Chrome OS: Virtuelle Desktops sind auf dem Weg

Wer gern auf sauberen Desktops arbeitet und keine Lust auf zu viele offene Fenster hat, der nutzt sie: die virtuellen Desktops. Mittlerweile hat so ziemlich jedes Betriebssystem seine eigene Integration der Container, Chrome OS fehlt aktuell jedoch noch. Ein neuer Commit im Chromium Gerrit deutet jedoch daraufhin, dass es nicht mehr allzu lange dauern kann und wird eventuell schon zur I/O im Mai damit konfrontiert werden.

This CL adds the very basic scaffolding which will be used in subsequent CLs to build the virtual desks feature.
Added in this CL:
– The VirtualDesks base::Feature.
– Bar that will later contain desks‘ thumbnails.
– The „New desk“ button, which currently does nothing.
– Moves gesture taps and mouse release overview handling from a pre-target handler in WallpaperView to the ShieldView.

Der Commit heißt „Virtual Desks 1: Initial scaffolding “ und implementiert die ersten grundlegenden Funktionen, die für das Feature benötigt werden. Unter anderem hängt auch ein Link zu einem kurzen Video in dem Commit, der die aktuelle Version zeigt. Dort sieht man ziemlich gut, wie sich die Entwickler das Feature vorstellen, dabei erfindet man das Rad nicht neu (muss ja auch nicht).

Wartet ihr schon länger auf die virtuellen Desktops oder nutzt ihr diese Funktionen unter Linux, Windows oder macOS vielleicht gar nicht?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

4 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Habe ich früher genutzt, jetzt aber nicht mehr, da ich meist zwei große Bildschirme habe. Virtuelle Desktops würden da nur für Verwirrung sorgen.

  2. Eindeutig der wunsch von google.
    Ein Desktop inner cloud mit allem drum und dran. Von jedem Gerät von überall aus.

  3. Virtuelle Desktops funktionieren nur unter Mac OS vernünftig! Das sag ich als Linuxer seit 1999/ SuSe 6.0.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.