Oculus Quest: 6DOF All-in-One VR-System für Frühjahr 2019 angekündigt

Etwas haben aktuelle Premium-VR-Lösungen alle gemeinsam: Sie lassen ihre Träger zwar in die unendlichen Weiten virtueller Realitäten eintauchen, dafür ist es bei der Bewegungsfreiheit dann aber ganz schnell Essig, da hinten an den Geräten noch immer die „Nabelschnur“ zum Rechner hängt, und generell einfach viel zu viel Kabel für den Betrieb benötigt werden.

Diverse Hersteller haben sich bereits an einigen Standalone-Geräten versucht, die dem Problem mit den Kabeln Herr werden sollen, nun will aber Oculus selbst mit einem Device auf den Markt kommen, das der bisherigen Konkurrenz ganz klar den Wind aus den Segeln nehmen soll: die Oculus Quest.

  • Auflösung 1.600 x 1.440 Pixel pro Auge
  • eingebaute Lautsprecher
  • Oculus Insight-Technologie (verwendet vier Ultra-Weitwinkel-Sensoren und Computer-Vision-Algorithmen, um die genaue Position in Echtzeit ohne externe Sensoren zu verfolgen)
  • 64 GB Speicher
  • inklusive zweier Touch-Controller

Hierbei handelt es sich um das erste 6DoF (Six Regress of Freedom)-System des Unternehmens, das es dem Träger ermöglichen soll, mit sechs Freiheitsgraden, ohne PC, ohne externe Sensoren und vor allem ohne Kabel ins VR-Gaming einzusteigen. Zu Beginn stehen direkt über 50 unterstützte Titel parat, wobei natürlich schon einige weitere in der Produktion sein sollen.

Verkaufsstart der Oculus Quest soll das kommende Frühjahr 2019 sein, Käufer werden 399 Dollar für das 64GB-Headset berappen müssen, wobei das meiner Meinung nach ein durchaus fairer Preis sein kann, wenn die Gegenleistung denn stimmt. Vielleicht können wir das Gerät auch mal für einen Test heranholen, ich schaue da ja schon ein bisschen mit einem Auge drauf 😉

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Irgendwie ist der information Gehalt des Beitrages sehr dürftig. Noch nicht al ein link auf irgendwas.

  2. Matthias Krause says:

    Da bin ich ja mal gespannt. Wenn ich mir angucke wie Ressourcen fressend mein WMR ist kann ich mir Stand Alone überhaupt nicht vorstellen. Und kabellos mit Rechner gibt es ja schon. Außerdem muss die Bildqualität, FOV und der Content noch viel besser werden.

  3. Hat leider nur eine geringe höhere Auflösung als die Oculus Go und bei dieser sieht man sehr deutlich die einzelnen Pixel…

  4. Wenn man die Oculus Go hat macht diese Heatset kaum Sinn, wegen ein paar Pixel mehr, da warte ich erstmal Tests ab. Momentan nutze ich mein Go auch nicht mehr.

  5. Das Problem bei VR im gaming Bereich ist in meinen Augen nicht zwangsläufig das Kabel sondern eher die größtenteils grottenschlechten Spiele. Das gepaart mit sehr hohen Preisen macht die Sache zumindest für mich eher uninteressant.

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