Samsung Brasilien schummelt bei Foto-Beispielen des Galaxy A8

In der Werbung für Produkte wird oft mit nicht ganz sauberen Karten gespielt, das ist denke ich kein Geheimnis mehr. Als Huawei das P9 vorstellte, wollte man die Leute mit einem Foto einer Canon 5D Mark III übers Ohr hauen und gab es als Foto des Smartphones aus. In der Folge entschuldigte man sich. Auch Samsung hat sich in Brasilien nun bei der Werbung für das Galaxy A8 so einen Fauxpas geleistet und gibt Fotos einer Stock-Plattform als Beispiele des Smartphones aus. Ein Twitter-Nutzer ist dem Hersteller jedoch auf die Schliche gekommen.

Samsung entschuldigt sich per Twitter-Post und gibt zu, dass einige Fotos nicht mit dem Smartphone aufgenommen wurden und stattdessen die Einstellung oder das Lebensgefühl der Nutzer ausdrücken sollen.

Hoppla, tut mir leid, du hast Recht, Feliperas. Die vorher gegebene Antwort war nicht wirklich richtig. Viele der Fotos, die wir posten, werden mit unseren Smartphones aufgenommen, aber einige davon sind Bilder, die auch die Einstellung unserer Zielgruppe ausdrücken.

Für jedes dieser Fotos (1, 2) hat Samsung bei Getty Images knapp 500 € hingeblättert. Anscheinend ist es günstiger und einfacher Geld auf den Tisch zu legen als ein ordentliches Foto mit dem Smartphone zu produzieren, die Technik wäre zumindest vorhanden. Das Ganze hat man meiner Meinung nach eigentlich gar nicht nötig, aber es handelt sich offensichtlich um eine gängige Methode in der Branche.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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4 Kommentare

  1. Selbst die Bilder zu produzieren wäre auch viel zu teuer und zeitaufwendig. Eigentlich logisch. Nur nennen sollte man diese Tatsache natürlich seitens Samsung.

  2. War denn wirklich angegeben, die Fotos seien mit dem Smartphone gemacht oder war es nur so, dass man drauf schließen konnte?

  3. Scamsung, Marketinghirnwäsche von vorne bis hinten.

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