Spotify: Streaming-Dienst mit Millionen-Verlusten

Wenn wir im Bereich Musik nach den Gewinnern der letzten Zeit suchen, dann sind es neben den etablierten Download-Plattformen vor allem die Streaming-Dienste, die von sich reden machen. Will man von diesen wiederum einen besonder erfolgreichen hervorheben, kommt man nicht umhin, Spotify zu erwähnen. Weit über 30 Millionen Kunden, knapp die Hälfte davon ist nach eigener Aussage aktiv – das kann sich eigentlich sehen lassen.

Wenn ich oben „eigentlich“ schreibe, könnt ihr schon absehen, dass gleich das dicke „aber“ direkt hinterher kommt. Dieses „aber“ ist monetärer Natur, weil Spotify leider bislang nicht in der Lage ist, aus diesem Kundenzuspruch ausreichend Kapital zu machen. Zwar kann man sich über 188 Millionen Dollar Umsatz in 2011 freuen, von denen 157 Millionen von den 2.6 Millionen Premium-Usern kommen.

Dummerweise verzeichnet man netto aber dennoch Verluste in Höhe von 40 Millionen Dollar. Nimmt man das Vorjahr hinzu, hat Spotify in 24 Monaten sogar Verluste in Höhe von 70 Millionen Dollar hinzunehmen. Ein funktionierendes Geschäftsmodell sieht jedenfalls anders aus und zeigt ganz deutlich, dass man mit der Werbung für die Gratis-Kunden nicht annähernd akzeptable Einnahmen erzielen kann.

Die Frage stellt sich nun, wie ein so erfolgreicher Dienst auch finanziell auf ein solides Fundament gestellt werden kann. Zu berücksichtigen ist hierbei natürlich, dass im aktuellen Jahr Länder wie Deutschland und Österreich in die Spotify-Familie aufgenommen wurden und durchaus dazu beitragen könnten, dass die Statistik im nächsten Jahr freundlicher aussieht.

Dennoch bleibt zu überlegen, an welchen Stellschrauben Spotify drehen wird bzw drehen kann, um hier auf Kurs zu kommen. Noch mehr Werbung für die Gratis-Kunden kann eigentlich nicht der Weg sein. Also kann man vielleicht dafür sorgen, dass mehr Leute sich für den Premium-Zugang entscheiden – am ehesten vielleicht dadurch, dass man den kostenlosen Zugang weiter limitiert. Oder man bittet die Premium-Kunden, tiefer in die Tasche zu greifen, riskiert aber dabei natürlich, dass der ein oder andere ganz abwandern könnte. Schwieriges Terrain in jedem Fall und es bleibt zu beobachten, wie man diesen tollen Dienst auch zu einem (auch für die Künstler) lukrativen macht.

Quelle: Netzwertig

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37 Kommentare

  1. Ich fange schon mal an zu beten, hoffentlich bleibt uns der Dienst erhalten…

  2. Ich schließe mich dem Gebet von Luke an – obwohl ich eigentlich kein Betbruder bin. 🙂

  3. Ich empfinde 9,99 € mtl. zwar als angemessen, aber auch als obere Grenze für meine Bedürfnisse. Eine Anhebung würde bei mir zur Kündigung führen.

  4. mobil hoeren fuer free kunden mit werbung , waere mein ansatz. aber da die musik eh nur im stream ist , hat dies fuer mich keinen „mehrwert“. ich kaufe dann doch lieber die einzelnen songs. wenn man bei denen die titel auch noch kauden koennt waere das natuerlich wieder anderes.

  5. Spotify hat wahrscheinlich kaum Werbepartner. Meistens höre ich als Free-User nämlich nur Eigenwerbung von Spotify.

  6. Wie geht es denn eigentlich im Vergleich den anderen, sehr ähnlichen, Streaming-Diensten wie Simfy, Juke, Rdio usw.? Ich nehme mal an, dass Spotify die free-play-Möglichkeit einschränken oder ganz abstellen wird/muss.

  7. Ich benutzte Spotify auch nicht mehr. Mir ist damals als Free-User aufgefallen, dass die Werbung überhaupt nicht zur Musik passt, die ich höre. Wenn ich Rock und Metal höre regt mich Werbung zu Club, House und so weiter nur auf. Ich habe die nächsten 2 Monate dann den Premium Account für 9,99€ benutzt. Jetzt nutze ich es aber gar nicht mehr. Ich bin wieder zu den „klassischen“ Musikdownloads übergegangen. Leider ist dort das DRM vielerorts nicht zufriedenstellend.

  8. Fallout Boy says:

    Ich sehe das wie ToMa und stefan: 10 Euro im Monat sind für mich die Obergrenze, wenn ich überlege, was ich für 120 Euro im Jahr kaufen kann, brauche ich eigentlich kein Streaming.

    Spotify hab ich mal getestet und wäre auch bereit gewesen, Premium-Kunde zu werden, aber wenn gefühlte 30% aller Songs, die man sucht, nicht im Katalog sind, dann erzielt das keine wirklichen Glücksgefühle. Da greife ich dann doch lieber wieder zum Kauf als zum Streaming, denn kaufen kann ich wesentlich mehr.

  9. Also ich habe jetzt 2x den Premiumdienst in Anspruch genommen und bin auch generell zufrieden. Den Preis zu erhöhen wäre ein gravierender Fehler. Und noch mehr Werbung zu schalten auch, denn dann nutz ich halt einfach simfy als Konkurrenzdienst. Auf die Idee, die Preise zu senken ist aber wohl noch niemand gekommen. Aktuell, laut den o.g. Zahlen sind es nicht mal 10% Premiumnutzer. Da frage ich mich doch, ob man als Anbieter nur 10% zu einem hohen Preis haben will, oder evtl. 40-50% zu einem geringeren Preis. Würde der Dienst irgendwo zwischen 1-2€ liegen, würde ich mir gleich ein Jahresabo holen, aber bei 5€ ist das einfach zu viel, für „nur“ Musik. Da stimmt einfach das Preis-/Leistungsverhältnis nicht.

  10. Spotify ist ein solch genialer Dienst, dass ich auch bereit dafür wäre 15€ oder sogar 20€ im Monat auszugeben. Jeder spricht gegen die Geiz ist geil Mentalität, handelt jedoch im Alltag nach wie vor nach diesem Motto. Mir ist Musik so viel wert, dass ich auch immer dafür bereit wäre so viel Geld auszugeben.
    Als Teenager habe ich schließlich auch schon 30 – 50 Euro im Monat für CDs und später dann 50 – 200 Euro im Monat für Schallplatten ausgegeben. Sich dann über 10€ zu mokieren und diesen Betrag als absolute Obergrenze zu deklarieren ist für mich ein Zeugnis mangelnder Wertschätzung sämtlicher Güter des Lebens und des gerechten Austausches von Waren und Geld.

    Nur weil der gegenseitige Preisdruck dazu führte, dass sich jedweder Supermarkt/Discounter – sei es off- oder auch online – in mittlerweile quasi jeden Belangen unterbietet, heißt das noch lange nicht, dass dieses Modell auch funktioniert. Siehe Artikel!!! Bzw. Monopol- und Oligopolisierung in sämtlichen Bereichen.

    Aber der deutsche Markt scheint ja tatsächlich aus lauter Drückebergern und Schmarotzern zu bestehen, die Nachhaltigkeit im Gespräch vielleicht hochhalten, doch in der Alltagspraxis stets zum günstigsten Produkt greifen. Beispiele: Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel am Gesamtverdienst, Aufblühen von Discountern, Gammel-Faul-Schrott-Nahrungsmittel an jeder Ecke durch extremen Preisdruck, Gammel-Faul-Schrott-Kleidungsstücke an jeder Ecke durch extremen Preisdruck, Verdrängung kleiner Einzelhändler und Boom großer Ketten (Amazon, Media Markt, Lidl, ALDI, Netto, Zalando, etc.) und nicht zu vergessen die groß angelegten Steuerhinterziehungen.

    Geld für (die neuesten) Autos, Smartphones, Tablets, Discos, Bier, Grillzeug, Uhren, Markenkleidung – und Schuhe, sowie Urlaub ist aber IMMER vorhanden.
    Welch unglaubwürdige und verlogene Argumentationen.

    Jedoch ist es dem Wettbewerb unter bzw. zwischen den entsprechenden (Dienstleistungs-)Unternehmen (der Marktlogik) natürlich zum Teil auch selbst geschuldet:
    Wer nicht mitmacht hat verloren; wer sich am längsten hält – und dies setzt voraus, dass man am meisten Kapital bzw. Finanziers besitzt – gewonnen.

    PS: In spätestens 50 Jahren knallt es sowieso ganz gewaltig 🙂
    PPS: Bla!

  11. Bei Simfy hingegen: „Nach starkem Umsatzwachstum in den letzten sechs Monaten erwartet simfy, Deutschlands reichweitenstärkster Musikstreaming-Service, den Break-even im zweiten Quartal.“ Stand März. http://about.simfy.com/de/news/einzelansicht/simfy-reveals-strong-revenue-growth-profitable-within-the-next-quarter/ea51bcbbe678cdd2e43807aa3c458c94/?MP=138-291,138-291

    Ich weiß ja nicht… Mir gefällt die Spotify-App besser, aber wenn ich vergleiche wieviel mehr Geld (und trotzdem mehr Verlust) Spotify macht, dann halte ich doch das gute Wirtschaften von Simfy für besser.

  12. 5 Euro im Monat sind einfach fair. Wer mobilen Zugriff und 320 kbps braucht, zahlt 10 Euro, was dafür auch noch echt fair ist. Ich denke, dass der kostenlose Zugang, wie auch bei Simfy, einfach weg fällt, bzw. nur für den ersten Monat zum Testen möglich ist. Diese kostenlosen User können dann auch keine Playlists erstellen etc. damit man nicht einfach einmal im Monat einen neuen Account erstellt etc.

    Gerade für Menschen, die viel am PC arbeiten ist Spotify (und die Mitbewerber) einfach klasse. Auch durch die Apps wie Soundrop (Soziales Radio mit Voten und Songs vorschlagen)

  13. Spotify expandiert im Moment sehr stark und das ist natürlich extrem kostenintensiv. Das mag im Moment die Bilanz ins Minus ziehen, aber letztendlich wird sich das Konzept auch wirtschaftlich etabilieren. Denn die Idee, Musik nicht mehr zu besitzen sondern aus der Cloud zu holen, wird sich langfritig gegen das alte Konzept durchsetzen.

  14. Ich bin auch Spotify-Unlimited-Kunde aber trotzdem nicht so wirklich glücklich. Ich würde mir mehr Abo-Flexibilität (bei evtl. geringeren Fixkosten) wünschen und dafür auch gerne (insgesamt) den ein oder anderen Euro mehr ausgeben. Zum Beispiel: tage-/ wochenweise Features wie mobiles streamen und/oder offline-Modus buchbar, stärkere Abo-Trennung von mobil/Desktop, Anzahl der offline-Playlists beschränken usw.. Warum ist Spotify in diesem Bereich so unkreativ und handelt wie alle anderen Anbieter auch? Kann ich nicht nachvollziehen. Meines Erachtens gibts da ne Menge Optimierungsbedarf im Abo-Modell. Oder habe nur ich diesen Bedarf? Mal für einen Party-Abend das Tablet anschliessen und Spotify ohne Werbung nutzen – dafür ist man doch gerne bereit nen Fünfer auszugeben, oder? Für zwei Euro mehr, Streaming mit Werbung aufm Smartphone? Wäre sofort gebucht!

  15. Ich persönlich würde mich freuen, wenn diese Pestbeulen von Streamingdiensten endlich sterben würden.

    a) (gerade) mobiles Streaming belastet die Netze – beim derzeitigen Ausbau/Stand der Technik – über Gebühr

    b) verstehe nicht, warum die Label nicht gegen vorgehen, angeblich wollen diese doch die Künstler „schützen“, dabei verdienen sie bei Streaming noch wesentlich weniger als sonst (http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2012/120730infamous)

    c) es gibt viel zu viele Player, die was vom Kuchen wollen, was die Preise drückt und im Endeffekt nicht gut ist für die Künstler

    d) u.a. aus diesem Grund sind viele Künstler da gar nicht vertreten, aus Deutschland z.B. DÄ

    e) viele (kleinere) Künstler haben (Exclusiv-)Verträge mit nur einem Anbieter, d.h. im Zweifel braucht man mehrere Abos.

    Kurz, die sind auch nur ein extrem gehypter Teil der aktuellen IT-Blase, genau wie Facebook, Twitter, Groupon und Konsorten, keiner hat ein funktionierendes und tragendes Geschäftsmodel.

  16. Ich denke, dass hohe Preise für Streaming-Dienste einfach nicht funktionieren können. Im Radio dudelt 24/7 Musik für lau, da ist einfach nicht das Gefühl da, etwas „wertvolles“ zu konsumieren. (In vielen Fällen auch zu recht…)
    Wenn Spotify das Gratis-Angebot eindampft wird das deswegen nicht die Lösung sein. Kreativere Ansätze sind da schon eher wünschenswert.
    Wenn einzelne Tage buchbar wären, wie seb vorgeschlagen hat, könnte ich es mir gut vorstellen, dass mehr Leute zumindest ab und zu Premium buchen. Ein eingebauter iTunes-ähnlicher Store, in dem man die Lieder tatsächlich komplett kaufen kann, könnte auch gut funktionieren.
    Das Wichtigste ist aber meiner Meinung nach wirklich, den Nutzern nahe zu bringen, dass man sich für den Service von Spotify „bedanken“ sollte, indem man die Banner anklickt usw. Wenn man dann noch mehr Werbepartner findet, und die zu den jeweiligen Nutzerprofilen gut zuordnen kann, braucht Spotify im Prinzip nicht viel zu ändern, weil sie mit der Werbung mehr verdienen.

  17. Spotify ist super und vor allem das Nutzen auf mobilen Geräten finde ich für mich sehr interessant. Würde dieses Feature die hälfte kosten, wäre ich sofort dabei.
    Womöglich geht es ja vielen anderen auch so? 😉

  18. Die sollten vielleicht mal die 5€ Variante (glaub die hies unlimited) interesanter machen. Irgendwie hab ich das Gefühl es gibt eigentlich nur Free oder Premium. Von Premium kann ich mangels Smartphone vielles nicht nutzen. Da hab ich keine Lust die ganzen 10€ zu zahlen. Der 5€ Tarif schreckt mich allein schon ab, weil ich nur niedrige Bitraten bekomme. Dafür geb ich kein Geld aus.

  19. Spotify hat doch nun eh schon die Handbremse gezogen. Keine Ahnung ob random.org/Probleme im Spiel ist/sind, viele Nutzer haben seit diesem Monat auf jeden Fall nun doch die 10h / Monat Grenze, die eigentlich ja erst nach 6 Monaten kommen sollte? Das macht es für die meisten ja doch ganz schnell, zumindest gratis, nicht nutzbar.

    Ich persönlich würde auch noch mehr als 10€ / Monat ausgeben, vielleicht 15€?, dafür dass ich unlimitiert eine umfangreiche Auswahl an Musik hab. Ein fairer Deal.

  20. Ich nutze es nur hin und wieder in der Free-Version. Was mich von der Premiumversion abhält ist das kleine Bands die ich ab und zu gern höre so gar nicht zu finden sind. Deren Material müsst ich dann immer noch woanders erwerben. Interessant wäre dann vll noch wenn ich diese gekaufte Musik irgendwie importieren kann, so das ich sie dann auch von woanders Streamen kann.

  21. @kaiser: ja, du kannst deine „eigene“ Musik importieren. Im Premium-Abo hast du die Möglichkeit diese in Playlisten offline verfügbar zu machen. Diese Möglichkeit gibt’s soweit ich das recherchiert habe auch nur bei Spotify – bei allen anderen Anbietern kann nur vorhandene Musik offline zur Verfügung gestellt werden.

  22. Spotify spielt meist nur Eigenwerbung. Gefühlte 70%. Der Rest besteht aus überteuerten Markenprodukten wie Bose Wireless Link. Wäre mal mehr passende Werbung dabei könnte man davon evtl auch etwas mehr vertragen.

    Mobil nutze ich meist Google Music. Habe da meine 1000 Lieblingssongs hoch geladen. Das reicht meistens.

    Wäre Spotify wirklich umfangreicher und hätte auch kleinere und mehr deutsche Bands an Board könnte man über Premium nach denken. Wenn aber noch nicht mal die Toten Hosen ordentlich vertreten sind, dann brauche ich auch kein Premium.

  23. Ich finde das Angebot von Spotify einfach nur unschlagbar günstig.
    Wer findet, dass 10€ im Monat (was im örtlichen Elektronikmarkt nicht mal oder gerade soeben ein aktuelles Album wäre) zu viel sind – der, das wette ich, gehört auch zu den Leuten, die nicht im Ansatz dafür bereit sind 79 Cent für eine App auszugeben, obwohl Sie mit ihrem 700€ Smartphone unterwegs sind.
    Ich für meinen Teil wäre bereit deutlich höhere Summen für Spotify oder bei entsprechender Verfügbarkeit einen anderen mir zusagenden Dienst zu bezahlen. Ich nutze Spotify im Auto, zu Hause, auf Partys – da kann man nicht meckern!

    Just my two cents.

  24. 120 Euro im Jahr sind für mich zu viel. Da kauf ich mir lieber direkt die CD vom Künstler.

    „Wer findet, dass 10€ im Monat (was im örtlichen Elektronikmarkt nicht mal oder gerade soeben ein aktuelles Album wäre) zu viel sind – der, das wette ich, gehört auch zu den Leuten, die nicht im Ansatz dafür bereit sind 79 Cent für eine App auszugeben,“

    Tja die Wette hast du verloren denn die meisten apps die ich besitze sind apps die man bezahlen muss und mehr als ,079 Kosten.

  25. Rund 10EUR pro Monat empfinde ich als den optimalen Preis. Es ist das Maximum was ich monatlich abdrücken würde und Spotify sollte der Bertrag auch reichen. Das Problem sind die werbefinanzierten Accounts. Die Idee ist gut und sollte auch beibehalten werden. Spotify muss seinen Bekanntheitsgrad erheblich ausbauen, und zwar über die Grenzen der Jugendlichen und uns Vielsurfer. Da habe ich zum einen gut platzierte TV Werbung im Sinn und zum anderen verbesserte, erweiterte Partnerschaften. Rauf auf Plattformen wie XBOX und PS3, Logitech´s Squeezebox und dergleichen, Internet fähige Fernseher und und und. Steigt die Zahl der Freeuser wird Spotify interessanter für Werbekunden. Ab einem bestimmten Punkt können dann die Preise diktiert werden. Ich drücke den Jungs und Mädels kräftig die Daumen.

  26. @ Manu

    Zu deinem Punkt a:

    Was interessiert mich das als Endverbraucher?
    Dafür zahle ich doch jeden Monat.
    Statt Unsummen in den LTE Ausbau zu stecken, sollten die Herren Netzbetreiber doch mal für 3G an allen Standorten arbeiten. Wenn ich daran denke, wie oft ich noch mit EDGE rumsurfe …

  27. Spotify kann die Preise für Premium nicht erhöhen, sonst gehen die Kunden scharenweise zur Konkurrenz.

    Alle Anbieter verlangen derzeit 10€, sogar Napster hat den Preis auf 10€/Monat gesenkt weil denen die Kunden weggelaufen sind.

    Und sooo viel besser als Simfy, Napster, Juke und Co ist Spotify auch nicht (weder von Funktionen noch von Titelauswahl)

  28. Wird nicht nach 6 Monaten sowieso der Gratis-Account streng limitiert? Spätestens dann, werden wohl viele auf eine Premiummitgliedschaft wechseln. Okay, es könnte natürlich auch passieren, das sie sich alle einen neuen Account machen und damit wieder 6 Monate ohne Limit die Musik hören.. aber ich denke da wird sich noch was ändern.

  29. Ich bin Premium-Kunde und ganz froh, von nervender Werbung verschont zu bleiben.

  30. Ludolf Rudolf says:

    Idee is sehr gut.
    Software ist gut/befriedigend
    Preis is ausreichend/mangelhaft.

    Soller sterben, es werden noch viele sterben. (selbst wir irgendwann…und wer wirft dann all das viele Geld in die vielen offenen Rachen?)

  31. ich denke das man den „kostenlosen“ Zugang einschränken muss und mehr Werbung, man sollte sich mehr auf Zahlende Kunden konzentrieren und dafür sorgen das das Agebot weiter ausgebaut und aktuell gehalten wird.
    Preislich ist es für Premium absolut OK und mehr als gerechtfertigt.

  32. Ich bin auch Pro-Kunde und verstehe wenn Leute sagen 10€/ Monat oder 120€/Jahr ist nicht viel, was auch erstmal stimmt, aber hab ich bspw. 5 Jahre für Spotify gezahlt und entscheide mich dann dazu mein Abo nicht zu verlängern da habe ich 600€ ausgegeben und bekomme ab diesem Tag nix mehr für mein Geld. Kaufe ich hingegen bei iTunes / Amazon für 600€ Musik da kann ich die in 20 Jahren, theoretisch, noch hören. If you know what I mean…

    …und das finde ich ehrlich gesagt schon krass..
    Bernd

  33. Endlich konnte ich den Artikel auch lesen 😉 – Ich würde auch eher eine Preissenkung anstreben. Wenn man die Kundenzahl erhöhen kann, die für den Dienst zahlt, sollte am Ende auch ein beträchtliches Plus in den Büchern stehen. Eine Preiserhöhung würde hier genau den falschen Effekt erzielen und steht auch im Widerspruch zur BWL und VWL. 😉

  34. Und da war es vorbei, 10 Stunden Limit pro Monat eingeführt :((

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