Sonos Beam Testbericht

Multiroom mit Sonos. Seit 2011 ein Thema für mich. Ultra-bequeme Sache, um von jedem Gerät aus die Musik oder Hörspiele in allen Räumen zu steuern. Wer noch nie davon hörte: Lautsprecher, die man einzeln oder in Gruppen ansteuern kann. Benötigen nur ein Stromkabel quasi, der Rest läuft drahtlos. Groß ausholen muss ich da Dienste-technisch sicher nicht. Die (Soundcloud, Mixloud, Apple Music, Spotify und und und) verknüpft man, sofern unterstützt, mit der Sonos-App – und schon kann man in den einzelnen Räumen oder Gruppen seine gewünschten Inhalte streamen. Spiele The Cure in der Küche und im Wohnzimmer, während im Büro der Deep Dance via Mixcloud dudelt. Tolle Sache.

Es ist noch nicht lange her, da stellte Sonos dann neue Hardware vor. Der Name: Beam. Sonos Beam ist eine Soundbar, die man vielleicht vor dem TV platzieren sollte – denn das ist der eigentliche Einsatzbereich des Straming-Gadgets. Wie beim Lautsprecher Sonos One gibt es zusätzlich zur App- und Sprachsteuerung (fünf (abschaltbare) Fernfeld-Mikros sind verbaut) eine Touch-Bedienung. In Sachen Bauform ist man deutlich kleiner als die Soundbar der ersten Generation unterwegs, die Beam bringt es auf eine Länge von 65 Zentimeter. 65 Zentimeter, die sich in der letzten Zeit mal in meinen vier Wänden beweisen mussten.

In den letzten Monaten ist einiges passiert bei Sonos. Alexa ist ein möglicher Sprachassistent, dazu arbeitet man mit Google an der Integration des Google Assistant, ebenfalls ist mittlerweile AirPlay 2 ein Thema und man baut zusammen mit IKEA Lautsprecher. Das ist einiges und man muss auch weiter agil sein, um dem Markt gewachsen zu sein.

Beam vs. Playbar

Angesichts der verfügbaren Hardware bei Sonos fragt man sich vielleicht: Wo sieht man das Gerät überhaupt? Sicher nicht als gewöhnlichen Lautsprecher, denn da hat man Play:3, Play:5, Play:1 und den Sonos One im Angebot. Für das Heimkino? Da gibt es doch die alte Playbar und die Playbase. Warum also eine Sonos Beam?

Die Antwort könnte einfach sein. Wer den günstigen Soundbar-Einstieg sucht und schon länger zum System von Sonos geschielt hat, der kann zur Beam greifen. Smart und kompakt – und mit 449 Euro wesentlich günstiger als Playbase und Playbar, die derzeit bei Sonos 799 Euro kosten. Dass Sonos Beam günstiger ist, muss also irgendwo herkommen.

Die Beam ist aus Kunststoff und und verfügt neben dem Anschluss für die Stromversorgung über einen optional nutzbaren Ethernet-Anschluss sowie einen HDMI ARC-Eingang. Die meisten Fernseher haben zwei bis vier HDMI-Anschlüsse. Einer davon ist mit ARC gekennzeichnet. Das steht für ‚Audio Return Channel‘. Der HDMI ARC-Anschluss synchronisiert das Bild und den Sound und verbindet eine TV-Fernbedienung mit der Sonos Beam.

Der HDMI ARC-Eingang des Fernsehers muss an Sonos Beam angeschlossen sein  und der Fernseher muss CEC-Funktionen unterstützen. Alternativ liegt ein Adapter auf den optischen Anschluss anbei. Je nach Anschlussart ist auch das Gesamtkonzept nutzbar: Nutzt man HDMI ARC, dann kann man den TV auch via Amazon Alexa steuern, dies funktioniert via optischen Adapter nicht. Die Einrichtung in der App geht rasch vonstatten, ein Assistent führt euch durch alles. Das sollte in der Regel in wenigen Augenblicken erledigt sein.

Beam vs. Playbar

Danach kann man in der Sonos-App den Sprachdienst Amazon Alexa verknüpfen, dies erfordert eine Verbindung mit dem Konto. Muss man nicht nutzen, ist optional. Fortan könnte man in Sachen Musik einfach streamen. Entweder über die Sonos-App, AirPlay oder direkt via Spotify Connect. Alternativ lässt man sich vom Sound des TV-Programmes berieseln, sicher eine normale Nutzungsart einer Soundbar, die sich TV-Sound-Funktionalitäten auf die Fahnen geschrieben hat.

Soundqualität ist immer sehr subjektiv und Raum-bezogen. Von daher ist es schwer für mich, euch ein umfassendes Urteil zu geben. Ich nutze ansonsten eine Playbar von Sonos und hier liegt die Beam hinten. Beam hat einen subjektiv guten Klang, der aber weniger voluminös daherkommt, wie bei seinen teureren Gegenstücken. Das merkt man vor allem bei Musik, die von Natur aus auf etwas mehr Bass ausgelegt ist. Wer da etwas mehr herausholen möchte, der sollte unbedingt die Einstellungen der Beam in der Sonos-App besuchen und da am EQ etwas nachregeln und auch mit Truplay den Raum ausmessen. Höhen und Bässe sind justierbar, im Bereich der Höhe ist das Ganze ab Werk meines Erachtens ganz gut getroffen, Bass darf mehr.

Hier muss man auch Eventualitäten bedenken. Ich habe Fliesen im Wohnzimmer und wenig Teppich – der Raum ist zudem recht groß. Dennoch reicht hier eine Beam für meine Belange, auch wenn Musik nicht so 1:1 abgebildet wird, wie ich es gewohnt bin. Persönlich würde ich sagen, dass die, die sehr laut Musik in großen Räumen hören wollen, besser zum größeren Modell greifen, alle anderen sind mit der Beam sehr gut bedient.

Stellt sich nur die Frage, wer „alle anderen“ sind. Weil: Wer nur eine Soundbar haben möchte, der findet vielleicht zu kleinerem Preis eine weniger smarte Lösung von den gängigen Herstellern mit ähnlichem oder gar besserem Klang – und smart kann man günstig sein Heim nachrüsten via HomeKit, Echo oder Google Home, das reicht vielen. Wer aber bei Sonos einsteigt und vielleicht sein Heim oder das Wohnzimmer mit weiteren Lautsprechern von Sonos ausrüsten will, der wird sehr gut bedient – allerdings sollte man bedenken, dass das ein sehr teurer Spaß werden kann. Die Sonos Beam spielt Audio von Quellen in PCM Stereo, Dolby Digital und Dolby Digital 5.1 – Dolby Atmos ist nicht nicht möglich. Wer nur den reinen TV-Sound kennt, der wird sicher große Augen machen.

Sonos Beam in wenigen Worten: Hebt TV-Sound auf ein neues Level. Allerdings mit Fokus auf TV und somit Sprache. Musik ist klanglich gut, Sonos Beam kommt gegen größere Lösungen nicht an. Alexa von Amazon ist nett, aber kein Muss für mich. AirPlay 2 ist eine willkommene Neuerung, der Google Assistant steht noch in den Sternen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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30 Kommentare

  1. Ich probiere die Beam auch gerade aus. Noch bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das Gerät den Preis rechtfertigen kann. Optisch ist das Ding aber gelungen, die Stoffbespannung ist jedoch wieder etwas zu billig/einfach, da hätte ich mir das Material vom Apple HomePod gewünscht oder noch besser, die Variante von der Playbase.

  2. Martin Busche says:

    Wie ist denn die Beam im Vergleich zum Play 1 im Vergleich? Ich habe 2x play 1 im Wohnzimmer und überlege die beiden play 1 und meine echo dot, gegen die Beam zu tauschen… 2 Geräte weniger im Wohnzimmer.

    • Ein Stereopaar aus zwei Play:1 dürfte sicherlich besser klingen. Aber wenn man eine TV Soundbar haben möchte, dann stellt sich die Frage nicht. Die beiden Play:1 kannst du ja als Rear-Speaker auch im Verbund mit der Beam betreiben (wäre dann wohl ein 5.0 Setup?).

      • Also die Beam hat mehr Bums als 2 Play 1. Und nicht zu vergessen die TV-Ansteuerung. Die hast du bei der Play 1 nicht. Hab die Beam mit True Play ausgesteuert und Hacksaw Ridge geschaut, mein lieber Scholli, war schon bisschen gut.

        • Martin Busche says:

          Danke für die Info Caschy, dann steht meine Entscheidung wohl fest und ich werden mit der Beam meine beiden Sonos Play 1 ersetzten. Zusätzlich kann ich dann auch gleich meinen Echo Dot mit rauswerfen und habe alles in einem Gerät.

  3. Sorry hatte bisher noch keine Soundbar, kann mich mal jemand aufklären:
    Ich habe am TV einen Receiver angeschlossen und schaue hierüber Fernsehen. Die Beam kann ich dann nun zusätzlich per HDMI am TV anschließen und der Ton wird dann hierüber ausgegeben, richtig?
    Wird die Beam dann automatisch aktiviert, wenn der TV (+Receiver) eingeschaltet wird, d.h. wird dann immer standardmäßig der Ton über die Beam ausgegeben, oder muss ich die jedes mal separat aktivieren wenn ich Fernseh schauen will?

    • Ja, würde mich auch interessieren.
      Schaue Sky über den Receiver und Ton kommt über HDMI. Wie funktioniert das dann?

      • Du hast 2 Möglichkeiten. Wenn dein halbwegs aktueller TV ARC kann, dann nimmste den HDMI Anschluss, ansonsten ist ein Adapter auf Optical dabei. Das funktioniert logischerweise über den Receiver, mit allen Klängen. Die Beam ist immer auf Standby. Hab ja auch den Receiver, siehe die Bilder. Deine Fernbedienung lernste an, dann kannste die Lautstärke der Beam gleich über die steuern. Dauert keine Minute.

    • Die Beam verfügt über HDMI mit ARC und CEC, dies ermöglicht, dass ein moderner Fernseher (nicht älter als 3 Jahre?) nicht nur den Ton per ARC über das HDMI Kabel an eine Soundbar weitergeben kann, sondern auch dass die Soundbar das Signal zum Einschalten und Kommandos wie Laut/Leise direkt per CEC vom Fernseher bekommt, also über die normale TV Fernbedienung gesteuert wird.

      Ältere TV Geräte ohne ARC/CEC benötigen ein optisches Kabel/Toslink anstatt eines HDMI Kabels. Dann hat man normalerweise aber zwei Fernbedienungen, eine TV FB und eine von der Soundbar.
      Sonos verbaut jedoch auch einen Infrarot Empfänger ein. Ich denke mal dass dieser nur dafür da ist, die Signale der TV Fernbedienung zu empfangen, wenn ein optisches Kabel genutzt wird um so trotzdem die Steuerung über eine Fernbedienung zu gewährleisten (geht auch nicht anders, weil Sonos keine eigene FB beilegt)

      So oder so, du kannst den Ton vom TV auf der Beam wiedergeben, egal ob das Signal vom internen Receiver kommt, oder von einem zB Sky Receiver, Chromcast/FireTV/AppleTV oder Blu Ray Player.

    • Entspricht nicht ganz dem hier beschriebenen Setup aber vielleicht dennoch hilfreich: Ich habe am TV eine Playbase über optisches Kabel angeschlossen. Die Gruppe „Fernseher“ beinhaltet zusätzlich einen Sub und zwei Play 1 als Rear-Speaker. Zugegebener Maßen, abgesehen vom Preis, ein attraktives Line Up. Wenn nun bspw. Musik im Party-Mode läuft, also in allen Räumen, und jemand den Fernseher anstellt, dann stellt die Gruppe automatisch auf Fernsehton um, und wird praktisch aus dem Party-Mode herausgelöst. Das muss nicht aktiviert werden. Ich denke, dass Sonos das hier in gleicher Weise löst. Solche Sachen sind bei Sonos echt durchdacht und funktionieren „flawless“. Hinweis: Die Fernbedienung meines Panasonic Fernsehers (und auch die des Apple TV) kann die Lautstärke der Sonos-Speaker steuern. Dann sollte sie aber keinen Einfluß mehr auf die Fernseher-eigenen Lautsprecher haben, da man ja nicht neben dem Klasse-Sound der Sonos auch noch die vergleichsweise krachenden Fernseherteile hören möchte. Da mein Fernseher das nicht auf einfachem Weg ermöglicht, musste ich über Anleitungen aus dem Netz über spezielle Tastenkombinationen (nicht im Manual aufgeführt) in ein Einrichtungsmenü einbrechen in dem man den sogenannten Hotel-Modus aktivieren kann. Hier kann man eine maximale Lautstärke definieren und diese dann auf Null setzen. Dadurch sind die Fernseherlautsprecher dauerhaft aus, egal was man den Fernbedienungen macht.

  4. Kann die Beam einen Harmony Hub für die Bedienung des TVs via Sprache ersetzen? Also ist neben Lautstärke rauf/runter auch ein Kanalwechsel möglich? Danke für die Info!

    • Ich denke was möglich ist, wird ein/aus und Lautstärke hoch/runter sein, eben halt das worauf die Soundbar selber Einfluss hat. Es existiert ja keine Schnittstelle, mit der ein externes Gerät auf den Fernseher bzw TV Receiver zugreifen kann. Also der Fernseher kann mit einer Anweisung (Mach RTL an), die per HDMI rein kommt , nix anfangen. Moderne Fernseher wie zB Samsung Geräte haben eine eigene Sprachsteuerung, mit der Sender umschalten funktioniert, aber für die Sprachsteuerung gibt es sicherlich keine Schnittstelle für externe Geräte und selbst wenn wäre es für Sonos ein großer Aufwand, da es viele verschiedene TV Betriebsysteme gibt.
      In 5-10 Jahren wird es dann vielleicht mal sowas geben, also einen Standard wie es ihn jetzt mit HDMI CEC gibt (der aber auch noch nicht mal gut und zuverlässig funktioniert).

  5. Brauner Bär says:

    Interessanter Test.

    Nur ohne DTS ist auch dieses Modell für mich uninteressant.

    • Zielgruppe sollen Leute sein, die TV Streaming nutzen (da gibt es kein DTS) und keinen Blu Ray Player. Ebenso wie CD Player und Sonos nie wirklich zusammengepasst hat, sondern eher Spotify.

  6. Das Problem mit DTS & Co ist, dass kaum ein Fernseher die Tonformate per ARC sauber zurückgeben können. Dafür braucht es eARC und das kann glaub ich noch kein Gerät (selbst wenn es schon welche gibt….). Selbst mein neuer Premium-Fernseher aus diesem Jahr bekommt DTS nicht sauber durch geschliffen! Ich muss immer händisch von DD auf DTS umschalten und danach wieder zurück, da sonst ein Stereodownmix erfolgt. Das macht i.d.R. niemand!

    Dann kommt dazu, dass der Ton ja auch wiedergegeben werden muss, doch wie bei einem kleinen 3.0/5.0/5.1 System?

    Ich hätte zwar persönlich auch gerne DTS gehabt, da meine Filmsammlung fast komplett DTS beinhaltet, aber ich kann Sonos hier verstehen. Ich konvertiere meine Filme von DTS nach DD. Viele BlueRay Player können das wohl automatisch.

    Ich glaube das ist ein temporäres Problem. Wenn in einigen Jahren eARC Standard ist, dann wird auch Sonos passende Produkte haben.

    • Ganz im Ernst: wer „soviel“ Wert auf den Ton legt, schleift den nicht über den TV durch, sondern hat als Zentrale eh einen vernünftigen AVR.

  7. Wie hoch ist der Stromverbrauch?

    Was mir fehlt ist Minimum ein zweiter Anschluss um den Ton vom Streaming-Gerät bei ausgeschaltetem TV wiederzugeben.

    So muss der TV unnötigerweise immer mitlaufen…

    @caschy

    Wie ist die Alexa-Ansprechbarkeit im Vergleich zum Sonos One und sind die Mikros oben oder auf der Vorderseite hinter dem Stoff verbaut?

  8. @Sven
    Naja Sonosprodukte sind ja schon „Streaming-Geräte“ für Musik. Die Tonwiedergabe vom TV wird sogar anders behandelt, so dass es nicht Sinnvoll ist, den TV als Musikwiedergabe zu nutzen. Zumindest wenn man Sourround-LS nutzt.

    Bei vorgesehener Nutzung ist also der TV bei Musikwiedergabe aus.

  9. @ Marco

    Alleiniges Musik-Streaming nur über Sprachsteuerung wäre mir zu lästig.

    Meine TV Geräte sind bei mir die Anzeigeräte für beispielsweise Amazon Music/Youtube über Fire TV 1/NVIDIA SHIELD TV. Sporadisch wird auch noch ein Multimedia-PC, einschließlich NAS genutzt und über DVB-C der ORF geschaut.

    Hier wäre es von Vorteil wenn man ein externes Gerät unabhängig vom TV betreiben könnte.

  10. Ist es sinnvoll den Sonos Sub mit der Sonos Beam zu kombinieren? Hat der Beam genug Power um Musik mit dem Sub ordentlich wiederzugeben? Oder sollte man hier die Playbar vorziehen.

    • Sinnvoll… mmh, also der Sound wird einfach deutlich besser, jedoch ist der Sub im Verhältnis sehr teuer. Muss man für sich selbst entscheiden, ob eine 450€ Soundbar zu einem 800€ Sub passt. Die Playbar passt natürlich besser zum Sub, die sind halt füreinander gemacht. Aber die Playbar ist veraltet und ich würde mich schwer tun noch so viel Geld für ein veraltetes Produkt auszugeben.

  11. Meinen ersten Eindruck und Vergleich mit meiner Playbase könnt ihr hier nachlesen:
    http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=212&thread=760&postID=4828#4828
    Fazit: Ich habe den Beam retourniert.

  12. Ich bin gerade nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Natürlich kann man diese Soundbar dafür nutzen, wofür sie primär gedacht ist, nämlich um den Sound vom TV wiederzugeben. Kann man darüber hinaus aber auch über Alexa zum Beispiel einfach die Musikwiedergabe starten, also Playlists oder auch TuneIn? Und das auch losgelöst vom TV, also wenn das Gerät gar nicht an ist?
    Ich möchte ja eigentlich weg vom klassischen 5.1 Setup, keinen Receiver mehr, weniger Kabel, weniger Lautsprecher. Und da könnte sowas eine Alternative sein.

  13. @Chris R.
    Ja die Beam kann wie alle anderen Sonosprodukte genutzt werden. Es ist immer aktiv und kann per HandyAPP oder per Alexa genutzt werden. Der TV gilt als eigenständiger Eingang.

  14. Ich bin zu 90% Streaming-Nutzer, weshalb Sonos für mich eine sehr gute Wahl ist. Ich hatte die BAR, bin auf die BASE umgestiegen. Diese ist per TOSLINK mit dem TV verbunden. Mit dem TV-Sound der BASE bin ich zufrieden. Seit neuestem ärgere ich mich über die nicht vorhandene Möglichkeit, DD+ einstellen zu können. Gerne hätte ich die BEAM-Möglichkeiten wie Alexa und ARC/CEC sowie demzufolge auch DD+.
    Musikwiedergabe über die BASE ist mir nicht wichtig, hauptsächlich TV-Sound. Das Wohnzimmer ist etwa 25-30qm2 groß. Würde ich mit der BEAM glücklich werden?

  15. @M

    ARC/CEC hat nichts mit DD+ (HD-Tonformate) zu tun! Die unterstützen Soundformat sind komplett gleich geblieben. Du wirst also mit der Beam nicht glücklicher! Für einen richtige Support der HD Tonformat ist eARC notwendig und die Geräte, die das können, kommen erst noch oder sind gerade frisch auf dem Markt (also sehr rar)

    Also ARC == Toslink im HDMI. eARC == HD-Tonformat im HDMI.

    Wie gesagt daher kann ich voll nachvollziehen das Sonos keine HD Format unterstützen, auch wenn mich das selber immer wieder ….. gggrr 🙂

    • ARC/CEC & DD+ haben insofern was miteinander zu tun, dass beides nur über HDMI funktioniert, und genau nur darum geht es mir 😉
      Ich bekomme über Toslink (mit der BASE) kein DD+ durchgeschleift, das funktioniert nur über HDMI! Zusätzlich kann ich über HDMI eben auch auf die ARC/CEC-Funktionen zurückgreifen.
      Deshalb die Entscheidungsfrage: Ist für ein Raum wie meiner, etwa 25-30qm2, ein BEAM ausreichend!? Sollte das der Fall sein, wären all meine Probleme gelöst. Allerdings glaube ich, nachdem ich so einige Testberichte gesichtet habe, dass die BASE einen hörbaren besseren Sound abgibt.

  16. „Beam hat einen subjektiv guten Klang, der aber weniger voluminös daherkommt, wie bei seinen teureren Gegenstücken.“ als?

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