Razer Core X: Externe Grafiklösung mit Thunderbolt 3 soll Notebooks Dampf machen

Razer bringt mit dem Core X ein neues Gehäuse für externe Grafiklösungen auf den Markt. Befeuern will man damit Gaming-Notebooks. Das neue Core X ergänzt dabei die bereits erhältlichen Core V1 und Core V2. Dank Thunderbolt 3 ist der Core X auch zu Apple Mac kompatibel. Als Credo des neuen Modells nennt Razer selbstbewusst „Mehr Platz. Mehr Leistung. Kleinerer Preis.“ Dafür hat man aber bei den Anschlüssen die Schere angesetzt. Kompatibel ist der Razer Core X dabei natürlich nicht nur zu Razers hauseigenen Notebooks, sondern allgemein zu Geräten mit Windows (ab Windows 10 RedStone 1) oder macOS (ab macOS HighSierra 10.13.4). Voraussetzung ist aber ein Port für Thunderbolt 3.

Im direkten Vergleich mit den Core V2 hat Razer das Gehäuse des Core X vergrößert, damit bis zu drei Desktop-Grafikkarten Platz finden. Unterstützung finden aktuelle Nvidia GeForce und Quadro sowie AMD Radeon mit XConnect bzw. Radeon Pro. Angeschlossen wir der Core X via Thunderbolt 3 / USB Typ-C. Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 40 Gb pro Sekunde sollen drin sein. Die Stromversorgung integriert ein ATX-Netzteil mit 650 Watt. 100 Watt davon sind zum Aufladen des jeweiligen Laptops reserviert.

Razer hat das Aluminiumgehäuse laut eigenen Aussagen auf eine effiziente Kühlung hin optimiert. Das muss natürlich auch sein, falls jemand tatsächlich alle drei Slots für Grafikkarten einspannt. Letztere lassen sich ohne Werkzeuge im Inneren einrasten. Dabei müsst ihr die jeweiligen Grafiklösungen natürlich separat erwerben. In Deutschland ist der neue Razer Core X dabei ab sofort für 299 Euro erhältlich. Mehr Informationen erhaltet ihr auch direkt auf der Website des Herstellers. Als Alternative gibt es weiterhin auch den Razer Core V2 zum Preis von 519 Euro. Unterschiede? Die seht ihr in diesem Bild zusammengefasst.

Wie zu erkennen ist, streicht der Core X Razer Chroma sowie die zusätzlichen USB- und LAN-Anschlüsse. Dafür passen mehr und vor allem größere Grafikkarten ins Innere. Letzten Endes müsst ihr also entscheiden, was für euch im Alltag mehr Bedeutung hat. Als kompatible Laptops aus dem eigenen Hause nennt Razer etwa die Razer Blade Stealth, Razer Blade und Razer Blade Pro. Die Grafikkarten schließt ihr im Inneren übrigens ganz wie gewohnt via PCI-Express x16 an. Maximal dürfen die Dinger 500 Watt an Strom ziehen.

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Video-Link: https://youtu.be/OSAkNJRIxRM

Welche GPU-Modelle sind kompatibel? Das sind nicht wenige:

NVIDIA GeForce GTX Titan X
NVIDIA GeForce GTX Titan V
NVIDIA GeForce GTX Titan Xp
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1080
NVIDIA GeForce GTX 1070 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1050
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti
NVIDIA GeForce GTX 980
NVIDIA GeForce GTX 970
NVIDIA GeForce GTX 960
NVIDIA GeForce GTX 950
NVIDIA GeForce GTX 750 Ti
NVIDIA GeForce GTX 750

NVIDIA Quadro P4000
NVIDIA Quadro P5000
NVIDIA Quadro P6000
NVIDIA Quadro GP100

Qualifizierte AMD Radeon

AMD Radeon VEGA RX 64
AMD Radeon VEGA RX 56
AMD Radeon RX 500 Series
AMD Radeon RX 400 Series
AMD Radeon R9 Fury
AMD Radeon R9 Nano
AMD Radeon R9 300 Series
AMD Radeon R9 290X
AMD Radeon R9 290
AMD Radeon R9 285

Mac kompatible Grafikkarten

AMD Radeon RX 570
AMD Radeon RX580
AMD Radeon Pro WX 7100
AMD Radeon RX Vega 56
AMD Radeon RX Vega 64
AMD Vega Frontier Edition Air
AMD Radeon Pro WX 9100

Letzten Endes ist der Razer Core X aber eine sehr spezielle Lösung für Anwender, die dringend mehr Grafikleistung am Notebook wünschen. Gehört ihr dazu?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Star Craftler says:

    bis zu 3 Grakas … das macht absolut keinen Sinn.

    3 2 1 bis Leute Computer da reinbauen !

  2. Gehäuse mit integriertem Netzteil für Grafikkarten….Hmm, 60 Euro? Nee okay, 80 Euro, okay 100 Euro…. ACHSOOO 519 Euro, na klar 😀

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