Datally: Google spendiert der Datenspar-App neue Funktionen


Ende letzten Jahres hat Google mit Datally eine App veröffentlicht, die dem Nutzer beim Umgang mit seinem zur Verfügung stehendem Datenvolumen helfen soll. Über die App lässt sich der Datenverbrauch super analysieren, über die Tipps der App sollen sich dann jede Menge Daten sparen lassen. Datally erhält nun ein Update mit neuen Funktionen, die es noch einmal einfacher machen sollen, mobile Daten sparsam zu nutzen. Google gibt an, dass im Schnitt 21 Prozent Daten gespart werden, das ist schon recht ordentlich.

Neu ist der „Guest Mode“, der den Nutzer bestimmen lässt, wie viele Daten genutzt werden können. Das soll für den Fall gedacht sein, dass man sein Smartphone aus der Hand gibt, dem Empfänger aber nicht das komplette Datenvolumen überlassen möchte, nur weil er “ mal schnell“ etwas nachschauen möchte.

Außerdem lassen sich nun tägliche Limits festlegen. So kann man eventuell besser mit seinen mobilen Daten haushalten. Datally gibt Warnungen aus, wenn das Limit erreicht wird. Der Nutzer hat dann die Option, entweder mehr zu verbrauchen oder mobile Daten für den Rest des Tages zu deaktivieren.

Recht einfach lassen sich Daten einsparen, wenn man eine App deinstalliert. Auch hierfür liefert Datally eine Hilfestellung. So kann man Apps ausfindig machen, die im Hintergrund Daten verbrauchen, die man selbst aber eigentlich gar nicht nutzt. Mit einem Tap lassen sich diese Apps deinstallieren, wenn man möchte. 20 Prozent der mobilen Daten werden laut Google von Hintergrund-Apps verbraucht. Nicht gerade wenig.

Die letzte Neuerung ist eine WiFi-Map. Der Name verrät es, hier kann sich der Nutzer öffentliche WLANs anzeigen lassen, gerade in fremden Umgebungen kann dies eine sehr große Hilfestellung sein – und natürlich das mobile Datenvolumen schonen. Die Änderungen werden ab heute verteilt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Interessante App, kann bestimmt helfen.
    Braucht natürlich reichlich Rechte.
    Andererseits: VPN ist manchmal gar keine so schlechte Idee…

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