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Ordnung in die Musiksammlung bringen

Solltet ihr zu den Menschen gehören, die sich an oder zwischen den Feiertagen etwas am Computer betätigen wollen, dann solltet ihr euch vielleicht mal die Musiksammlung vornehmen. Ich selber weiss so ungefähr, was ich an Musik besitze, teilweise ist es aber so schlecht getaggt, dass sich die Balken biegen. Meine momentane Sammlung? Einfach Ordner. Alben. 80er, 90er, unsortiert.

VLC

All so etwas. Gerade die Alben haben erheblichen Verbesserungsbedarf. Hier bietet sich die Freeware MusicBrainz Picard an, die es für den Mac oder Windows gibt. Die Benutzung ist relativ simpel, sodass auch Laien schnell ihre Alben sortieren können sollten.

Die Macher der Software bieten auch ein bebildertes Tutorial an, mit dem ihr es schaffen solltet, in wenigen Augenblicke erste Erfolgs-Feuerwerke abbrennen zu können.

So sah das vorher aus:

Vorher

Also mal wacker das Album in den MusicBrainz Picard gezogen:

1

 

Hier werden die Tags ausgelesen und die nicht passenden Daten angezeigt. Ein Klick auf Cluster fasst die Dateien zusammen.

cluster

 

Fehlendes Artwork? Auf das Cover klicken und ihr werdet zur Seite geleitet, auf der ihr es herunterladen könnt. Könnt ihr dann per Drag & Drop auf das Album ziehen.

Artwork

 

Danach ein Klick auf Save und das Speichern eurer sauberen Tracks beginnt. Nein, natürlich nicht alles automatisch und mit einiger Anstrengung verbunden, aber dafür hat man dann hinterher eine aufgeräumte Sammlung. (via)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. der lustige Astronaut says:

    Das foobar hier nur einmal erwähnt wird, zeugt von wenig Technikkompetenz 😀

    come at me bros!

  2. MediaMonkey kann das nicht nur schneller und umfangreicher, sondern kommt auch mit riesigen Biblotheken klar und ist in der (human funktionsreduzierten) Standardversion ebenfalls gratis. Was MediaMonkey aber gänzlich fehlt, ist das Erkennen von Musik mittels Fingerprints… wenn also weder Tags noch Dateinamen hin hauen, ist MusicBrainz sicher eine sehr gute Wahl. Dieses herausragende Merkmal hätte man im Artikel durchaus herausstellen können…sollen 😉

  3. MUSICBEE 2 !!!!!!!!!!! Ein Traum!

  4. Mein Tool der Wahl ist MP3Tag. Alle (und noch viel mehr) Funktionen die ich brauche. Taggen, Cover und vor allem auch Aktionen um eigene Abläufe zu erstellen.

  5. Ich brauche Musicbrainz in Verbindung mit „Headphones“ auf meiner Synology Nas.
    Die Erkennung ist in meinen Augen relativ miserabel. Evtl. hör ich auch nur hipster underground Metal (haha), aber gewisses wird willkürlich erkannt, gewisses gar nicht. (Getaggt ist alles sauber) Daher bloss ein Wort der Warnung, falls man mit dem Teil automatisch die Sammlung durchtaggen kann.

  6. Bin weg von Media Monkey, Music BEE ist einfach besser und neue Funktionen werden schneller umgesetzt.

    • @Roman Just gezogen und installiert. Gefällt mir auf den 1. Blick sehr gut, werde ich mal intensiv testen. Danke! Kannte ich noch nicht.

  7. Linux geht auch. 😉

  8. also ich bin, auch nachdem ich mir musicbee angesehen hab, bei mediamonkey geblieben. werd mir das aber nochmal ansehen, war vielleicht noch nicht so weit.

    songbird sollte man sich auch mal ansehen, kam damals aber nicht mit der größe meiner sammlung klar.

    automatisch last.fm-konform (oder album-by-album zur kontrolle) taggen wär ein traum.

  9. Hab es gestern mal ausprobiert und bin leider nicht so zufrieden. Ich höre sehr viel Indie und da scheint die Bibliothek von MusicBrainz anscheinend nicht sehr gut. Bei knapp 25% meiner Titel musste ich die Tags nun von Hand wieder geradebiegen. MP3Tag kann ich dafür wärmstens empfehlen

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