Apple: Search Ads ab August für Nutzer auch im deutschen App Store


Mit iOS 11 hat Apple die Auffindbarkeit von Apps im App Store in den Fokus gerückt. Man bietet nicht nur eine redaktionelle Aufbereitung, die Nutzern täglich neue Apps und Games mit interessanten Hintergrundinformationen vorstellt, sondern man gibt auch Entwicklern neue Möglichkeiten an die Hand.

Eine davon ist Search Ads, in den USA schon seit Oktober 2016 verfügbar. Hierzulande und in Frankreich, Italien, Japan, Südkorea sowie Spanien können Entwickler seit kurzem Search Ads nutzen, den Nutzern werden sie aber erst ab dem 2. August angezeigt. Wobei man hier unterscheiden muss, es gibt Search Ads Basic und Search Ads Advanced. Search Ads Basic wird dann ab dem 22. August angezeigt, Advanced eben früher.

Die Search Ads können für den Nutzer tatsächlich vorteilhaft sein, auch wenn es sich letztendlich um nichts anderes als bezahle Suchergebnisse handelt. Denn die Anzeigen werden dann ausgespielt, wenn ein Nutzer die Suche im App Store bemüht. Apple betont dabei, dass alle Anzeigenkunden gleich behandelt werden, sich zum Beispiel ein großer Anbieter keinen Vorteil erkaufen kann.

Auch in Sachen Datenschutz haben Nutzer laut Apple nichts zu befürchten, Informationen dazu gibt es schön übersichtlich auf dieser Seite. Außerdem können nur Apps beworben werden, die bereits im App Store vorhanden sind. Die Anzeigen werden als erstes Suchergebnis angezeigt und sind inhaltlich identisch mit dem normalen App Store Eintrag, sie werden dennoch klar als Anzeige gekennzeichnet.

Apple weist außerdem darauf hin, dass mit dieser Art der Anzeigen hohe Installationsraten erzielt werden, da eben nur relevante Apps als Anzeige zu einer Suche erscheinen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Und schon haben wir die Antwort warum AdGuard und Co (vpn Blocker) aus dem Store fliegen.

    • Per VPN oder gar Root-Cert zu blocken hat gut funktioniert. Ist aber ein Sicherheitsalbtraum wenn sie als Ad-Blocker genutzt werden. Hier haben Dritte theoretisch Zugriff auf alles was du so treibst, inkl. was in Banking-Apps und so abgeht.
      Von AdGuard oder Weblock (die erste App die diese Idee umgesetzt hat) kann man das nicht unbedingt erwarten. Aber die Gefahr von Trittbrettfahrern ist zu groß. Weblock nutzt jetzt ein PAC-Skript. https://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_Auto-Config
      Die Legacy-Variante per lokalem VPN-Profil befindet sich aber weiterhin in der App.

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