V-Home by Vodafone: Vodafone und Samsung mit neuem Smart-Home-Angebot

Vodafone und Samsung machen ab sofort gemeinsame Sache. Nicht etwa im Bereich Smartphones, ich denke da sind die beiden auch so ganz gut aufgestellt, sondern im Bereich Smart Home. V-Home by Vodafone heißt das Angebot, dessen Zentrale durch einen Samsung SmartThings WiFi/Hub ist. Zum Start der Vermarktung gibt es das Safety Starter Kit, das aktuell sogar günstiger angeboten wird.

Das Kit besteht aus dem Samsung SmartThings WiFi/Hub, Kamera, Mehrzwecksensor und Sirene. Ist der Hub einmal mit der V-App verbunden, können alle Komponenten mit der SmartThings-App gesteuert werden. Die V-App dient hingegen zur Verwaltung der Notfallkontakte, die im Fall eines Alarms automatisch informiert werden – bis zu 5 lassen sich frei festlegen.

Kameraüberwachung, das bedeutet bei vielen Anbietern zusätzlicher Kosten für das Speichern der Inhalte in der Cloud. Vodafone bildet da keine Ausnahme, auch hier wird eine monatliche Servicegebühr fällig. 9,99 Euro pro Monat bringen unter anderem Videospeicher für 14 Tage (maximal 10 GB) und diesen Service muss man auch zwingend dazubuchen. Immerhin gibt es ihn zum Start die ersten drei Monate kostenlos.

Das Safety Starter Kit wird aktuell ebenfalls günstiger angeboten, statt der 389,99 Euro werden aktuell „nur“ 339,99 Euro fällig. Klingt erst einmal nach einem Batzen, aber man bekommt eben auch eine Grundausstattung mit der sich arbeiten lässt. Alternativ kann man auch das Set mit einer einmaligen Anzahlung über 24 Monate finanzieren.

V-Home by Vodafone wird künftig weiter ausgebaut, es werden auch andere Komponenten ins Spiel kommen. Das kann für viele Kunden ganz praktisch sein, das erwähnte ich seinerzeit schon beim Test von Magenta Smart Home, gute Dienste dürfen da ruhig auch etwas kosten, es ist ja keiner gezwungen, sich den Luxus zu gönnen. Man kann sich auch jederzeit selbst ein Smart Home zusammenschustern, nur halt in der Regel viel aufwändiger.

Insofern möchte ich das Angebot trotz der hohen Fixkosten nicht schlecht reden, es kommt immer darauf an, wer die Zielgruppe ist. Und das ist nun einmal nicht der, dessen Smart Home-Zentrale aus einem selbst gelöteten Raspberry Pi besteht. Derjenige braucht so ein Angebot schlichtweg nicht, weil er sich anders zu helfen weiß.

Weitere Informationen gibt es direkt bei Vodafone.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Ich frage mich, wer das wirklich braucht, wer das wirklich möchte. Totale Überwachung zu Hause und irgendwann wird man dann gehackt und gerade als man drei Wochen 30 Grad in Spanien urlaubte, war es im trauten Heim genauso warm… ich empfinde das auch gar nicht als Annehmichkeit, sondern eher als erweiterte Selbstoptimierung, weil man vermeintlich noch mehr Zeit hat, an kleinen oder großen Bildschirmen die Zeit zu verbringen.

    Vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe, aber diese ganzen automatischen Helferlein machen mir als Individuum richtig Sorgen, weil diese Datensammelei sicherlich gegen einen selbst gerichtet wird früher oder später. Ah, du hast eine Erkältung, weil Du zu Hause zu wenig geheizt hast, schwupp, Score nach unten…. siehe China, da läuft das ja alles schon in diese Richtung…

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