Telekom StreamOn: maxdome und weitere neue Partner im Dezember


Die Deutsche Telekom hat – unbeirrt von Verwaltungsgerichtsentscheidungen – neue Partner für sein umstrittenes StreamOn-Angebot bekanntgegeben. Insgesamt kann man nun 368 Partner vorweisen, 219 aus dem Bereich Musik, 121 im Bereich Video und immerhin schon 28 bei den Games, die noch nicht so lange Bestandteil des Angebotes sind.

Neu hinzugekommen sind Anfang Dezember nun barba radio, Feierfreund, Radio Fritz und SR 3 bei den Musikstreamingdiensten. Im Bereich Video gibt es mal wieder einen größeren Namen, so belastet ab sofort auch maxdome nicht mehr das im Vertrag inkludierte Datenvolumen. Ebenfalls neu im Bereich Video: BR24.

Auch bei den Games gibt es Neuzugänge, hier können sich die immer unterwegs Gamer auf Delicious – Emily’s Miracle of Life, Delicious – Moms vs Dads, Lords Mobile, The Sims Freeplay und The Sims Mobile freuen, die nicht mehr vom Datenguthaben abgezogen werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Für die Nutzer von StreamOn freut mich das Produkt. Jedoch kann man sehen, wie europäische Gesetze wirken – nämlich gar nicht. Die Telekom macht einfach weiter. Große Konzerne zeigen sich von der Unzulässigkeit unbeeindruckt.

    • Ich bin absoluter Gegner von StreamOn, aber die Telekom macht nicht einfach weiter. Man ist hal in Berufung gegangen und das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das sind riesige Unterschiede!

    • RegularReader says:

      Es gibt kein abschließendes Urteil, wieso sollten sie da nicht weitermachen? Vielleicht entscheidet die letzte Instanz auch, dass alles rechtens ist.

      • Das Urteil mag nicht abschließend sein aber es hat keine Aufschiebende Wirkung lt. dem Verwaltungsgericht Köln. Entsprechend müsste die Telekom eigentlich die Auflagen der Bundesnetzagentur umsetzen.

  2. Ich hoffe die Bundesnetzagentur verhängt jetzt mal endlich ein Bußgeld. Mit der Aufforderung den Dienst in Wochenfrist gesetzeskonform umzusetzen oder einzustellen. Und wenn das nicht passiert nochmal Bußgeld mit der Aufforderung…

    Leider sind die Bußgelder nicht so hoch, das diese einen Anreiz schaffen sich gesetzeskonform zu verhalten. Die Telekom verdient zig Millionen mit/durch StreamOn. Da zahlen sie das Bußgeld von 200.000 Euro aus der Portokasse.
    Die strecken den Gerichtsweg so lange wie möglich und wenn am Ende ein rechtsgültiges Urteil da ist, stellen sie den Dienst entweder ein oder verändern ihn. Wahrscheinlich immer noch nicht rechtskonform und das ganze geht von vorne los und dauer wieder Jahre. Und in der Zeit verdienen die fröhlich weiter und lachen sich ins Fäustchen.

    • „Die Telekom verdient zig Millionen mit/durch StreamOn. Da zahlen sie das Bußgeld von 200.000 Euro aus der Portokasse.“

      Wie verdient die Telekom denn mit/durch StreamOn? Das ist doch keine kostenlose Option zu verschiedenen Verträgen die man buchen kann, aber nicht muss (klar, es macht einige Tarife attraktiver, mehr aber auch nicht).

      Oder zählst du die User hier mit in die Rechnung rein die extra wegen StreamOn einen Telekom Tarif gebucht haben? (ich denke das werden nicht ganz so viele sein…)

      • Ich gebe dir Recht.. Sie verdienen nicht direkt durch StreamOn.

        Ich glaube aber, dass es schon viele sind, die sich bewusst für StreamOn entscheiden. Habe ich auch getan, da ich so trotz relativ wenig Datenvolumen sehr gut über die Runden komme.

        Insgesamt finde ich diesen Weg auch nicht gut.. o2 Free finde ich eigentlich schöner, aber die Geschwindigkeit danach grenzt dann auch noch ziemlich ein. Es wird Zeit für Tarif mit über 20GB und eine Begrenzung auf 10mbit und kostenlose Multicards.. das kann ja dann auch etwas mehr kosten.

      • So heftig wie die Telekom dafür Werbung macht dürfte die Anzahl der Kunden die extra den „Stream On Tarif“ gebucht haben nicht gerade gering sein. Und da das ganze nach außen so wirkt als wäre Stream On Vertragsbestandteil und nicht nur eine Zusatzoption werden viele Leute böse überrascht sein falls das Angebot eingestellt wird.

      • Die Anbieter die ihren Dienst bei der Telekom im StreamOn haben wollen zahlen dafür der Telekom Geld.

    • Portokasse 😀 Bäcker bleib bei deinen Brötchen … Insgesamt gesehen sind 200.000€ nicht viel aber ein Unternehmen möchte Gewinn machen und jaaa da sind 200.000€ schon extremer Mist. Da werden wohl auch Köpfe rollen sollte das per rechtskräftigen Urteil verboten werden.
      Und die verdienen nicht zig Millionen da durch… Stream on ist bei jedem Telekom Vertrag mit dabei 😉

      Also erstmal informieren und dann meckern….
      Ach Bäcker bleib bei deinen Brötchen….

      • Würde mich nicht wundern, wenn die Telekom die 200.000€ noch steuerlich absetzen kann. Also ja, mag denen tatsächlich nicht weh tun und in Anbetracht der evtl. langfristigen Ziele sogar egal sein bzw. als Investition betrachtet werden, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen. Stichwort: Schleichende Abschaffung der Netzneutralität im Mobilfunk. Später dann vielleicht sogar beim Festnetz. Und plötzlich kostet StreamOn, womit natürlich keiner rechnen konnte…

  3. Dieses ständige rumgeheule über streamOn verbieten nervt langsam so dermaßen 😀
    Nutzt es oder halt eben nicht, ich bin dankbar dafür das es sowas gibt 😛

    • Dieses ständige rumgeheule über streamOn erlauben nervt langsam so dermaßen 😀
      Guckt halt über den Tellerrand und lasst euch von der „spendablen“ Telekom einlullen oder halt eben nicht, ich bin dankbar dafür das es die Bundesnetzagentur gibt 😛

    • Es geht bei der Einhaltung der Netzneutralität um nicht weniger als die Sicherstellung der demokratischen Mitbestimmungsrechte bzw. die Gewährleistung der Diskursmöglichkeiten von uns allen. Nutzen Sie nur schön ruhigen Gewissens diese Produkte. Wir anderen denken derweil für Sie mit und kämpfen weiterhin für unser aller Freiheit.

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