One more thing… Apple stellt Musik Streaming-Dienst Apple Music vor

Und da ist es, das legendäre „One more thing…“ – Apple Music. Vorab von allen vorhergesagt und nun tatsächlich Realität. Apple steigt somit in den Musik Streaming-Markt ein und will den großen Playern einheizen.

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Apple Music wird direkt in die bestehende Musik-App integriert und diese erhält einige neue Bereiche. Der „For You“-Bereich soll mithilfe eines Algorithmus Musik nach Eurem Geschmack zusammenstellen. Ihr selektiert vorab ein paar Präferenzen zum Lieblingsgenre sowie zu Künstlern aus dem Genre und schon würfelt Apple Music passende Playlists zusammen. Diese könnt Ihr natürlich auch für die Offline-Nutzung speichern.

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Apple Music New zeigt Euch die neuesten Songs aus den Charts sortiert nach Alben, Songs und Videos. Ja, richtig gelesen, Ihr könnt auch Musikvideos zu den aktuellsten Charts ansehen. Ob mehr als nur die Videos zu den aktuellen Songs in den Charts abrufbar sein werden, wissen wir aktuell nicht.

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Apple Music Radio bietet Euch Zugriff auf von bekannten Radio DJs kuratierte Radiosendungen. Darunter befindet sich auch ein eigener Apple-Sender namens Beats 1, der 24 Stunden am Tag von drei Radiomoderatoren aus Los Angeles, New York und London bespielt werden. Zudem findet Ihr hier exklusive Interviews und Gastmoderatoren werden hin und wieder ebenfalls zu hören sein. Dieser Service ist prinzipiell kostenlos, besitzt man jedoch ein Apple Music Abo, erhält man die Möglichkeit unendlich Songs zu skippen.

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Apple Music Connect ist eine Plattform, die den Künstler und Fans zusammenbringen soll. Hierüber können Künstler Songtexte, Backstage Fotos, Videoupdates oder Songs hochladen und mit den Fans kommunizieren. Fans können Beiträge des Künstlers liken und kommentieren oder via iMessage, Facebook, Twitter und E-Mail teilen. Kommt einem doch sehr bekannt vor. iTunes Ping, anyone?

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Apple Music ist selbstverständlich auch mit Siri verzahnt, die zusätzlich als Kuratorin dienen soll. Man kann Siri so beispielsweise bitten, die besten Songs aus dem Jahr 1994 abzuspielen, die besten Songs von Künstler X zu spielen oder Siri fragen, welcher Song in den Charts im Februar 2011 auf Platz 1 stand.

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Apple sagt, dass man mit Apple Music auf mehr als 30 Millionen Songs hören kann. Apple Music soll am 30. Juni in über 100 Ländern an den Start gehen.

Zudem wird iTunes Match mit Apple Music verzahnt. Das heißt, dass sämtliche Songs aus Eurer privaten Bibliothek abgeglichen und automatisch Eurer iCloud-Bibliothek hinzugefügt. Dabei wird, wie zuvor schon, kein Song umständlich geuploaded, sondern mit dem iTunes-Musikkatalog abgeglichen und Euch automatisch zum Download oder Stream zur Verfügung gestellt.

Zum Start bietet Apple eine dreimonatige kostenlose Mitgliedschaft an, die im Anschluss 9,99 Dollar kosten wird. Apple Music wird aber auch als Family-Subscription angeboten. Hierbei können bis zu sechs Familienmitglieder gleichzeitig hören für insgesamt 14,99 Dollar.

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Direkt zu Beginn wird Apple Music für iPhone, iPad, iPod Touch Mac und PC verfügbar sein. Eine Apple Watch-Integration ist natürlich auch vorhanden. Irgendwann im Laufe des Herbstes soll dann Apple Music auf für Apple TV und sogar für Android verfügbar sein.

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61 Kommentare

  1. Heinz Inge says:

    Yeah ein Musikstreaming Dienst. Der neuste heisse Scheiss.

    OOOh Wait, es gibt ja schon dutzende.

    Gääääähn

  2. Bin gespannt, ob auch Hörspiele inbegriffen sind !

  3. plantoschka says:

    Werde jetzt hier dafür gehated aber egal:

    Apple macht hier (wieder) eine Menge Richtig. Die 8-10 Millionen die momentan für Spotify zahlen, wird Apple sicherlich in einigen Wochen schon haben.

    Freue mich. Schade das es nicht gleich heute gelaunched ist.

  4. Moin.
    Ich hab da mal eine Frage. Du schreibst:
    “ der 24 Stunden am Tag (…) besitzt man jedoch ein Apple Music Abo, erhält man die Möglichkeit unendlich Songs zu skippen.“
    Wenn der eine Sender live bespielt wird, wie soll man dann Songs skippen können?

  5. Das ist nicht „One More Thing“. Das wäre eine Beleidigung für Steve Jobs.

    Das ist lediglich „Me Too“.

  6. leider wird Apple damit abartig viel Geld verdienen, die Nutzer werden Apple die Tür einrennen und Leidtragende sind die anderen Musikdienste denen die Künstler abwandern werden.

  7. Ich habe nur mit halbem Ohr der Keynote gelauscht. Den Part, wo das „revolutionäre“ erklärt wurde, habe ich wohl verpasst. Synchronisierte Playlists auf verschiedenen Geräten? Krass! Musik einfach so streamen? Irre! Tolle Coverbilder? Kann nicht wahr sein.

    Irgendwie war dieser Teil der Keynote direkt peinlich.

    Aber „plantoschka“ hat recht. Apple wird Erfolg haben. Einfach, weil es so schön verzahnt ist und weil man mit der Marktmacht eigentlich jeden Mist machen kann. Selbst wenn nur 1% der iTunes-Nutzer mitmachen, hat Apple Spotify schon fast ein.

  8. kubikunde says:

    Das kostet mir eindeutig zu wenig als Apple-User fühle ich mich da verarscht.

  9. Also ich bin fast eingeschlafen, ging anderen übrigens auch so:

    Was natürlich lobenswert ist und hier hat Spotify Nachholbedarf, ist das man Alben oder einzelne Musikstücke kaufen kann und dann auch streamen oder herunterladen. Das ist natürlich bei Apple Music Lobenswert, dass meine Musik Bibliothek gekaufter iTunes Musik synchronisiert wird, auch das kein umständlicher Upload erfolgt. Das spart mir Kosten und Speicherplatz auf meinem iPhone.

    Musikvideos schaue ich mir persönlich nur selten an, aber trotzdem Klasse das es in einem Musikdienst hier vereint wird, wo man bisher auf verschiedene Dienste zurückgreifen musste, aber Spotify soll ja auch mit Videos kommen.

    Die Radios, gerade amerikanische Sender, werde ich nicht nutzen.

    Der monatliche Preis ist sicherlich in Ordnung.

    Die UI von Spotify gefällt mir bis jetzt deutlich besser als von Apple Music. Spotify App für iOS und Android fühlen sich eben nach Musik an. Die Apple Music App sieht ein wenig spartanisch, sprich zu spartanisch aus.

    Die Siri Integration ist ganz nett, aber werde ich auch kaum nutzen.

    Spotify hat ebenso wie Apple eine gewaltige Community/Nutzeranzahl. Weiterhin hat Spotify den Vorteil, auf sehr vielen Plattformen zu sein, egal ob Microsoft Windows Desktop, Apple OS X & iOS, Google Android, BlackBerry, Web über Browser, Sony PlayStation, BMW, Mini.

    Apple Music hingegen wird sich zunächst auf Apple iOS und später Google Android beschränken.

  10. „Dabei wird, wie zuvor schon, kein Song umständlich geuploaded, sondern mit dem iTunes-Musikkatalog abgeglichen“ – Es soll tatsächlich Songs auf meiner Platte geben die es in keinem Katalog der Welt gibt. Nicht mal bei Apple! Wie funktioniert das dann!? Ein Musikstreaming-Dienst der meine eigene Musik (die nicht im Katalog ist) nicht verwalten kann ist nutzlos!

  11. @Kubikunde: Made my day 🙂

  12. mal gespannt ob appel das exklusiv für Appel Geräte anbietet oder auch es auch in itunes auf dem PC oder sogar eine Android App geben wird, was ich aber eher bezweifel 😉

  13. Michael S. says:

    @Brave: Apple hat schon bestätigt, dass es im Herbst eine Android-App geben wird. Leider nichts für Windows 10 und auch kein Webplayer.

    Und überhaupt keine Details zur Streaming-Qualität.

  14. @Brave
    Les das vorletzte Wort…

  15. Michael S. says:

    Nachtrag: Da hab ich echt nicht aufgepasst, Apple Music soll auch für Windows kommen: http://apple.co/1cH2vBp

  16. Sonos?

  17. Die Sache ist doch die, sicherlich wird Apple Music Umsatz gewinnbringend machen, aber schaut euch an, wieviele iOS und OS X Nutzer Spotify nutzen und auf Google Android wird Spotify weiter steigen und „Apple“ Music auf Google Android? Glaube ich kaum, dass es gewaltigen Anklang findet, zumal Apple Music auf ausschließlich kostenpflichtig setzt.

    Ich wäre mal gespannt, was der Gründer von Spotify zu der Vorstellung von Apple Music sagt.

  18. Wenn ich die Lieder zum offline hören speichern kann, warum sollte ich diese dann noch bei iTunes kaufen?

    Hab ich da irgendwie einen Denkfehler?

  19. Sonos würde mich auch interessieren….

  20. Weil man sie bei dem Streaming-Dienst nur so lange offline hat wie man monatlich bezahlt, danach ist die ganze schöne Musik weg.

  21. Apple sucks (meine Meinung). 10,- € ist Standard, aber 15,- € für bis zu 6 Familienmitglieder gleichzeitig? Hammer, da sind ALLE ANDEREN noch meilenweit von entfernt!?

  22. Apple hat den Trend zum Musikstreaming viel zu lang verschlafen. Seit Jahren.

  23. Ich hoffe das Apple Music per Isyncr & Rocket Player auf Android läuft.

    Mit auch eigener Musik in der Cloud. Und dann noch mit HIFI Qualität für 19,95 im Monat. Das wäre richtig geil!

    Spotify Premium habe ich zwar auch, aber viele Songs die ich gerne hören würde gibt es da nicht. Hochladen geht nicht. Ausserdem hat Spotify keinen richtigen Equalizer.

    Spotify wird sich jetzt anstrengen müssen. Deezer habe ich auch kurz getestet, das war echt schlecht.

    Ist doch schön das es jetzt richtig los geht… Apple ist ja immer der Türöffner für den Massenmarkt. Die zahlenden Nutzer von Spotify und Konsorten sind ja immer wenige.

  24. Das sollte natürlich so sein:
    Die zahlenden Nutzer von Spotify und Konsorten sind ja immer NOCH wenige.

  25. Was sollte einen User bewegen von Spotify oder Deezer zu Apple Music zu wechseln?

  26. also eigentlich hat man kaum etwas über die wichtigen details erfahren.
    die streaming-qualität, die anzahl der songs insgesamt (die verhandlungen laufen ja noch) und mögliche kooperationen mit hifi- und netzanbietern.

    ich bleibe solange bei spotify bis apple bei sonos und bose implementiert ist und die telekom kostenloses streaming anbietet mit der streaming-option. und spotify connect bleibt hoffentlich auch kein alleinstellungsmerkmal von spotify.

  27. Birnenfan says:

    Also ich zahl für meinen US Google Music Account ~6€, hab zugriff auf Millionen Songs, kann automatische Mixes erstellen lassen (die sogar sehr gut sind!), Playlists erstellen, offline verfügbar und meine eigenen MP3s einbauen. Das einzige was Apple mehr hat ist dieser Beats 1 Sender, aber das ist sowieso ein Witz für unterwegs, das Datenvolumen hat keiner. Zudem kann ich auch Radio hören wenn ich will, da zahl ich dank GEZ auch 18€ im Monat für.

    Keine Revolution und diesmal nicht einmal Evolution, nur ein weiterer Streamingservice der nichts neu oder besser macht (vllt family sharing, aber sonst?)

  28. @jmk
    wenn apple es schafft die künstler fast aller labels anzubieten, dann wäre das ein sehr gutes argument. ich könnte dir zb. viele deutsche künstler auszählen, die bisher nicht bei streaming-diensten zu finden sind. oder nehmen wir (wie oft bereits erwähnt) einfach die derzeit erfolgreichste künstlerin weltweit: taylor swift… die findet man (nicht mehr) bei spotify.

  29. michael_cgn says:

    Es ist erstaunlich, dass der „Marktführer“ in Sachen Inovation derzeit wohl eher den Entwicklungen nachläuft: großes Smartphone, SplitScreens oder eben Streamingdienst.
    Apple wirkt immer mehr wie das neue Microsoft.

    Also Inovativ ist schon Anders, aber Konkurrenz ist immer gut!

    Ohne eine Android App wird der Musikdienst ein profitables Nischenprodukt für die gewöhnliche Apple-Schar sein.

  30. Google music ist zahl ich 7,99€

  31. Family Sharing zu diesem Preis und Musikvideos find ich gut. Connect könnte interessant werden. Alles in allem ganz solide. Vorallem auch auf Windows und später auf Android das ganze anzubieten war eine gute Entscheidung. Ist wie ich bisher finde vom Konzept besser als Spotify. Was am Ende dabei rauskommt wird man ja in den Testmonaten sehen. Ich gebe ihnen mal eine Chance auch wenn die Revolution ausblieb (aber was will man da noch revolutionieren).

  32. @Chris: Keine Live-Radiosender. Sondern sowas wie täglich frische Playlists, die halt von Moderatoren kuratiert werden und bei beats1 kommt zwischendurch noch ne Anmoderation schätze ich. Think MixRadio und Co. verstehste?

    @Dominik Conrads: Oldschool per iTunes aufn Rechner kopieren 😉 Wat se nich haben, haben se nicht. Ist ja bei Spotify und Co. genauso mit den Rechten. Da hat Google zwar die Nase vorn, aber verkehrt ist Match sicherlich nicht.

    @Brave: Artikel lesen, dann weißt du mehr.

    @Michael S.: Steht auch so im Artikel.

    @Basti & Andreas: Wenn Kompatibilität zu Sonos zum Start bekannt gegeben worden wäre, hätten wir das auch geschrieben. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht geht. Wird hier sicherlich noch mal nachgelegt. Das Thema interessierte beispielsweise Caschy auch gleich auf Anhieb. Musst dich wohl in Geduld fassen für den Moment.

  33. speedtriple says:

    Sonos wäre ein Thema welches mich auch heiss interessieren würde in diesem Zusammenhang

  34. @michael_cgn Eine Google Android App von Apple wird kommen, wird aber kaum Platzhirsche Spotify, Deezer und Google Music auf Google Android vom Thron schlagen ;).

    Wäre schön zu sehen gewesen, wenn Apple gesagt hätte: Ab Termin X auf allen Plattformen wie Windows, Windows Phone, Android, BlackBerry, OS X und iOS sowie alle haben das gleiche Feeling wie auf dem iPhone bzw. OS X.

    Ich bin in punkto Apple Android App mal auf die Qualität, Update-Zyklus der App, Bedienung usw. gespannt, ob z. B. Android Nutzer für neue Funktionen oder Bugfixes Monate warten müssen.

    Die UI von Spotify macht einiges her. Ich weiß noch, wo Spotify ein dunkles Design mit einigen Effekten usw. eingeführt hat, da waren wohl die meisten begeistert. Bei Apple Music, wenn ich mir gerade nochmal die Screenshots ansehe, sieht mir nicht nach Theme Musik aus. Da fehlt irgendwie das Musik-Feeling, wie es Deezer und Spotify haben.

  35. @torsten
    das ist der job von pallenberg 😉
    spotify macht einen guten job und hat viele jahre vorsprung… so einfach ist es also nicht, mal eben das streaming-business neu zu erfinden. eigentlich reicht es schon, wenn die qualität jeweils besser ist, als bei spotify… also die inhalte der radio-sender besser sind und die empfehlungen bzw. vorschläge zu einem besseren nutzungserlebnis führen.

  36. Ich werde von Spotify auf Apple wechseln, weil Apple ein paar (für mich wichtige) Dinge richtig macht:

    1) Ich brauche nur eine App für Musik, weil ich die Musik, die es bei Apple Music nicht gibt, einfach hochladen kann. Das geht bei Spotify nicht und stört mich ungemein. Ich möchte eben alles über eine App steuern und nicht 2 verschiedene Musikbibliotheken verwalten müssen.

    2) Ich kann bei Spotify nur max. 10.000 Tracks in meiner Sammlung speichern o0. Danach ist Schluss. Ich besitze jedoch bereits mehr als 10.000 Tracks, die ich legal gekauft habe, in meiner iTunes-Sammlung (Musikliebhaber).

    3) Der Spotify-App für iOS fehlt dieses tolle Feature, dass zB bei meiner Musiksammlung auf der rechten Seite so eine Leiste von A-Z ist, mit der ich superschnell durch meine Sammlung stöbern kann…. wisst ihr was ich meine? Es dauert ewig, bis ich zu Z komme.

    Die 3 Punkte bringen mich zum Wechsel, das sind einfach KO-Kriterien für mich. Kann aber auch gut verstehen, wenn jemand Spotify und Co besser findet.

    Spotify macht natürlich auch einiges richtig, allen voran die vielen, tollen und gut ausgewählten Playlists für jede Gelegenheit!

  37. @Pascal Wuttke „Wat se nich haben, haben se nicht“ interessiert mich als zahlenden Kunden einen scheiß! Meine Musik, „mein“ Streamingdienst. Und da haben GPM und Deezer noch großen Vorsprung (Mp3 Upload)!

  38. @wolf
    nur weil pallenberg immer extrem in eine richtung tendiert, muss es bei caschy dann ja nicht automatisch genau anders herum sein. zudem hat pascal (nicht caschy) bisher nur berichtet und nicht seine meinung dazu abgegeben… dazu ist es auch viel zu früh um seriös etwas zu bewerten.

  39. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Apples Dienst sehr erfolgreich sein wird, weil Apple es nunmal oftmals schafft, bestehende Sachen mit minimalen Veränderungen für alle zugänglich zu machen (und weil die Integration in iOS/OSX sicher sehr gut sein dürfte und somit die Leute aus Bequemlichkeit nur auf einen Dienst setzen). Es wird sogar ne Android App geben…
    Für mich persönlich ist das aber nicht so reizvoll, nutze Google Play Music kostenlos für meine Lieder (Eigene Musiksammlung, auf Handy auch offline abspeicherbar, zudem sind die Schnell-Playlisten doch recht gut), wenn ich aktuelle Charthits hören will, gibt es Youtube (kostenlos, sogar mit Musikvideos!!!einself!!!), im Worst Case wird halt Spotify Free genutzt… Sicher ist die Nutzung eines Dienstes bequemer, aber da wäre für mich dann eher Googles Abo interessant, bietet außer dem Sozial-Aspekt und dem 24/7 Radio eigentlich auch fast das gleiche und kostet 2€ weniger…

  40. Die Family Subscription könnte ein Argument sein vielleicht ein Abo abzuschließen.
    Aber sobald iTunes im Spiel ist, werde ich die Finger davon lassen!

  41. Gebe Florian und vielen hier recht. War ein MeToo Moment aber ein wichtiger. Wie schon bei der Google Keynote mit Google Pay…

    Aber war wichtig… und is für mich als jemand der nix mit Apple zutun hat bisher ganz interessant.

    Eine Frage hab ich noch:
    Heisst das ich kann via Android App im Herbst nun auch die AppleID erstellen?!?

    Fehlt jetzt nur noch die Apple Cloud als App für Android. Welche App von Apple könntet ihr euch für Android als Mehrwert für Apple noch vorstellen?

  42. Morgen kommen bestimmt wieder ein paar Umfragen 😛

    Solange Apple Cross-Plattform gewährleisten kann, dass ich meine Musik überall mitnehmen kann, egal ob ich mal Windows nutze, das ganze perfekt bedienbar ist und es ggf. sogar wie bei Spotify eine Web Variante gibt, wäre es schon durchaus brauchbar, aber es ist für mich bis jetzt kein Highlight, was Apple da großangelegt präsentiert hat.

    Ich gehöre eben auch zu jenen Nutzern die für Musik und „Qualität“ gerade bei der Bitrate ne Mark mehr ausgeben und Musik auch kaufen. Das Gratis-Angebot auf Smartphone von Spotify beinhaltet ja nicht nur Shuffle Modus und nervige Werbung, sondern die Bitrate ist so niedrig, dass es nach Blechdosen klingt. Daher ist das Free-Modell von Spotify für mich immer uninteressant gewesen. Aus meinem Bekanntenkreis nutzen aber einige kostenlos Spotify und sind damit vollkommen zufrieden.

    Was ich bei Spotify nicht mag, ist diese Community-Funktion, das andere Spotify Nutzer serienmäßig sehen können, was ich höre oder angehört habe sowie die Facebook Integration. Sicher kann man in den Einstellungen abschalten durch Private Session, welche aber zeitlich begrenzt ist. Musik ist für mich Privatsache, wenn ich diese teilen möchte, dann über WhatsApp, iMessage, vielleicht öffentlich Twitter, Facebook etc. manuell ausgelöst.

    Die Apple Music App sollte Apple optisch dezent aufwerten. Vielleicht auch optional einen Dark Mode einführen und es gibt doch auch aus Winamp und Windows Media Player bekannte Effekte während des Abspielens von Musik.

    Das Preismodell ist natürlich äußerst Fair gehalten, gerade für Familien und es muss dabei ja nicht Oma und Opa sein, wenn wir auf die Anzahl der Familienmitglieder zu sprechen kommen. Es können auch gute Freunde und Bekannte sein. Ich hätte bei mir schon 3-4 Nutzer zusammen. Spotify wird sich aber dahingehend anpassen.

    Der weitere Vorteil von Apple Music gegenüber Spotify könnten natürlich die Konditionen sein. Vor ein paar Monaten hat Taylor Swift und ein paar andere Künstler sich bei Spotify austragen lassen, weil die Umsätze zu niedrig sind bzw. auch sagten, dass gerade Newcomer und kleine unbekannte Künstler durch das Geschäftsmodell von Spotify nichts mehr verdienen. In iTunes bleibt Taylor Swift weiterhin vertreten. Wenn Apple hier bessere Verträge/Konditionen zum Künstler liefern kann, ist das natürlich ein Argument.

    Zuletzt hatte ich vor Monaten mit Spotify unter Windows und OS X technische Schwierigkeiten, also keine Abstürze, aber unter OS X hat es meine CPU voll ausgelastet, obwohl es dafür keinen Grund gab. Ein bekanntes Problem, welches auch im Spotify Supportforum steht. Bei Apple verspreche ich mir mehr Qualität in der Entwicklung der Apps.

    Ich gebe Apple Music mal einen Versuch und es steht noch am Anfang und wird bis zu iOS 9 sicherlich noch verfeinert und ausgebaut. Die ersten 3 Monate sollen ja kostenlos für mich sein, also warum nicht.

  43. Das mit den Musik Video und die Künstler Platform finde ich auch ziemlich cool. Sieht bis jetzt interessant aus. Und da es genau so teuer ist wie Spotify würde ich sogar wechseln. Das Musik Video feature ist nämlich total geil. Auf YouTube kann man es ja leider total vergessen sich Musik Video anzugucken.

  44. Ist mit Sicherheit eine interessante Alternative, die man für 3 Monate unverbindlich testen und in dieser Zeit entscheiden kann, ob sich ein Umstieg vom bisherigen Streaming Dienst xyz lohnt.
    Schade nur ist (wie so oft), dass Deutschland mal wieder hinterher hinkt und es wahrscheinlich noch „ewig“ dauert, bis wir hier in den Genuß dieses Services kommen.

  45. Sehr gute UI, überraschend günstig und dank Dr. Dre vermutlich mit bester Verbindung zu den Künstlern bzw. der Musikindustrie allgemein, weshalb Vorfälle wie der mit Taylor Swift und Spotify hoffentlich ausbleiben. Dazu nette Ergänzungen mit dem Radio und den sozialen Komponenten, die man ja nicht aktiv nutzen muss. Das Rad nicht neu erfunden, aber eben ein ziemlich gutes Rad erschaffen.

    Da muss sogar der Herr Pallenberg händeringend nach Inhalten und Argumenten für seinen obligatorischen Mimimi-Artikel suchen und letztlich zum gewohnten „Wo ist die Innovation?“ greifen.

  46. Apple hat schon für Apple Music Facebook Seite geschaltet und beginnt langsam damit Beats Music Kunden zu informieren, dass deren Accounts nun auf Apple Music transferiert werden.

    Apple scheint also Ernst zu machen und mit iOS 8.4 wird für Apple Music ein Anfang gesetzt und man darf gespannt sein, wie es bis zu iOS 9 noch verbessert wird.

    Die Bitrate, also Klangqualität ist etwas schlechter als bei Spotify Premium, Google Play Music, Tidal (welches auch HD Audio bietet). Die Bitrate liegt bei Apple Music bei 256 kbps. Bei den anderen genannten Diensten bis zu 320 kbps.

    Ob ein Unterschied hörbar ist, müsste man testen. Klangqualität ist für mich ein wichtiges Kriterium und gerade Apple steht ja bekanntlich für Qualität. Kommt natürlich auch auf das verwendete Kompressionsverfahren an. HD Audio wäre natürlich für die Zukunft wünschenswert.

    Vielleicht gibt es von Caschy bald einen ausführlichen Test in Sachen Klangqualität, Usability, Konditionen, Funktionen im Vergleich zu Spotify, Deezer und Google Play Music.

    Was glaube ich noch fehlt, sind Lyrics. SoundHound und Shazam müssten ja auch langsam ihre Apps auf Apple Music umstellen.

  47. @ neofelis: Soviel ich weiß, entspricht 256 kbps bei Itunes in AAC gleich 320 kbps bei MP3.

  48. Solange die Telekom (oder nen anderer Provider) das nicht genau so anbietet wie spotify (sprich traffic wird nicht abgezogen) für mich uninteressant.

  49. @ozzy: Das ist eigentlich quark. Ich verstehe ja persönlich auch nicht, warum Apple mit diesen 256 kbps um die Ecke kam, während 320 kbps vorher immer Standard war. Da kommt zum Industrie-Format AAC dann halt noch die geringere Bitrate. Und das obwohl AAC bei gleicher Bitrate ja theoretisch schon kleiner ist.

    Ist Rille…. Ich bin mal gespannt auf die Nicht-iOS-Apps von Apple. Viel erwarte ich aber nicht. Die Tatsache das man inzwischen aber Cross-Platform gehen möchte sehe ich aber als eher schlechtes Zeichen für Apple.

  50. Musikstreaming – schöne Sache (auch wenn andere früher da waren – so what) Auch der Preis geht in Ordnung (und als Familienvater finde ich das Familien Angebot wirklich gut). Aber was soll ich damit anfangen in einem Land in dem nach 1GB mobilem Internet Schluss ist?! Wenn ich voraussetze, dass 1min. Stream = 1MB ist nach 16h der Spaß zu Ende – unter der Voraussetzung, dass ich sonst kein Datenvolumen für andere Dienste verbrauche Ich fahre jede Woche knapp 9h Auto und höre dabei gerne Musik – da ich die Radiosender nicht ertrage wäre so ein Dienst wirklich toll aber wenn nach der ersten Woche das Datenvolumen alle ist was soll ich dann damit anfangen?! Liebe Mobilfunkprovider wacht endlich auf und schaut euch um wie das in anderen Ländern läuft. Ein weiteres gutes Beispiel, wie wir den Anschluss verlieren…

  51. Ich habe Spotify letztens gekündigt, da ich es zu selten nutze und mein Lieblingskünstler leider auch nicht dabei ist. Aktuell nutze ich für die paar Alben, die ich im Jahr kaufe (maximal 10 Stück), die Amazon Cloud. Kaufe dort einfach per mp3 Download die Alben und lade sie mir dann für offline Wiedergabe aufs iPhone. Amazon Musik lässt sich ebenfalls wunderbar in Sonos einbinden oder auch am PC wiedergeben.

    Ich sags mal so: Wenn Apple es schafft die Künstler an Land zu ziehen und es dann auch noch eine nette Sonos Integration gibt werde ich es auf jeden Fall testen 🙂

  52. einzig der Familienkreis ist cool, wenn man eine freiwählbare Gruppe von menschen dort unterkriegt. ansonsten: nix neues.

    ich würde sofort 10 oder 20€ im Monat zahlen für einen dienst der alles an Musik hat die ich höre, aber den gibt es eben nicht. ich wäre an einem all inclusive streaming dienst von soundcloud interessiert, wo eben nicht nur die großen tracks der künstler zu sehen sind, sondern auch remixes, mixtapes, und gemixte playlists. dazu noch einen newsfeed, wo ich neue lieder sehen kann würden die sache abrunden und mich sofort zum kaufen bringen. davon abgesehen baut soundcloud faszinierend geile apps!

  53. Wer bei der Telekom ist sieht mit Sicherheit keinen Grund zum wechseln, schließlich wird das Volumen bei der Premium Variante ja nicht angerechnet wenn man es direkt bei der Telekom bucht.

  54. Für mich das Wichtigste und hoffentlich funktionierende Feature: Native Bedienung (inkl. Wechseln zwischen Alben bzw. Playlists über mein BMW Navi Professional. Stimmt dann noch das Musikangebot, steht dem Wechsel von Spotify nichts mehr im Wege.

  55. Meine eigenen Metadaten und Cover, Playcounts die 15 Jahre zurückreichen, meine gewohnten Playlisten, meine iTunes Match Uploads die es bei iTunes nicht gibt, Platformübergreifend (inkl. Apple TV der an der Anlage hängt), integriert (native Apps und steuerbar mit Siri, iOS Remote App aus allen Räumen), usw.

    Sicher werde ich von Spotify zu Apple Music wechseln. Und dann per Family Sharing mit meinen beiden Brüdern teilen. Und viele werden es genauso machen. Da könnt ihr labern bis ihr schwarz werdet.

  56. PS: Von Pallenberg gibts irgendwie nur noch Opinion Pieces und Geheule. Seit wann ist das so?

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