. Natürlich erfolgt die Verschlüsselung im WLAN per WPA/WPA2, euer LAN-Traffic wird standardmäßig mit 128 Bit AES verschlüsselt. 

devolo Magic 2 – Die Sache mit der Geschwindigkeit

Wie anfangs beschrieben gibt devolo die maximal erreichbare Geschwindigkeit über das Stromnetz mit 2.400 MBit/s und über das WLAN mit 1.200 MBit/s an. Diese Raten können nur unter Optimalbedingungen erreicht werden, naheliegende Verbraucher, dadurch entstehende Interferenzen und ein solches Netz-Szenario, wie ich es habe, sind natürlich nicht zuträglich. Dennoch habe ich mich in die Messungen gestürzt und bin im Schnitt bei um die 500 MBit/s im Stromnetz gelandet. Dabei musste ich hart experimentieren und verschiedene Steckdosen testen. Je nachdem, wo ihr die Adapter einsteckt, werdet ihr bessere oder schlechtere Raten erreichen können. 

Leider habe ich keinen Vergleich, wie die 1.200er Sets von devolo in der neuen Wohnung performen würden, in der alten erreichte ich mit denen nämlich genau dieselben Werte. Dadurch kann ich euch leider nicht sagen, ob die versprochene Leistungssteigerung durch die eingesetzte Technologie erreicht werden kann. Für meine Anwendungszwecke wie 4K-Streaming zwischen NAS und Apple TV, Übertragung von Time Machine Backups und Co. reicht das allemal. Selbst parallele Streams sind damit kein Problem. 

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Video-Link: https://youtu.be/GrfCUw7jjXw

Im Bereich des WLANs muss ich feststellen, dass die Raten mit um die 330 MBit/s (gemessen mit iPhone XS) in denselben Sphären rangieren, wie die des Google WiFi. Leider reichen zwei WiFi Spots einfach nicht für die Größe der Wohnung, denn an entfernteren Punkten sackt der Durchsatz dann doch ziemlich schnell in den Keller. Je nach Größe eurer Wohnung und Stromnetz werdet ihr auf vollkommen andere Werte kommen. Mit den Geräten, die in Reichweite der Spots lagen, hatte ich jedenfalls keinerlei Probleme im WLAN.

Links: gemessen an einem äußeren Punkt – Mitte: Google Wifi – Rechts: devolo in der Nähe eines Spots

devolo Magic 2 – Ein Fazit

Devolo hat mit Magic 2 ein System entwickelt, welches je nach Bedingungen sicher hervorragend abschneiden kann und euch ein gutes Mesh-WLAN zur Verfügung stellt. Hardware konnte devolo schon immer. Wo es leider wieder einmal krankt, ist die App. Hier wird wieder viel mit skalierten Webseiten hantiert und man kann nur hoffen, dass devolo schnell Updates nachliefert. Auch das devolo Cockpit wirkt wie aus einer anderen Zeit und hat immer noch denselben Stand wie vor mehreren Jahren. Immerhin sieht man dort nun Magic und dLAN Adapter. Wir werden euch zur Verbesserung der Apps natürlich auf dem Laufenden halten. 

Leider ist das devolo Magic 2 Multiroom-Set, so wie es zum Kunden kommt, für mich nicht praktikabel, da die WLAN-Reichweite anhand der zu wenigen Spots nicht gegeben ist. Erst mit vier Spots konnte ich eine komplette Ausleuchtung erreichen. Da nicht jeder eine 165qm große Wohnung auf einer Ebene hat, bin ich sicherlich die Ausnahme. Wie gerade erwähnt, hilft die Erhöhung der Anzahl der WiFi-Adapter, die aber auch ihren Preis hat. Am Ende muss man die Sache einfach mal zuhause ausprobieren, da der Nutzen von Fall zu Fall unterschiedlich groß ausfällt.

Für das Multiroom Kit allein fallen 299 Euro an, ein WLAN-Erweiterungsadapter schlägt mit 129 Euro zu Buche. Hier bewegt man sich in ähnlichen Regionen wie Google WiFi. Mesh-Systeme sind nach wie vor eben nicht wirklich preiswert. Besitzer eine FritzBox können jedoch auf kostengünstige Repeater zurückgreifen. devolo hat aber den Vorteil, nicht nur ein Mesh-WLAN, sondern auch ein Netzwerk über das Stromnetz anzubieten.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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18 Kommentare

  1. Die Werte sind echt bescheiden, da müssen die noch viel dran schrauben. Als Vergleich, ich habe gerade in einem Kinderheim eine Installation mit dlan Adaptern av1200 (nicht von devolo) durchgeführt. Schon ein grösseres Objekt als ein normales Haus.. Ingesamt 8 dlan Adapter … Ergebnis : Geschwindigkeit zwischen den Adaptern um die 500mbit…einer war „nur“ bein 400mbit…Ingesamt sehr zufrieden. Da wüsste ich nicht was magic jetzt besser könnte… Aber mal abwarten

  2. Ich benutze das Multiroom-Kit seit der Erstauslieferung im Oktober in einem L-förmigen Einfamilienhaus im Verbund mit zwei Mesh-fähigen Fritzboxen.
    Auch wenn die 2400 Mbit via LAN nicht ansatzweise erreicht werden (100-200 Mbit sind da eher realistisch), sind bei WLAN durchaus schon mal 500 Mbit drin.
    Dennoch ist das im Vergleich zu den alten 85 Mbit LAN-Adaptern ein enormer Fortschritt, wobei ich wohl irgendwann doch ein Kabel zur anderen Seite des Hauses ziehen werde. Da jedoch auch gleichzeitig eine Erneuerung der Hauselektrik ansteht, werde ich auch dort den Durchsatz testen…

  3. Tim Fischer says:

    Bauen die ein eigenes Subnet auf, wie das Google WiFi macht (also nutzen einen eigenen IP Adressenbereich)?

    • Ich kenne zwar Google WIFI nicht, aber die Magic2 nutzen den DHCP-Pool des Internet-Gateways (Router)

      • plerzelwupp says:

        Sorry für die vielleicht blöde Frage. Heißt das, dass die Magic2 einen Mesh-Verbund mit der Fritzbox eingehen kann? Das würde mich interessieren.

        • Ja das geht und man bekommt ein großes Mesh WLAN, wenn man den WLAN Settings des Routers auf das devolo MESH-System kopiert. Man darf aber nicht erwarten, dass sich die devolo Komponenten in der Oberfläche der Fritzbox verwalten lassen. Hier werden sie schlichtweg nicht aufgelistet.

  4. Powerline: für Frauen und Weicheier die keine Kabel legen können (und denen es egal ist die VDSL Leitungen in der Nachbarschaft zu stören)! 😀

    • Ob mit oder ohne Power-LAN, hier kommen nach wie vor 109/42 Mbit down/up-Link an…
      Im Klartext: Würde das stören, käme hier auch weniger an, oder der Durchsatz wäre niedriger…

      Mitnichten!!!

    • Hallo Heisenberg! DAs mit Frauen und Weicheiern ist nun ein bisschen „neben der Spur“, aber generell kann ich als Funkamateur Powerline auch nicht befürworten: Störnebel im gesamten MW- und KW-Bereich , neben Amateurfunk werden auch international genutzte Broadcast-Frequenzen gestört . Auch wenn es Internetradio oder Sat-Empfang gibt, ist die Kurzwelle immer noch _das_ Medium für ungefilterten Empfang internationaler Programme.

  5. HI,

    ich habe die Magic2 auch schon seit Oktober im Einsatz… haben meine 1200 (von devolo) ersetzt.

    Die Geschwindigkeit im LAN wurde deutlich verbessert… jedoch stört es anscheinend VDSL Vectoring sehr stark…. Sobald ich den Download voll auslaste stürzt die Störabstandmarge in den Keller und ab und zu verliert VDSL den Sync….

    Wenn man den Download langsam steigert… klappt es in 99% der fälle einwandfrei 🙂

    Dadurch das dLAN (bzw G.hn) quasi ein shared medium ist… profitiert mein Netzwerk mehr als das ich Nachteile habe…

  6. Was mir in dem Beitrag fehlt ist, dass man sich im gleichen Stromnetz, also der Empfänger und der sender auf der gleichen Phase befinden muss. Leider hat man das zwischen den Etagen bzw zwischen den Zimmern sehr, sehr selten. Es muss also zusätzlich noch einen Koppler eingebaut werden

    • Sorry. Aber dies ist ein häufig genanntes Vorurteil. Die Datenrate mag etwas besser sein auf derselben Phase. Trotzdem funktioniert es auch sehr gut auf unterschiedlichen Phasen. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

  7. Nicht zu Ende gedacht. Sonst könnte ich z.B. Audio Datein übertragen.
    SPDIF OUT und gut ist.
    Na ja…..

  8. Kann mir jemand hier zufällig sagen, ob Geräte die per Ethernet-Kabel an diesen Adaptern angeschlossen sind, per IPv6 kommunizieren können? Bei mir bekommt ein Windows 7-Gerät jedenfalls keine IPv6-Adressen, Wenn das Gerät direkt am Switch angeschlossen ist, geht es. Laut Support müsste dass auch über die Adapter gehen …

  9. Ich liege mit einem 650er Starterkit bei 200 – 250 MBit/s. Habe das Set später noch um einen 500 AV Wireless+ ergänzt. Wird der – vornehmlich via WLAN – zu sehr beansprucht, bricht die Verbindung ab. Ist reproduzierbar. Ansonsten eine akzeptable Lösung, wenn man zur Miete wohnt und nicht in der ganzen Wohnung die Wände aufstemmen kann/will. Wird bei uns mittlerweile in der dritten Wohnung zufriedenstellend eingesetzt.

    Mir ist klar, dass die für dLAN missbrauchten Stromleitungen nicht dafür gedacht und daher nicht abgeschirmt sind. Zum Ärger etwaiger Funker. Störungen im VDSL kann ich seit dem Einsatz jedoch keine feststellen. Wir liegen seit dem Einsatz der dLAN Lösung immer im Maximalbereich dessen, was die Leitungen hergeben. Jedenfalls lt. Router. Auch sämtliche db-Werte sind zur Dose echt in top Bereichen.

    Als Übergangslösung auf jeden Fall mittlerweile brauchbar, wenn man nicht alles über WLAN lösen möchte. Und ich für meinen Teil würde bei einer Beschwerde durch einen Funker auch an einer anderen Lösung arbeiten. Bisher hat sich allerdings keiner beschwert.

    (Wer meine Erfahrungen mit dem Kit lesen möchte: https://icancompute.wordpress.com/?s=devolo)

  10. Danke für den (für mich) Blick über den Tellerrand. Ich nutze Zuhause eine Fritz!Box 7580 und neben viel kabelgebundenem 10 Gbit Ethernet auch WiFi für die drahtlosen Geräte sowie in einem speziellen Fall Powerline. Powerline nutzt man in der Regel für Situationen, in denen man vorher nicht daran gedacht hat, ein Kabel zu verlegen oder dies bei gebrauchten Immobilien nicht möglich war.

    Bei mir war dies im Garten der Fall, wo ich einen OpenSprinkler als Bewässerungscomputer einsetze. Da dieser unter der Grasnarbe in einem Bodentank installiert ist, gab es keinen zuverlässigen WiFi Empfang. Somit kam Powerline infrage, da der Computer natürlich einen Stromanschluss hat. Leider schied die einfachste Lösung, Powerline direkt neben dem Router einzuspeisen aus, da von dort keine Verbindung in den Garten hergestellt werden konnte. Diese Verbindung funktionierte aus der Garage, da von dort seinerzeit das Kabel in den Garten gelegt wurde. Leider gab es in der Garage keine Ethernetdose. Ich habe dies so gelöst, dass ein Fritz!Powerline 546E Adapter in der Garage die Verbindung zum Router über eine WiFi Bridge herstellt und dann über die Steckdose an einen Fritz!Powerline 510E weitergibt, an den der Bewässerungscomputer per LAN angeschlossen ist. Sehr ungewöhnliche Lösung, aber sie funktioniert. Vielleicht eine Idee für Andere.

  11. Bitte bedenkt, dass Stromkabel nicht weiter geschirmt sind auf Frequenzen von 50 Hz ausgelegt waren und sind – und niemals für Hochfrequenz. Wenn ihr Powerline nutzt, macht ihr jedes Gerät in eurem Haushalt mehr oder weniger zum Dipol, d.h. eine Antenne, die den ganzen Tag strahlt. Ohne tiefer einzusteigen: Es gibt viele Studien, die das nicht gerade für förderlich halten.

  12. Hat zufällig jemand die Adapter zusammen mit IPV6 im Einsatz? Die Adapter bekommen bei mir alle eine IPv6-Adresse zugeteilt. Aber wenn ich einen Windows 7-Laptop an den Adapter anschliesse, bekommt der keinerlei IPv6-Adresseinformationen. Der Laptop direkt am Switch funktioniert einwandfrei. Devolo ist ratlos. Ich kann mich aber erinnern, dass es mit irgendwelchen alten Adapter früher schon mal so ein Problem gab. Würde mich mal interessieren wie es bei anderen aussieht?

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