Raspberry Pi Model A geht in Produktion

Neuigkeiten von einem der beliebtesten Bastler-Technik-Gadgets dieses Jahres (wie ich zumindest finde), dem Raspberry Pi. Er war schon einige Male hier im Blog Thema, seit er im Januar angekündigt wurde und seit April dann auch an die ersten Käufer ausgeliefert wurde. Bisher war allerdings immer nur das das teurere (dennoch relativ günstige) Model B für 35 Dollar erwerbbar. Nun hat man im hauseigenen Blog verkündet, dass auch bald der kleine und etwas abgespecktere Bruder, das Model A, bestellt werden kann.

Raspberry Pi Model A

Im Gegensatz zum Modell B müsst ihr euch hier mit 256 MByte RAM (das Model B hatte früher auch nur 256, bekam aber letztens eine gratis Verdopplung) und nur einem USB-Port begnügen. Für mich wäre der größere Verlust jedoch der Verzicht auf den Ethernet-Port, wodurch der Stromverbrauch noch einmal auf ein Drittel gesenkt werden soll.

Als Einsatzgebiete nennt die Raspberry-Foundation die Heimautomatisierung oder Robotik, wo man keine Netzwerkverbindung braucht. Für ein Mediacenter, wie es mit Raspbmc bei mir eingesetzt wird, ist dies dann nur bedingt geeignet. Dafür ist das Modell 10$ günstiger, so kann sich jeder sein Einsatzgebiet und Modell heraussuchen.

Interessant sind die Verkaufszahlen, die man ebenfalls verkündete. So sind bisher etwa 430.000 Raspberry Pis von Farnell verkauft worden, von RS Components (dem 2. offiziellen Verkäufer) liegen noch keine Zahlen vor, jedoch sollen diese kaum weniger verkauft haben. Nicht mehr weit bis zu einer Million finde ich ein ordentliches Ergebnis und ich selbst bin ebenfalls ein zufriedener Käufer, auch wenn es nicht unbedingt für jeden ohne grundlegende Linux-Kenntnisse geeignet ist. [via]

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10 Kommentare

  1. Hallo caschy,
    auf meine rpi läuft auch xbmc. Allerdings ist die Ausgabe des Menüs auf LED TV und auf dem TFT Monitor mit seltsamen Pixelmustern nicht gerade ansehnlich. Ist das bei dir auch, hast du für die Ausgabe noch was konfigurieren müssen? Die Ausgabe von xfce auf dem TV ist dagegen super….

  2. @Bernd Caschy hat den beitrag nicht geschrieben sondern Patrick Meyhöfer

  3. Habe meinen Pi auch seit gestern, kann jedoch ehrlich gesagt nicht viel mit anfangen. Haussteuerung & MediaServer sowie entsprechende Abspielgeräte sind vorhanden und kommen auch wesentlich besser mit den Daten zurecht, was aufgrund des Leistungsunterschieds natürlich auch nicht verwunderlich ist.

    Momentan ist der Pi in der Tat nur ein reines Spielzeug für mich, bin aber überzeugt, dass er schon bald auch bei mir irgendwie einen sinnvollen Einsatzort finden wird, weiß nur noch nicht wo. Daher würde ich es natürlich begrüßen, an dieser Stelle mehr über den Raspberry Pi zu lesen. 😉

  4. Schweinerei 🙂 Ich habe noch die 256MB Fassung bei mir im Wohnzimmer als HTPC stehen. Naja, aber das Raspbmc macht auch so keinen Ärger mit Full-HD und das Streamen von der NAS läuft auch noch prima. Trotzdem Sauerei^^

  5. Hey zusammen,

    ich habe schon öfters gehört das der RaspberryPI mit XMBC an seine Grenzen stößt und auch Ruckler immer wieder vorkommen sollen, insbesondere bei HD natürlich.
    Was habt Ihr da für Erfahrungen gemacht?

  6. Ich benutze Model B (leider noch 256 MB RAM) als Mediencenter mit OpenELEC. Die Bedienung ist soweit flüssig, wie meine Toshiba-Fernbedienung (CEC / RegzaLink) es zulässt (vielleicht wirds doch mal Zeit für ne Harmony). Bei Videos habe ich das Gefühl, dass ich bei neueren Builds mehr Probleme habe als vorher, aber dramatische Probleme gibt es eigentlich nicht. WLAN funktioniert mit USB-Stick auch.

  7. Bei mir ist das Model B als Datensammel für die Haussteuerung, als OneWire Server sowie als Webserver im Einsatzt. Beim visualisieren der Daten stoße ich aber arg an seine Grenzen.

  8. Eine Frage an die Benutzer des Raspberry-Mediencenters:
    Beim Abspielen von Videos aus meinem Qnap-NAS auf meinem Samsung Smart TV kann ich leider nicht vorspulen. Geht das mit dem Raspberry Pi?

  9. Sebastian Schumacher says:

    ich kann weder die erfahrungen von Bernd noch Hans Dampf bestätigen. Der RP läuft bei mir super flüssig mit raspbmc und 256mb RAM. die einzigen unangenehmen wartezeiten sind, wenn er content aus dem internet laden und verarbeiten muss. damit meine ich nicht youtube-vids, die laufen auch auf 1080p super flüssig. aber die (online)ordnerinhalte von zb gronkh.de brauchen 2-4 sekunden zum öffnen. ist nicht dramatisch aber halt auch nicht flüssig.
    @Ikearegal: hatte bei youtube vids auch schon solche probleme, muss aber zugeben dass ich denen nicht nachgegangen bin. müsste es jetzt nochmal testen. aber du kannst ansonsten auch in das forum deiner xmbc version (raspbmc,xbian,openelec) gucken. die sind meistens recht freundlich.
    @Artikel: „…auch wenn es nicht unbedingt für jeden ohne grundlegende Linux-Kenntnisse geeignet ist.“ raspbmc und ich denke auch xbian sind ohne linux kenntnisse und sehr einfach mit einem windows pc aufzusetzen. auch die konfig geht mit der fernbedienung. wenn man plugins aus dem freien internet einspielen will braucht man auf windows winscp und die ssh zugangsdaten + ip. fällt aber imho auch noch nicht in die kategorie „linux kenntnisse“

    puh so viel geschrieben und wahrscheinlich interessierts niemanden^^

  10. Doch, mich hat es interessiert, da ich mir zu Weihnachten einen zulegen möchte. Danke, Sebastian 🙂

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