VLC Media Player: Das sind die Pläne für Version 4.0 (Entwicklerversion bereits ladbar)

Was bringt eigentlich die Zukunft beim beliebten VLC Media Player? Einiges, wie nun die Pläne der Macher verraten haben. Vorgestellt wurden die Pläne zum VLC Media Player in Version 4.0 auf der FOSDEM, einer zweitägigen Konferenz zum Thema „Freie Software“. 25 Minuten geht der Talk von  Jean-Baptiste Kempf zum Thema. Die zum Talk gehörenden Slides zeigen drehen sich aber nicht nur um die kommende Version 4.0 des Media Players, sondern gingen auch noch einmal auf das Erreichte bei Version 3.0 ein, hier hatte man sich ja besonders auf die mobilen Versionen fokussiert. 18.000 Commits, also Änderungen, gab es bei Version 3.0, davon 3.600 bei Android und 2.300 bei iOS.

Screenshots der kommenden Version:

In Version 4.0 möchte man unter anderem die Darstellung der Benutzeroberfläche inklusive Playlist modernisieren, besser V3/3D-Inhalte wiedergeben und alte Zöpfe bezüglich überholter Plattformen abschneiden. Das bedeutet, dass mobil Android 4.2 vorausgesetzt wird und bei iOS peilt man Version 7 oder 8 voraussetzend an. Auf dem Desktop hingegen sollen Linux-Anwender OpenGL einsetzen, Mac-Nutzer sollten auf 10.10 (Yosemite) sein und unter Windows wird XP und Vista nicht mehr unterstützt. Ebenfalls steht Unterstützung für SMB v2 und v3 auf der Agenda sowie Encoding von AV1, WebVTT und die Darstellung von HEIF, Dash / Webm und TTML-Inhalten.

Eine erste, frühe Entwicklerversion des VLC Media Players 4.0 kann bereits heruntergeladen und ausprobiert werden. Unter macOS wird beispielsweise der systemweite Dark Mode direkt unterstützt. Ansonsten findet man als normaler Anwender recht wenig Neues.

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caschy

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11 Kommentare

  1. Sieht sehr schick aus. Aber wer hat eigentlich mal den Anstoß gegeben, dass Menüs unmodern seien und als „alte Zöpfe“ abgescfhnitten werden müssten? Und stattdessen Funktionen als schwer erkennbare Buttons wahllos über die Programmoberfläche verstreut werden sollten?
    Hoffentlich kann man in der kommenden Version zumindest wieder eine kleine Menubar aktivieren.

    • BastiFantasti says:

      Naja „schick“ liegt im Auge des Betrachters. Ich möchte, dass eine Oberfläche auf Windows aussieht, wie Windows. Auf Android wie Android. Auf iOS wie iOS usw.
      Ich möchte eigentlich nicht ein vollständig geskinnten Player. Optional, meinetwegen, aber nicht „immer“ weil es hipp ist.

      • Das hat VLC mit QT noch nie hinbekommen. Unter XP sah er noch „systemintegriert“ aus, aber ab Windows 7 einfach nur noch altbacken.

      • Naja, es hat ja auch seine Berechtigung, wenn ein Programm plattformübergreifend den gleichen Workflow hat. Wenn man es nur auf einer Plattform benutzt, interessiert einen das nicht. Da will man natürlich vor allem das native Feeling haben. Wenn man dauernd wechselt, sieht es wieder anders aus.

        Das ist halt eine Philosophie- und letztlich Geschmacksfrage. Bei VLC gibt es ja ohnehin optionale Skins, die es dann auch mehr nach Windows * aussehen lassen können.

    • Das steht ja nirgends, dass Menüs abgschafft werden. Ganz im Gegenteil wird im Artikel beschrieben, dass alte Android und iOS-Versionen damit gemeint sein.

      Die tausend Einstellungen wird man nicht ohne Menüs über ein paar Button handhaben können. Und das zeichnet VLC ja aus. Einfache Player gibt es wie Sand am Meer. Das wissen die Entwickler auch. Der dicke Balken ist oben nicht mehr zu sehen. Das sagt aber noch nicht viel aus. Gibt es jetzt ja auch schon die Minimal-Ansicht, Vollbild etc.

  2. Mir ist das aussehen nicht so wichtig die Funktionalität ist mir wichtiger!!

  3. Ich bin vor paar Monaten auf den Potplayer umgestiegen und bin sehr zufrieden. Er reagiert sehr schnell, ist gut organisiert, alle Codecs die man braucht sind unterstützt und man hat nicht immer Ärger mit den Updates. Bei VLC ist es gerne mal passiert, dass Updates zwar angezeigt wurden, aber nicht ausführbar waren.

  4. Richard Rosner says:

    lässt der sich eigentlich parallel zum Stable nutzen? Unter Linux sollte das ja meist kein Problem sein, unter Windows ja meist schon eher

  5. Zwei Versionen von VLC zu nutzen ist machbar.
    Einer von den Beiden muss einfach nur „portable“ sein.
    Entweder den aktuellen VLC Player von portableapps.com downloaden und den Neuen fest installieren, oder eine portable Version downloaden und von dem Neuen die 7ZIP-Version downloaden und (an der richtigen Stelle) in die portable version reinkopieren. Fertig! 🙂

    • Richard Rosner says:

      Das ist ja umständlich… Ich Guck Mal, ob ich nicht mit dem PortableApps Launcher was basteln kann ohne großartig rumkopieren zu müssen

      • Richard Rosner says:

        Ok, ist noch umständlicher. VLC 3.0.6 ließ sich aber i-wie nur auf einer spanischen Webseite als portable finden…

        EDIT: neue Oberfläche fehlt noch, AV1 in 720p24 zu dekodieren funktioniert aber ohne jegliche Probleme. Damit ist es schon mal deutlich besser als YouTube in Chrome. Der AV1 Encoder ist zwar vorhanden, aber natürlich hat ein i5 der 4. Generatio in U Ausführung nicht mal ansatzweise genug Leistung und ich ahbe gerade nicht vor, ewig zu warten.

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