Nach Übernahme durch Fitbit: Pebble Smartwatches werden auch 2017 noch funktionieren

15. Dezember 2016 Kategorie: Android, iOS, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pebble2hrDie Übernahme von Pebble durch Fitbit sorgte für zahlreiche Nutzer der bisherigen Pebble-Smartwaches für Fragezeichen über den Köpfen. Wie wird es mit bestehenden Modellen weitergehen, werden die Dienste sofort eingestellt, ist eine Pebble bald unbrauchbar? Auf diese Fragen gibt es nun Antwort von Pebble selbst und diese klingt gleich gar nicht mehr so schlimm. Natürlich wird es keine neuen Modelle geben, auch nicht die, die bereits über Kickstarter finanziert wurde, aber die Software wird weiter funktionieren. Alle wichtigen Bestandteile werden auch 2017 noch funktionieren, Entwickler können sogar neue Apps einreichen.

Pebble SDK, CloudPebble, Timeline APIs, Firmware, mobile Apps, das Entwickler-Portal und der Pebble App Store werden am Leben gehalten, mindestens über 2017. In den kommenden Monaten liegt die Arbeit von Pebble darin, ein Update für die mobilen Apps bereitzustellen, das die Apps unabhängig von bestimmten Cloud-Strukturen funktionieren lässt, sodass Pebble-Nutzer ihre Gadgets auch dann noch in den Grundfunktionen nutzen können, wenn die Dienste einmal endgültig abgeschaltet werden.

Auch Pebble Health wird weiter funktionieren, allerdings ist es bei anderen „smarten“ Funktionen, wie Beispielsweise der Diktierfunktion, noch nicht klar, wie lange man diese noch anbieten kann, da sie auch Drittanbieter-Anbindung basieren.

Insgesamt klingt der aktuelle Blogpost von Pebble gar nicht so schlimm, wie man nach der Übernahme vielleicht gedacht hätte. Vielleicht hat Fitbit auch einfach die Lautstärke der aktiven Pebble-Community unterschätzt. Auf jeden Fall können Pebble-Nutzer ihre Smartwatches noch eine ganze Weile nutzen, vielleicht gibt es bis zur endgültigen Einstellung auch adäquate Ersatzprodukte, Fitbit wäre ja durchaus in einer Position, so etwas zu bewerkstelligen, jetzt da sie Pebble unter sich haben.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9164 Artikel geschrieben.