Apple steht offenbar kurz vor der Übernahme von Shazam

9. Dezember 2017 Kategorie: Apple, Mobile, Software & Co, geschrieben von:

Apple möchte sich im Bereich Multimedia und speziell Musik gerne stärker positionieren. Das ist nun an sich kein großes Geheimnis, denn im Bereich Apple Music versucht man sich ja an einigen Initiativen. Nun soll der Hersteller aus Cupertino kurz vor der Übernahme von Shazam stehen. Shazam kennt ihr vermutlich: Über die App könnt ihr Songs erkennen, indem ihr die Anwendung kurz mithören lasst. Funktioniert etwa prima, falls ein Lied in einem Film oder einer Serie läuft, ihr aber den Titel nicht kennt bzw. erfahren möchtet. Angeblich sollen Apple und Shazam kurz davor sein ihren Deal in trockene Tücher zu bringen.

Die offizielle Bestätigung der Übernahme könnte somit bereits am Montag anstehen. Apple und Shazam schweigen aber aktuell zu den vermeintlichen Verhandlungen. Anonyme Quellen sprechen davon, dass es um eine Summe von etwas mehr als 400 Mio. US-Dollar gehen könnte.

Auch wenn Shazam eine äußerst beliebte App ist, will Apple offenbar keine exorbitanteren Preise zahlen. Denn Shazam hat, das gilt ja auch für andere populäre Anbieter (Spotify *hust*), weiterhin Probleme Gewinne zu erwirtschaften. Shazams CEO, Rich Riley, hatte jedoch in diesem Jahr bereits angedeutet, dass man kurz davor stehe schwarze Zahlen zu schreiben. Auch bestätigte er, dass Shazam dadurch wohl zu einem Übernahmeziel für größere Fische werden könnte.

Shazam gibt es übrigens bereits seit der Steinzeit, kann man sagen. Nun gut, genau genommen gibt es den Dienst seit 1999. In jener düsteren Ära, als Smartphones bestenfalls ein Wunschtraum für uns Techies gewesen sind, musste man noch via SMS hantieren. Mittlerweile wurden die Dienste stark ausgebaut und z. B. auch mit Apple Siri, Snapchat oder den Smart TVs von Samsung vernetzt.

Was Apple nach einer Übernahme aus Shazam machen könne, ist offen. Es ist fraglich, ob Shazam in der bisherigen Form bestehen bleiben würde. Mehr erfahren wir ja vielleicht bereits am kommenden Montag.

(via TechCrunch)

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