OpenOffice blickt in eine ungewisse Zukunft

Apache OpenOfficeOpenOffice: Das Projekt, das auf den Quelltexten von StarOffice basiert und mit Namen wie Sun, Oracle und Apache assoziiert wird, steht mittlerweile kurz vor dem Aus. Eine Zeit lang schien dies unvorstellbar, lag es doch geradezu im Trend bei IT-Hipstern über Microsoft Office die Nase zu rümpfen und ganz cool wo es nur geht damit zu prahlen, dass man lieber eine Open-Source-Alternative nutze – OpenOffice eben. Doch seit 2011 sieht es immer düsterer für OpenOffice aus. Nun muss man nicht lange nach Ursachen suchen, denn es gibt vorwiegend eine einzige und die hat auch einen Namen: LibreOffice.

Mehr und mehr ehemalige OpenOffice-Entwickler arbeiten mittlerweile lieber am Fork LibreOffice mit. Das lässt sich auch knallhart in der Wirklichkeit erkennen: Die aktuellste OpenOffice-Version stammt immer noch aus dem Oktober 2015. Seitdem gab es lediglich Hotfixes für Sicherheitsprobleme. Insgesamt erhielt OpenOffice 2015 dann auch nur eine größere Aktualisierung. Im gleichen Zeitraum wurde LibreOffice mit sage und schreibe 14 größeren Updates bedacht.

Apache_OpenOffice_logo

Laut David Hamilton, dem Vizepräsident von Apache OpenOffice, habe man deswegen aktuell ernsthafte Zweifel, ob es sich lohne OpenOffice weiterzuführen. Es gebe schlichtweg zu wenig helfende Hände. In einer Rundmail mahnt Hamilton daher, dass man derzeit ernsthaft abwäge OpenOffice in den Ruhestand zu schicken. Damit wäre dann auch die Schließung der entsprechenden Mailinglisten, der Facebook- und Twitter-Konten sowie die Archivierung der Binaries verbunden. Der Source-Code stünde weiterhin zur Verfügung. Doch das OpenOffice, wie wir es heute kennen, wäre eben zu den Akten gelegt.

Hamilton wolle mit seiner Rundmail nun aber keine Panik schüren oder das Ende von OpenOffice verkünden. Vielmehr sei die Nachricht ein Weckruf und solle transparent machen, dass die Lage ernst sei. Man hoffe bei OpenOffice sehr, dass die Entwickler-Community wieder bereichert werde und die Aktivität zurückkehre. Doch wenn wir ehrlich sind, dürfte das aufgrund der anhaltenden Popularität von LibreOffice mittlerweile schwer sein. Eventuell ist der Zug einfach abgefahren und man reagiert bei OpenOffice zu spät auf den Entwickler-Schwund.

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

43 Kommentare

  1. LibreOffice ist nicht der Grund sondern wiedermal (wie schon bei MySQL / MariaDB und Java) Oracle. Diese haben Sun übernommen und somit OpenOffice in Oracle integriert. Die Entwickler waren mit der nun offenen Zukunft unzufrieden und haben sich abgesplittet. Dadurch enstand LibreOffice als neues Open Source Projekt.

  2. Ob man anhand der vielen Updates wirklich sieht, ob ein Projekt lebt, vage ich mal dahin zu stellen. Aber gerade im industriellen Umfeld sind häufige Updates und Änderungen des Programmumfelds eher Gift und ungewünscht.

  3. IM OpenSource Umfeld sind häufige Updates Gang und Gebe…

  4. Überhaupt nicht schade darum.

    Es gibt mit LibreOffice und SoftmakerOffice zwei tolle Alternativen, da brauchen 99% der User weder ein OpenOffice und schon gar kein MS-Office.

  5. „… lag es doch geradezu im Trend bei IT-Hipstern über Microsoft Office die Nase zu rümpfen und ganz cool wo es nur geht damit zu prahlen, dass man lieber eine Open-Source-Alternative nutze …“

    Was ein dümmlicher Kommentar.

  6. Libreoffice ist für proffessionelle Ansprüche echt Schrott. OpenOffice ist aber noch schlimmer.

    MS Office 365 Personal mit Word, Excel, Outlook, etc kostet mich 2,50 im Monat. Warum sollte ich die sparen und dann nur noch Schrott haben? Dazu habe ich noch 1TB Onedrive mit dabei.

  7. @sunworker, das ist aber das was viele nicht wollen, hier 2,50 für Office dort 10,- für Windows, hier 3,- für Cloudspeicher usw. das läppert sich zu Summen zusammen das können und wollen viele einfach nicht.

  8. Ist doch nicht das erste Projekt was Oracle auf dem Gewissen hat.
    Oracle ist eine reine Gelddruck Maschine. Mit möglichst wenig Aufwand viel Kohle ziehen.
    Regelmäßig werden die Lizenzrichtlinien überarbeitet damit dem Unternehmen auch kein Geld durch dir Lappen geht.
    Grundsätzlich ist daran auch nichts verwerfliches. Aber was das für einen Administrativen Aufwand bedeutet damit man dem nachkommen kann ist nur noch Kontraproduktiv.
    Das einzig gute was Oracle mal auf die Beine gestellt hat ist die Oracle Datenbank. Aber da kann man mittlerweile auch Postgres oder MariaDB nutzen.

    Als sich Oracle OOO einverleibt hat, haben die Entwickler das einzig richtige gemacht, einen Fork.
    Als Oracle dann endlich aufgewacht ist und gemerkt hat das sich die Geschichte von Mysql wiederholt, war es halt zu spät und die Entwickler waren schon bei Libreoffice.
    Da half es auch nichts mehr das Projekt in den Apache Incubator zu schicken.
    Ist für Oracle halt dumm gelaufen das die Leute aus der Geschichte von Java gelernt haben.
    Das Produkt Java ist von Ansatz ja gut, was Oracle daraus gemacht hat ist zum Haare raufen.

  9. Hab open office das letzte mal vor jahren benutzt. MS office is einfach die beste wahl seit langem. Kostenlose alternativen gibts eh genug

  10. @sunworker
    Überleg mal wie sich das finanziert? 😉

    @Gastautor
    Man kann offensichtliche Ablehnung von Open Source auch freundlicher verpacken. Gerade wenn man sich mal ganz objektiv damit Beschäftigt wie das Datensammeln bei Microsoft zugenommen hat.

    Ich denke man kann schon konstantieren das diese ‚Hipster“ halt Freiheit wollen, das ist die Grundlage für jede kreative Arbeit.

    Hipster waren mal reiche Säcke die auf Arm machen und es nur um den Lifestyle geht, das kann man bei Open Source nicht sagen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Linux Mint Benutzer mit Libre Office

  11. Wolfgang Denda says:

    Danke, Oracle. Das habt ihr wieder toll hinbekommen.

    *Office, SoftMaker, KOffice – eigentlich egal, im Geschäftsleben kommt man nie um die Anschaffung der MS Office Version herum, die ein Kunde benutzt. Alle Alternativen haben mit Dokument-Formaten von Microsoft ihre Probleme, und zur Umgehung der MS-internen Inkompatibilitäten bnutzt man gefälligst die gleiche Version. Schade.

  12. Der Beginn des Artikels ist nicht nur falsch, sondern zeugt von Dummheit, genau wie Kommentare wie der von sunworks (wie bezeichnend, dass OO.Org eins durch Sund entstand). Es gibt genug gute Gründe nicht auf MS Office zu setzen, sondern auf OO/LO! Verschobene Bilder, Abstürze bei langen Dokumenten wie Abschlussarbeiten (ja, Latex wäre noch besser, nutze ich auch, aber zB einem geisteswissenschaftler idR nicht zuzumuten) oder deutlich logisch aufgebautere Menüs, wo man die Sachen schneller findet, und vieles mehr. Und wer nun kommt und meint das sei alles Unsinn: Nein, ich weiß es aus 15 Jahre Erfahrung in der Uni mit langen Dokumenten (von Anträgen über Abschlussarbeiten bis zu Dissertationen) aus erster Hand!

    Und für den Geschaftsbrief spielt es überhaupt keine Rolle, welche Textverarbeitung genutzt wird, dass das die IT in Unternehmen noch nicht geändert hat, liegt am Monopol, was sich Microsoft in den 90ern durch Inkompatibilitäten selbst geschaffen hat!

    IT ler die wenigstens überdenken, was sie nutzen, als Hipster zu bezeichnen, ist eine Frechheit!

  13. „Eine Zeit lang schien dies unvorstellbar, lag es doch geradezu im Trend bei IT-Hipstern über Microsoft Office die Nase zu rümpfen und ganz cool wo es nur geht damit zu prahlen, dass man lieber eine Open-Source-Alternative nutze – OpenOffice eben.“

    Bitte was??!

    Unahltbare Behauptungen und Unterstellungen sind keine gute Basis für einen Artikel. Nicht einmal für einen „Gastautor“.

  14. ‚Eine Zeit lang schien dies unvorstellbar, lag es doch geradezu im Trend bei IT-Hipstern über Microsoft Office die Nase zu rümpfen und ganz cool wo es nur geht damit zu prahlen, dass man lieber eine Open-Source-Alternative nutze – OpenOffice eben.‘

    So’n Bullshit! – WTF?! Kann bei euch jeder schreiben was ihm gerade durch die gähnende Leere seines Schädels durchgeht?! Peinlich!

  15. Doch, ich kann die Aussage da oben verstehen. Gerade an unserer Uni sind es genau die Leute, die so sprechen. IT-Hipster eben.

  16. Libreoffice sieht aus wie vor 10 Jahren und läuft instabil. Eine Übernahme von Word oder Excel Dateien funktioniert nicht wirklich. Ausserdem braucht man auch noch Java, das ist eine der größten Sicherheitslücken nehmen Flash. Java habe ich schon vor Jahren entfernt.

    Ich kenne keinen Grund nicht auf MS-Office zu setzen. Die Bedienung ist 1A, die Stabilität und Kompatibilität auch.

    Wer keine 2,50 Euro im Monat hat oder halt nur privat mal einen Brief schreibt, nimmt halt Libreoffice. Das habe ich bei meinem Vater installiert, für den reicht das.

    Ich nutze Office täglich und 2,50 Euro im Monat sind dagegen ein Witz. Alleine für Outlook würde ich schon mehr zahlen, wenn ich müsste. Da gibt es überhaupt keine Alternative.

  17. Ja klar jedem das sein, aber ich mag openoffice und habe es eigentlich immer gern genutzt. sehr schade zu hören, das diese stück software nun vlt bald zu den akten gelegt werden soll. klar gibt es alternativen, aber will mn das ? warten wir ab, was sich noch so ergibt.

  18. Wenn ihr mir verraten könntet, wo man Office 365 für 2,50€ im Monat herbekommt, wäre ich sehr glücklich ;).

  19. Wenn man auf den Austausch von Dokumenten angewiesen ist, führt um Microsoft Office (leider) kein Weg vorbei. Sobald die Kompatibilität der Dokumente gewährleistet sein muss führt kein Weg an Microsoft Office vorbei.

    Wobei ich persönlich keine Software, auch keine Office Software, mieten würde.

  20. @sunworker:

    Wo braucht LibreOffice bitte Java? Bis gestern war LibreOffice immer noch eine Software auf GTK3-Basis und dementsprechend in C++ geschrieben. Obwohl ich Office 365 habe (im Übrigen für 7 bzw. 10 €) und ergo auf die volle Produktpalette von Microsoft zurückgreifen kann, habe ich für einige wenige Sachen auch noch LibreOffice in der aktuellen Version 5.2 hier installiert. Funktioniert alles ohne Java, und das ist bei mir bereits 2013 geflogen.

  21. Seit mehr als 8 Jahren benutze ich OpenOffice, aber auch LibreOffice und fasse den MSOffice überhaupt nicht mehr an.
    Alles, was man machen möchte – geht mit den beiden wunderbar.
    Wenn jemand über „Dokumenten-Austausch“ spricht, so hat er einfach keine Ahnung. „Dokumente“ tauscht man längst in PDF aus.

    Wäre schade, wenn so ein Projekt wie OpenOffice flöten gehe, aber ich glaube nicht, dass die Geschichte komplett verschwindet. LibreOffice und die „Kollegen“ werden es schon schaukeln.

    Für MSOffice habe ich nichts übrig. Alleine wegen dem Augenkrebs-Interface solle man das Zeug nicht mehr in Betracht ziehen.

  22. @Gouryella
    Java wird für einige Funktionen benötigt z.b. in Base.
    Soweit ich weiß wird es aber für Calc, Writer und Impress, also die Module die am meisten genutzt werden, nicht benötigt.

    Der Normal Bürger sollte somit auch sehr gut ohne Java auskommen.

    Für den allgemeinen Dokumentenaustausch könnte man übrigens auch den Weg gehen das der Partner mit dem Korrespondiert wird sich Libre Office installiert. Da es kostenlos ist, sollte das ja kein Problem sein.
    Ich nutzte das Freie Office sicher schon seit gut 10 Jahren. MS Office habe ich seit dem nicht mehr vermisst und installiere es auch jedem in einem Bekanntenkreis.

    Viele davon würden gern ihr altes Office zurück haben. Der Grund ist immer der gleiche. Ich muss jetzt alles suchen und finde viele Sachen nicht an den alten Stellen.
    Aber Office 97 auf einem Windows 10 System macht auch nicht wirklich Sinn und bei einem aktuellen Office muss ich auch alles suchen.

    Haben sich die Leute erst daran gewöhnt, wird es auch sehr schnell still und LibreOffice ist dann auch gut oder sogar viel besser als das alte Office.

  23. Der wahre Hanness says:

    Ich liebe diese „Geschichten“ von angeblichen Abstürzen bei MSO. Da frage ich mich immer, wie 100 Tausende ihren Doktor oder Diplom geschrieben haben und das auch noch bestanden haben, wenn alles immer verschoben ist Texte automatisch gelöscht werden?
    Alles gequirlte Sch…
    Es gibt keine Alternative zu MSO. Für Private und kleinere Unternehmen reicht auch Apple, auch das ist OO und LO und jeder anderen open-source Lösung meilenweit überlegen.
    Latex benutzen nur die Studenten im kurzärmlichen Karohemd, die sich für was Besseres halten.
    Ich brauche kein Office und kommt mir auch nicht auf die Platte und wenn ich einmal im Jahr doch etwas schreiben muss, reicht mir Word online und ab dafür.
    Und natürlich hat der Autor recht mit den Hipstern! Ist so, deswegen ist der nicht dumm!
    Dumm ist nur der, der Andere, pauschal wegen einer Meinung, als dumm bezeichnet!

  24. Der wahre Hanness: Du musst es ja wissen wer LaTeX benutzt. Alle Physiker vmtl. (Sreib mal ne Arbeit mit vielen Formeln in Word, viel Spaß) und sonst noch alle die Wert auf gute Typografie legen. Buchautoren etc.
    Und nein, Texte in Word/LO/OO sehen nicht gut aus, wenn man sie mit dem Output von ordentlich gesetzten Dokumenten wie die aus LaTeX vergleicht. Aber da du ja eh nicht sachlich sondern oberflächlich argumentierst ist mein Kommentar wohl zweckfrei.

  25. @Pinaccle

    Ich kaufe es immer bei irgendeiner Aktion, zuletzt vor ein paar Wochen per Notebooksbilliger als Bundle mit Gdata Internet Security für 29,95. Gdata habe ich verschenkt.

    Macht also effektiv 29,95 Euro durch 12 Monate = 2,50 Euro pro Monat inklusive 1TB bei Onedrive. Alleine Dropbox mit 1TB kostet schon 99 für ein Jahr.

    Es gibt immer wieder Angebote für O365 bei Notebooksbilliger oder Cyberport etc, wo O365 Personal oder auch O365 Home gebundelt für wenig Geld im Angebot sind. Neulich gabe es O365 Personal sogar für 19,95 Euro.

    Man kann seinen Account beliebig verlängern durch solche Aktionsbundles. Einfach KEY eingeben und es gibt 1 Jahr mehr. Ein Abo bei MS direkt macht natürlich keinen Sinn, weil da ist es teurer. Bei den Angeboten kann man auch gleich mehrfach zuschlagen.

    Falls es gerade keine Angebote gibt, Office 365 Personal kostet bei Amazon für 1 Jahr zur Zeit 39,95 Euro, das pendelt manchmal auch hoch bis auf 45 Euro (das ist der Worst Case):
    https://www.amazon.de/Microsoft-Office-365-Personal-Jahresabonnement/dp/B01EA1P4NM

    Hier kannst du auch schauen:
    http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4367817_-office-365-personal-microsoft.html

    Wie gesagt du brauchst nur den Key, den Download machst du bei MS direkt.

  26. Zum Glück gibt es noch geile Alternativen (Softmaker Office, WordPerfect Office).

  27. @Der wahre Hanness:

    „Ich liebe diese „Geschichten“ von angeblichen Abstürzen bei MSO. Da frage ich mich immer, wie 100 Tausende ihren Doktor oder Diplom geschrieben haben und das auch noch bestanden haben, wenn alles immer verschoben ist Texte automatisch gelöscht werden?“

    Mit MS Office eine Studien-, DIplom- oder Doktorarbeit zu schreiben bedeutet tatsächlich viel But, Schweiß und Tränen und ganz viel Verdruss. Normalerweise bekommst du aber von deinem Institut ein paar sinnvolle Tips:

    1) Niemals (!!) die komplette Arbeit in einer einzigen Datei bearbeiten! Kleine Kapitel jeweils als eigene Datei speichern, so kann Word dir nicht gleich das Layout der ganzen Arbeit zerschießen. Die Absturzrate von Word steigt außerdem exponentiell mit dem Seitenumfang an.

    2) Regelmäßig das Kapitel, das du bearbeitest, mit „Save As“ unter einem neuen Namen (Kapitelname plus fortlaufende Nummer) speichern. So hast du wenn Word dein Kapitel mal wieder zerschossen hat, wenigstens Backups.

    3) Täglich den Ordner mit den Kapiteln auf einem externen Medium sichern! Festplatten neigen dazu, dann kaputtzugehen, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

    4) Kauf dir einen Sandsack, an dem du deine Wut auslassen kannst! MS Word lässt selbst den Dalai Lama irgendwann zum Ausrasten bringen, aber Schläge auf das Laptop helfen leider nicht wirklich weiter, sondern führen zu Problemen wie unter 3)

  28. ZITAT:

    „In Word einen Punkt gelöscht.
    Dokument ändert die Schriftart, verschiebt 26 Seiten und ruft beim Italiener an. Tisch für 2 Personen. Um 8.“
    — Das Netzteil (@Grolmori) August 4, 2016″
    .
    Mehr braucht man nicht zu sagen…

    Bin seit 1997 in der IT-Branche auf eigenes Risiko unterwegs und befasse mich mit MS-Office nur noch bei den Unternehmenskunden.
    Ich persönlich komme im 21. Jahrhundert sehr gut mit Alternativen zurecht.

    My2ct

  29. Der wahre Hanness says:

    Buchautoren, schon klar. Frag mal einen Sebastian Fitzek, Andreas Gruber oder Stephen King ob die auf ihrem Mac Latex kennen.
    Die brauchen nichts setzen oder formatieren und wollen schon gar nichts programmieren. Die rattern ihren Text runter, würde auch ein einfacher Texteditor tun, und geben das dem Verleger und fertig.
    Damals aus dem Studentenwohnheim kannte ich einen der Latex benutzt hat, Maschinenbauer. Keine Ahnung was die „Kellerkinder“ für ihre Arbeiten benutzt haben aber mit Leuten die nie aus ihrer Bude gekommen sind, hat man recht wenig am Hut.
    Selbst bester Kumpel, hat Informatik studiert, hat seine Diplomarbeit mit iWork geschrieben und das ist ein absoluter Nerd.
    Anderer Freund, Dr. Dr. der Informatik, hat und schreibt alle seine Arbeiten, Vorträge, Dissertation usw. mit MSO. Der jettet um die ganze Welt und hält Vorträge.
    Warum benutzt der nicht Latex? Ist zu aufwändig und keine Zeit zum Basteln. Familie, Freunde und Beruf will alles bedient werden.
    WYSIWYG ist die Devise.
    Aber klar „JEDER“ benutzt Latex… Kommt mal aus eurer Blase und seht das wahre Leben an.

  30. Der wahre Hanness says:

    @George99
    Word speichert automatisch, du kannst jederzeit zu einem Stand von vor ein paar Minuten zurück. Es werden Backups auf automatisch auf Onedrive gesichert. Aber klar, zu meiner habe ich auch Sicherungen auf 5,2er Disketten oder Band erstellt aber die Zeiten haben sich nun mal geändert.
    Mir aber auch egal, ihr könnt basteln, mir und vielen Anderen ist Lebenszeit viel wichtiger als länger vor der Flimmerkiste zu hocken, als absolut notwendig.

  31. Wolfgang Denda says:

    @Al CiD „befasse mich mit MS-Office nur noch bei den Unternehmenskunden“

    Wo Geld verdient wird, findet man MS Office. Wer nur seinen Brief an Tante Frieda schreibt, kann nehmen, was er/sie gewöhnt ist, und das ist meist Works oder Office 2000.

    @Der wahre Hanness „Aber klar „JEDER“ benutzt Latex… Kommt mal aus eurer Blase und seht das wahre Leben an.“
    Genauso ein Unsinn ist, dass angeblich Dokumente zur weiteren Bearbeitung nur noch als PDF verschickt werden. Die freien Officepakete werden hier nur von Leuten nachgefragt, wo eher die Druckertinte eintrocknet, bevor der zweite Brief geschrieben wird.

  32. der andere Peter says:

    @Der wahre Hannes

    Tatsache ist einfach, der Formeleditor von MS Office war als ich ihn vor 15 Jahren zum ersten mal nutzen wollte völlig unbrauchbar. Für die zehn Formeln in einem Schulreferat mag das vielleicht noch gehen, aber sobald man mehr braucht oder die Formel komplizierter als der Satz von Pythagoras ist, schaut man sich zwangsläufig nach Alternativen um. Ich bin deshalb schon vor dem Studium bei LaTeX gelandet.

    Und im Mathestudium braucht man da eh nicht diskutieren: im Proseminar hatten wir noch die Wahl zwischen Office und LaTeX, aber da war absolut jedem klar, dass die mit LaTeX erzeugten Dokumenten einfach um mehrere Klassen besser sind – bei mathematischen Texten wie gesagt!

    Heute mag die Situation nicht mehr ganz so krass sein, da Microsoft ordentlich nachgebessert hat. Wer aber Hunderte komplizierter Formeln in einem Dokument setzen will, der kommt auch heute mit MS Office nicht sonderlich weit.

    Und zu den Abstürzen: bei einem fünf- oder zehnseitigen Dokument habe ich da auch seit Jahren keine Probleme mehr mit Office gehabt. Aber ein mehrere Hundert Seiten dickes Dokument mit mit unzähligen Bildern und Grafiken und Hunderten Megabyte Größe mit Word zu erstellen und bearbeiten ist einfach ein Krampf. Wer etwas anderes behauptet, hat noch nie ein Dokument in dieser Größe damit erstellen dürfen. Punkt.

  33. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @Der wahre Hanness: Wow, trittst du auch unter deinem wahren Namen so arrogant auf oder nur, wenn du anonym schreiben kannst?
    Und was reitet dich, die Office Frage so religiös aufzuladen?

    Es gibt einige Alternativen zu MS Office, von Apple, Softmaker, KWrite, OpenOffice, LiberOffice, … Verwendet hast du davon wahrscheinlich noch nie etwas ernsthaft. Und aus deinem Kenntnisstand und deinen Bedürfnissen eine

    Dieses Gerede von „wo Geld verdient wird, nimmt man MS Office“ ist ziemlicher quatsch. Die meisten würden ganz locker mit einer freien Alternative auskommen. Es gibt ziemlich wenig Firmen, in denen z.B. Excel wirklich so weit ausgereizt wird, dass keine Alternative in Frage kommt. Und manchmal könnte vieles deutlich einfacher laufen, wenn man sich von den ausgetretenen Excel-Pfaden weg bewegen würde. Wie viele Firmen nutzen Excel als Datenbank – schon einmal LibreOffice mit echter Datenbank-Anbindung genutzt?
    In der Firma verwenden wir Office 2010. Excel wird sehr weit ausgereizt, vor allem im Pivotbereich, bei der Auswertung von großen Datenmengen. Aber es gibt in unserem Wiki inzwischen eine ganze Abteilung von Tipps und Tricks, wie man sich mit der kruden Architektur von Excel arrangieren kann. Und niemand hat bisher getestet, ob wir nicht mit LibreOffice besser klar kommen würden (oder Softmaker).
    Ich betreue eine weitere Einrichtung, bei der aus Kostengründen nur mit LibreOffice gearbeitet wird. Es gab noch kein Problem, was mit dem Paket nicht gelöst werden konnten. Dann kenne ich Leute, die mit Apples Programmen völlig glücklich journalistische Arbeit erledigen, andere die mit Softmaker völlig glücklich sind.
    Aber wenn man dir folgt, sind das alles totale Nullblicker, weil sie nicht deinen Weg gehen – den einzig wahren, echten. Der mit dem Nervenkitzel, dem Jagdtrieb nach der jährlichen vergünstigten Version, dem Kitzel, stets die neueste Version zu haben (obwohl man schon die vor fünf Jahren nie ausgereizt hat). Wenn du damit glücklich bist, gut. Aber lass einfach alle anderen ihr Ding machen.

    @Caschy: Vielleicht beim nächsten Mal bei den Gastautoren genauer hinsehen. Leider gibt es hier in letzter Zeit ein starkes Gefälle zwischen deinen Beiträgen und denen diverser anderer Autoren. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist schlechter geworden.

  34. im gewerblichen Umfeld wird natürlich in den allermeisten Fällen MS Office eingesetzt, nicht weil es so toll ist sondern weil z.B. 100% Kompatibilität beim Austausch editierbarer Dokumente gewährleistet sein muss, weil langlähriges KnowHow bez. der Bedienung vorhanden ist, weil ein grosser Bestand bestehender Dokumente sicher geladen werden will, weil bei ‚Frickel‘-Software gerne mal die Entwicklung eingestellt wird (s.o.) und weil MS Ausguck mehr oder weniger alternativlos ist.

    Eine Kostenersparnis ist dagegen relativ belanglos, Probleme in den o.g. Bereichen sind letztlich teurer.

  35. @Der wahre Hanness: Hier bitte: >. Extra für dich geangelt.

  36. Toll, der Fisch wurde schon direkt nach dem Posten gefressen. Leider kein Trollfutter mehr übrig 😉

  37. Es ist wirklich unfassbar, wie unfassbar arrogant, besserwisserisch und teils beleidigend die MS-Office Befürworter wie „sunworker“ oder „der wahre Hannes“ hier auftreten, und das obwohl sie selbst außer nachweisbar falschen Behauptungen nichts besseres auf Lager haben und sich darüber hinaus fachlich selbst demontieren. Java bei LibreOffice verpflichtend? Nein, aber man KANN es nutzen! Java Sicherheitsrisiko? Man sollte zwischen Browserplugin und Java unterscheiden können, oder ist euer BD-Player, euer Sat-Reciever oder euer Telefon auch eine Sicherheitslücke wg Java?
    LibreOffice instabil? Vielleicht eine x.x.0er Version, die aber auch zur produktiven Arbeit nicht empfohlen wird. eine x.x.5er Version ist mir noch nie abgestürzt.
    Das UI von LibreOffice mag älter sein (etabliert könnte man es auch nennen), aber nachgewiesener maßen effizienter als der Ribbon-Mist in MS Office. Wenn du trotzdem lieber mit Ribbons arbeitest, ist dagegen nichts einzuwenden. Diese aber für das optimum für alle Anwender zu halten, weil man selbst besser mit klar kommt, ist vermessen.

    Man könnte jetzt Seitenweise so weiterschreiben, aber die größte Unverschämtheit ist hier studierte, idR schlaue Personen als Hipster und Kellerkinder hinzustellen. Leute, gehts noch? Habt ihr was zu kompensieren, dass ihr nicht studieren durftet, konntet oder es nicht geschafft habt? Wie verdammt klein muss der eigene Verstand sein, jemand derart zu diffamieren, nur weil er Akademiker ist? Und dann zu allem Überfluss die Werkzeuge zu kritisieren, die man in dem Umfeld nunmal aus gutem Grunde nutzt, ohne diese ganz offensichtlich selbst zu kennen / zu beherrschen? Armselige ist das!!!

    Und noch eins zum Schluss: Zu viel zu eurer Kenntnis über professionelle Autoren:
    https://www.literatureandlatte.com/testimonials.php
    PS: Scrivener nutzt Latex! 😉

  38. Wolfgang Denda says:

    @Eddie „Man könnte jetzt Seitenweise so weiterschreiben“

    Hat nur absolut nichts mehr mit der Sache zu tun. Ich benutze StarOffice, OpenOffice und LibreOffice, trotzdem kann ich nicht auf MS Office auf dem PC verzichten. Klar, du kannst natürlich versuchen, den Kunden zu belehren, wenn du ihn verlieren willst.

  39. @Wolfgang: DAS hat auch keiner behauptet! Jeder soll für Arbeiten das Werkzeug nehmen, was am geeignetsten ist. Das mag bei vielen Leuten MS-Office sein, als welchen Gründen auch immer, aber wenn man etwas anderes mit sachlich falschen Argumenten nicht nur ablehnt, sondern auch noch mit nicht vorhandenem Wissen schlecht redet und insb. deren Nutzer derart angeht, dann kanns das einfach nicht sein!

  40. Zitat von der Homepage LibreOffice zum Thema Systemvoraussetzungen:
    „Für einige Funktionen von LibreOffice benötigen Sie Java“

    Das zum Thema Libreoffice benötigt kein Java, wie von einigen behauptet.

    Ich kann dann also auswählen ob ich ein halbwegs funktionierendes System mit Java habe oder eins was noch weniger funktioniert ohne Java.

    Super, das ist genau das was ich brauche zum Arbeiten. Immerhin spare ich ja die 2,50 Euro im Monat.

  41. Felix Schramm says:

    Bei mir läuft seit Jahren schon Libre Office ohne Java und bis jetzt hab ich auch nie irgendwas vermisst was nicht ging. Jedes „Word“ Dokument ließ sich ohne Java bestens erstellen und auch Tabellenkalkulationen waren nie ein Problem. Und wenn es mal ein Brief oder ein komplexes Dokument werden soll, dann kommt LaTeX zum Einsatz. Wenn man da seine Vorlagen einmal zusammen hat ist das schon eine schicke Sache.
    Ich persönlich komm von daher bestens ohne MS aus. Wer meint das er ohne nicht leben kann der soll es nutzen, finde das wie einige andere über mir auch, echt irre wie da manche reagieren.
    Allerdings finde ich auch, wie schon weiter oben erwähnt, 2,50€ ist nicht viel im Monat, aber dann kommt noch hier ein bisschen Geld für eine eventuelle zweite Cloud dazu, so mancher Mail anbieter hätte für einige Sachen gerne ein wenig Geld, dann vielleicht noch ein Passwortsave der Geld möchte. Und ehe ich mich versehe bin ich bei ganz anderen Preisen.
    Aber wie gesagt, jeder sollte nutzen was ihm am besten liegt. Ist doch super das es so viele unterschiedliche Office Pakete gibt!

  42. Und da sind sie wieder, die ITler, die meinen, dass meinen im Geschäftsbetrieb würde für die meisten auch ein kostenloses Office Paket genügen. Also genauer, ein Office Paket, das keine Lizenzkosten verursacht. Denn alle anderen Kosten durch Mitarbeiterschulung, erhöhtes Callvolumen an der Hotline, Folgen von Konvertierungsfehlern, keinen definierten Herstellersupport, Anpassungen anderer Software, die MS Office erwartet, sind bei weitem höher, als die paar €uronen, die ein Microsoft Office als Volumenlizenz kostet.
    Früher, als MS Office noch die Cash Cow war konnte ich verstehen, wenn einer nicht die 500 € für ein MS Office hinblätterte um dann Tante Erna zu schreiben, ja ich selbst machte 2-3 Jahre den Selbstversuch mit OOo. Ich war damals baff erstaunt was die Open Source Kommune so alles zustande bringt.
    Als dann die Abspaltung von LibreOffice kam verstand ich den Sinn zweier OS Office Pakete nicht. Aber ich verstehe bei Linux auch nicht, warum es wie viele (?) verschiedene Distris gibt.
    Seit über zwei Jahren bin ich beruflich zwangsweise Nutzer von LibreOffice unter RedHat in einer Firma, in der MS Office Standard ist. Bei jedem Dokument, das ich mit LibreOffice öffne, gibt es Konvertierungsschwierigkeiten. Während bei Word und Excel meist nur Schriftarten fehlen und die Dokumente entsprechend schief aussehen ist bei PowerPoint meist alles vorbei.
    Nun ist es aber bei PowerPoint auch oft so, dass von den 8 Leuten, die an einer Präsentation arbeiten, 6 Könner die Kästchen irgendwie so hinschieben, dass es irgendwie passt. Und weil keiner Lust hat die Präsi noch mal von Grund auf neu zu machen wird immer weiter gefrickelt.
    Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass diesen Murks keine andere Software mehr hinbekommt. Außer eben MS Office selbst. Denn wenn es wichtig ist und ich vielleicht gar noch VBA einsetzen möchte starte ich die KVM mit Office 365 und fertig.
    Privat empfehle ich Office 365 weil ich einfach keinen Bock mehr habe mich mit einem anderen Office Paket so lange zu beschäftigen, dass ich darin Support leisten kann. Ja, manchmal reicht sogar MS Office Online.
    Wenn die Lizenz-kostenfreien Office Pakete für etwas nutze waren, dann um den Preis für MSO so sehr zu senken. Dankeschön dafür.
    (Geschrieben in Outlook, weil ich die Rechtschreibprüfung, die selbst die deutsche Grammatik umfasst, einfach klasse finde.)

  43. Tja, ich bin hier hingekommen, weil ich auf der Suche nach einem Problem des Bootstrapper bei MSO bin. Ich arbeite mit MSO und Libreoffice. Ich ziehe eindeutig Libreoffice vor. Warum? Es nervt mich nicht so wie MSO. Warum würde ich gerne komplett auf Linux umsteigen? Weil es mich nicht nervt. Weil es läuft. So wie Libreoffice. Es sieht weder alt aus noch ist es instabil, gefährlich oder sonst was. Genauso wie Linux. Diese ganzen Geschichten, die erzählt werden (alte Leute, Freaks von 1995, alles mega kompliziert, etc. sind absoluter Quatsch von Menschen, die das mal vor Jahren probiert haben).
    Und das MS alles versucht (z.B: Schriften), um die Übertragung von Dateien nicht zu ermöglichen, dürfte bekannt sein. Naja. Im Übrigen: Bei dem Problem mit Office 2013 werde ich nicht anderes tun können, als Windows10 zurückzusetzen oder am besten neu zu installieren. I love MS!!!