YouGov-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen setzt gelegentlich auf Sprachdienste

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage, die in Deutschland durchgeführt worden ist, nutzt heutzutage schon mehr als die Hälfte der befragten Personen gelegentlich wenigstens eine Sprachanwendung anstatt auf eine manuelle Lösung zu setzen. Bei der Umfrage ist zudem unterteilt worden in die Bereiche „Sprachanwendungen im Auto“, „Sprachanwendungen daheim“ und „Sprachanwendungen unterwegs“. Die aktuelle Studie basiert auf zwei Online-Befragungen im November 2021 mit jeweils mehr als 2.000 Teilnehmern durch die YouGov Deutschland GmbH.

55 % der über 18-Jährigen setzen hin und wieder ausschließlich ihre Stimme ein, um sich navigieren zu lassen, Informationen abzufragen oder beispielsweise auch Geräte zu steuern. Die Nutzung der Sprachdienste sei danach aber nicht rein auf die Nutzung von smarten Lautsprechern wie Google Nest oder die Echos von Amazon beschränkt, sondern mittlerweile können entsprechende Dienste auch im Auto oder unterwegs am Smartphone genutzt werden. Vielleicht deswegen stagniere die Verbreitung von Smart Speakern sogar in Deutschland bei aktuell 21 %.

Ein Viertel der Bevölkerung könne sich laut der Umfrage aber dennoch vorstellen, sich einen solchen Lautsprecher anzuschaffen und zu nutzen. Die Mehrheit der Befragten gab an, dass vor allem das Auto ein wichtiger Bereich werde, in dem Sprachdienste zukünftig eine Rolle spielen dürften. „Voice Commerce“ wiederum komme aktuell noch nicht wirklich aus dem Pott. Der Einkauf per Stimme schreckt derzeit noch zu viele Bürger ab. Wobei als Grund hier unter anderem angebracht wird, dass es grundsätzlich zu wenige Informationen zu entsprechenden Sprachdiensten gebe.

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10 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    „hin und wieder ausschliesslich“
    YMMD. Der zusammengelogene Statistikkram verrät sich selber.

    Aber jetzt weiss ich wenigstens, warum man immer mehr Gestammel (durch Sprachdiktate der Fangirlz) in Beiträgen lesen muss. Selber tippen ist also immer noch besser als fünfmal die Spracherkennung nachkorrigieren. Sprachbefehle an Alexa oder Google bzw. den PNA sind genauso Müll wenn nebenher noch der PKW Motor dröhnt, oder Radio/TV-Ton in der Wohnung läuft. Zumal ich keinen Nerv mehr habe, die jedesmal unterschiedliche Liste der möglichen Befehle auswendig zu lernen. Oder sagt mal als Ziel „Nordhastedt“ oder „Süderheistedt“ zu eueren Pseudo-Schlaugeräten zum Testen, was die bei nur etwas Umgebungslärm taugen.

    So bleibt dieser Assimist auch auf der Sony TV und Roku FB ausgestellt, bis irgendwann mal meine Gedanken gelesen werden können. Auch wenn die Geräte noch so betteln.

  2. Ich gehöre eindeutig zur zweiten Gruppe.

  3. yougov ? trau keiner statistik vorallem wenn sie mit fake daten arbeitet

    • Warum Fake-Daten? Ich selber bin jetzt seit über 5 Jahren dort aktiv und fülle mehrmals die Woche mal eine Umfrage aus. Wie „ehrlich“ man etwas ausfüllt ist natürlich jedem selber überlassen aber das hat man bei jeder Umfrage.

  4. Da ist was dran. Ich spreche mehr mit dem Ding, als mit meiner Freundin. Da bekomme ich wenigstens klare und verständliche Antworten ohne vorher wieder Rätseln zu müssen, was Sie jetzt eigentlich meint oder erwartet.

  5. Es ist schon ein gewichtiger Unterschied zwischen der Steuerung seines Heims per Stimme und dem Einkauf der richtig ins Geld gehen kann.
    Meine Alexa darf Licht, Routinen und Multimedia steuern. Alles nicht kritisches. Aber Einkäufe per Stimme hatte ich direkt abgeschaltet.
    Produkt will ich vorher anschauen und die Preise vergleichen können. Bei der Bestellung der Stimme überlässt man die Wahl dem Anbieter des Sprachassistenten.
    Also muss man letztendlich noch den Warenkorb kontrollieren. Von daher mache ich das lieber manuell.

  6. Markus Willert says:

    Hat bei yougov 2016 geklingelt oder von wann war die Umfrage? Der Hype um Alexa, Siri oder Cortana (gibt’s die überhaupt noch?) ist doch schon längst vorbei. War 2016 noch das Jahr als alle sich so ein Lautsprecher mit Spracherkennung zulegen, so stehen sie heute am Straßenrand beim Sperrmüll oder verstauben in der Schrankwand.

    • Was ein Blödsinn.
      Alleine im 3. Quartal 2021 wurden knapp 40 Millionen Smartspeaker verkauft.
      Vielleicht sollten einige hier mal über den eigenen Tellerrand schauen…

      • Westmünchner says:

        So ein Quatsch der Absatz ist von 2019 auf 2020 um knapp 4 Millionen zurückgegagen. Ob die Zukunftsprognosen so rosig aussehen bezweifeln viele Techanalysten.

        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1079997/umfrage/prognose-zum-absatz-von-intelligenten-lautsprechern-weltweit/

        Der Elektronikmarkt in diesem Bereich schrumpft genauso wie der von Smartphones. Weil jeder eins hat. Was noch gut läuft sind zurzeit Konsolen, Desktop PC (weil viele Firmen ihren Bestand erneuern müssen), Tablets und Wearables (smartwatch)

        • Liest du überhaupt, was du verlinkst?
          Im letzten Jahr 130 Mio. Geräte abgesetzt – wo ist also meine Aussage, das allein im 3. Quartal 40 Mio. Geräte abgesetzt wurden „Quatsch“?
          Zumal auch eine „Sättigung des Marktes weil jeder einen hat“ dezent konträr zu „stehen am Straßenrand rum“ läuft…

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