Plex Media Center ab sofort für Qnap TS-128A, TS-228A und TS-328 verfügbar

Gute Nachrichten für Besitzer eines 64-Bit Qnap NAS. Für die Modelle Qnap TS-128A, TS-228A und TS-328 steht ab sofort nämlich die Plex Media Center-Software zur Verfügung. Über sie können Nutzer Mediendateien von ihrem NAS auf mobile Geräte, DLNA-kompatible Geräte und Fernseher streamen, indem sie gängige Streaming-Geräte (einschließlich Roku, Apple TV, Google Chromecast und Amazon Fire TV) verwenden.

Weitere Informationen zu Plex auf NAS-Geräten von Qnap gibt es auch auf dieser (englischen) Seite. Der Download der Software erfolgt hingegen über das QTS App Center, also auch nichts außergewöhnliches an dieser Stelle. Vielleicht für den ein oder anderen perfekt, um das Weihnachtsprogramm via NAS auf den TV zu bringen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Plex ist schön und gut, aber auch kompliziert. Bis vor kurzem hielt ich es noch für die Ausgeburt der Hölle, dem Open Source Mediacenter Kodi meilenweit unterlegen. Dann habe ich mich eingehend damit beschäftigt.

    Plex ist bekanntermaßen ein Server, kein Abspieler. Dafür wäre ein NAS prinzipiell ideal, wenn die Abspieler denn alle Formate abspielen könnten. Das jedoch ist Wunschdenken. Es kann sein, dass ein FireTV mit der Plex App an einem Format scheitert, welches er mit Kodi problemlos abspielen kann. Warum? Weil die Plex App und deren Einstellungen darüber bestimmen, ob ein File abgespielt werden kann oder nicht. Selbst wenn ein Abspieler ein File nativ wiedergeben könnte, die Plex App das aber nicht beherrscht, ist man gekniffen. Fein raus ist man mit einem Abspieler auf Windows / Linux Basis mit potenter Hardware. Ein aktueller Celeron im NUC kann locker 4k ausgeben, hat aber nicht mehr den Charme eines FireTV. Größer, teurer, keine Fernbedienung. Die Nvidia Shield ist hier der Primus, die kann alles und ist gleichzeitig noch ein passabler Konkurrent zum FireTV.

    Was also ist die Lösung? Transkodierung durch den Server? Schwierig. Softwaretranskodierung sieht gut aus, ohne einen potenten Prozessor wird das aber nichts. NAS und andere hardwareschwache Geräte scheiden damit aus. Hardwaretranskodierung? Kann in bestimmten Szenarien (ältere Intel CPUs wie Sandy Bridge) schlechter aussehen, ist aber ressourcenschonend. Nun beherrschen das auch viele preiswerte NAS mit Intel Prozessoren oder etwa die günstigen NUCs, aber dann braucht man einen Plex Pass. Ohne den lässt sich Hardwaretranskodierung nicht aktivieren. Es sei denn man hat eine Nvidia Shield oder ein bestimmtes Netgear NAS. Dann ist Hardwaretranskodierung ab Werk aktiviert. Kosten für den Plex Pass: 120€ einmalig oder einen Fünfer im Monat.

    Die Nvidia Shield ist, man merkt es bereits, die eierlegende Wollmilchsau unter den Plex Servern / Abspielern. Sie dient als transkodierender Server und gleichzeitig als Abspieler. Mehr geht nicht.

    Ist Plex auf einem NAS dann überhaupt sinnvoll? Muss jeder selbst wissen. Auf meinem Synology 918+ mit Plex Pass und Hardwaretranskodierung läuft es richtig gut, auf einem NAS mit ARM Prozessor würde ich es nicht nutzen wollen. Denn neben der Transkodierung spielt auch die Systemgeschwindigkeit eine Rolle. Ist wieder ein anderes Thema, aber auch nicht unwichtig.

    Stand jetzt würde ich dem Neueinsteiger daher raten: wenn Plex, dann Nvidia Shield. Alles andere macht keinen Spaß oder ist zu teuer. Wer bereits ein potentes NAS hat oder sogar einen Server, der sollte das testen.

    Als Abspieler taugt entweder wieder die Shield oder dann auch ein FireTV. Manchmal sind auch die Apps in den Fernsehern ganz ordentlich. Wer Android TV nutzt, sollte auch dem eine Chance geben. Ein Raspberry Pi kann übrigens kein 4k und scheidet somit als Abspieler für viele aus.

    Und was macht der Plex jetzt besser? Ich sage es mal so. Endlich perfekte Synchronisation abgespielter Medien in einem Haushalt, eine sehr gute Nutzertrennung und für mich als Killerkriterium, der Zugriff von außen. Aus dem Hotelzimmer einen Film streamen, der zu Hause auf dem NAS liegt. Das ist schon geil.

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