Deutsche Telekom: Über 3,3 Millionen Anschlüsse könnten schneller surfen

Die Netzbetreiber geben immer ehrgeizige Pläne aus, was sie wo und wie an Leistung erbringen wollen. Auch die Deutsche Telekom ist dabei und gibt recht regelmäßig Wasserstandsmeldungen aus.

Nach der IFA 2018 in Berlin konnte man nun verkünden, dass man in den vergangenen vier Wochen an 3.315.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht hat.

Alleine die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s stieg um 2,9 Millionen auf jetzt 8,9 Millionen, so die Deutsche Telekom in ihrer Pressemitteilung. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung mit Vectoring-Technik unter anderem in ehemaligen Fördergebieten um 415.000 Anschlüsse.

Wichtig zu bedenken: Wer den Spaß nutzen möchte, der muss diesen auch buchen. Eine entsprechende Versorgungsseite hat das Bonner Unternehmen hier geschaltet.

In meinem Fall ist es übrigens so, dass die Deutsche Telekom quasi unser Grundstück auslässt, drum herum ist die Versorgung mit 100 MBit/s oder mehr bereits möglich – der Verteilerkasten steht 10 Meter von mir entfernt.

Die Deutsche Telekom bietet 250 MBit/s als MagentaZuhause XL an, hier gibt es bis zu 40 Mbit/s Upstream zu den bis 250 Mbit/s Downstream. Kostet allerdings auch, denn zwar bezahlt man in den ersten sechs Monaten „nur“ rund 20 Euro, danach aber eben auch 55 Euro.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Ich wohne am Rande einer kleinen Stadt (16k Einwohner), DSL ist seit Jahren nur als 16.000 verfügbar (12,5 MBit real). Kabelanschluss liegt in der Straße nicht, aber als die Jungs von der Deutschen Glasfaser kamen, stellte die Telekom ne Menge Plakate auf, dass jetzt DSL 100.000 kommt. Ziel war nur, der Deutschen Glasfaser die Kunden wegzunehmen, weil die DG ja erst ab 40% Vertragsquote ausbaut. Einer sehr aktiven Bürgerinitiative sei Dank habe ich seit zwei Wochen Glasfaser aktiv. 200 MBit in beide Richtungen, und das ist nur die zweitkleinste Bandbreite. Ohne Probleme gehen 1GBit down und 500 MBit up. Das wird dann zwar teuer, aber es ist verfügbar. Was bin ich froh, dass ich von der Telekom weg bin.

    • kljgkldjgkldfjgkjdfg says:

      Hier „bis zu 16 MBit“, real: 1-10 MBit, je nach Auslastung bzw. Überlastung der Telekom. Ausbaupläne gibt es keine im kommenden Jahr für mein Gebiet. Auf die Frage, wieso ich 1 MBit teilweise nur bekomme, wenn doch die Telekom mindestens 6 bei den „bis 16“ zusichert wurde ich als Lügner dargestellt. Hab Screenshots angeboten und das ungewollte Argument „dann kann ich ja auch nur noch bis 40 Euro zahlen?“ gebracht. Darauf hin wurde mir eine Vertragsanpassung auf DSL Light (unter 1 MBit sagte sie und lachte) angedroht. Da verzichte ich doch liebend gerne auf den Internetzugang daheim. Scheint ja Luxus zu sein?

      Vodafone/KD: Kabelverteiler im Haus 1m (!) von mir entfernt. Die externen Techniker waren mal hier, meinten, dass Vodafone versäumt hatte den Kasten zu aktualisieren. Rein technisch wäre es möglich, der Kasten würde es aber verhindern. (wir bekommen hier alle 3 Monate Werbung von Vodafone, dass wir doch deren Kabelnetz benutzen sollen lol) Techniker sagte, dass er aus Erfahrung anderer Kunden weiß, dass Vodefone das wenig interessiert. Hotline angerufen, Situation geschildert. „Bei Ihnen im Haus nutzen viele Kabel per Internet“ (glatte Lüge, da die anderen 4 Parteien 80+ Jahre alt sind und nur einen reinen Telefonanschluss über Telekom haben), „davon abgesehen haben doch eh so viele Internet per Handy“ war die Antwort.

      Deutschland ist Ende der 1990er Jahre stehen geblieben, was Technik (+ Service) betrifft. Freu mich immer, wenn ich nach Polen fahre und dort in Bus 4G (kostenfrei natürlich) ab Landesgrenze nutzen kann. Sowas wird in Deutschland wohl in den nächsten 50 Jahren nicht geben. Hier reicht es nicht mal für die Versorgung in den eigenen 4 Wänden.

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