Tidal: Ihr könnt jetzt Künstler und einzelne Songs blockieren

Eine Funktion, die ihr euch früher in den Kommentaren auch des Öfteren für Spotify wünschtet, erreicht nun Tidal: Abonnenten können bei dem Streaming-Dienst ab sofort einzelne Songs oder auch Künstler an sich in „My Mix“ sowie allgemein in Playlisten blockieren. Das ist ein hilfreiches Feature, falls der Algorithmus nicht begreift, dass ihr Helene Fischer mal aus Jux auf einer Silvester-Party angeschmissen habt, sie aber nicht unbedingt entspannt am Feierabend hören möchtet.

Mir wäre das durchaus auch lieb, da in meinen Playlisten bei Spotify auch durch Party-Besuche ab und an Songs auftauchen, die ich mal zur Erheiterung der Massen anknipste, aber daheim nicht im stillen Kämmerlein „genießen“ will. Das kann manchmal nerven, wenn die Playlisten dadurch durcheinander geraten. Da ist Tidal also nun etwas weiter, denn in den kuratierten Playlisten von Tidal, also „My Mix“ und dem „Artist and Track Radio“, ist die Funktion seit kurzem aktiv.

Über ein neues Blockiersymbol, das ihr nun auf der „Wiedergabe“-Seite bei der Nutzung von „My Mix“ bzw. der Künstler- und Track-Radio-Playlisten findet, könnt ihr dann einzelne Tracks oder auch den kompletten Künstler fortan stumm schalten. Wenn ihr das so festlegt, dann wird der ausgewählte Song bzw. Künstler anschließend stets in Playlisten übersprungen. In den Einstellungen könnt ihr dabei auch nachträglich nachschauen, welche Lieder bzw. Künstler ihr bisher blockiert habt.

Solltet ihr euch nämlich doch umentscheiden, so könnt ihr dort auch Lieder oder Künstler wieder freigeben. Nach dem Entsperren tauchen die Tracks bzw. Künstler dann eben wie gehabt wieder in „My Mix“ bzw. den anderen Playlisten auf. Feine Sache, wie ich finde, die ich mir auch für Spotify wünsche.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Das freut mich, habe diese Funktion bei Tidal immer sehr vermisst, schön das jetzt auch Tidal hat.

  2. Prima. Nie wieder Grönemeyer und Campino. Danke, danke, danke!

  3. Kurze Info in diesen Zusammenhang zu Deezer: dort kann man auf der Künstlerseite auf die drei Punkte klicken und „Diesen Künstler nicht empfehlen“ aktivieren.

    Bei Spotify kenne ich so eine Funktion hingegen nicht.

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