Oculus Go: Standalone-VR-Headset für 199 US-Dollar

Oculus VR hat offiziell für 2018 ein neues VR-Headset bestätigt: Das Oculus Go wird kein direkter Nachfolger der Rift sein, sondern stellt vielmehr ein Standalone-Headset für Virtual Reality dar. Erscheinen soll das gute Stück Anfang 2018 zum Preis von 199 US-Dollar. Es wird weder eine Verbindung zu einem PC noch ein Smartphone benötigt. Das Oculus Go arbeitet also vollkommen autark.

Zuvor war in den Gerüchten schon seit einiger Zeit von einem Standalone-VR-Headset von Oculus VR die Rede. Laut Mark Zuckerberg, CEO von Facebook zu denen mittlerweile ja auch Oculus VR gehört, ist das Oculus Go der ideale Einstieg in den Bereich Virtual Reality. Auch der Tragekomfort soll dank eines speziellen Stoffes hoch sein.

Zudem setzt das Oculus Go auf neue Linsen. Während das Field of View zur Rift identisch bleibe, will man die Lichtreflexionen reduziert haben. Dabei setzt man auf LCD-Displays mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten, wie sie auch in aktuellen High-End-Smartphones üblich sind. Laut Hugo Barra habe man auch den Screendoor-Effekt stark reduzieren können.

Zudem hat man Spatial Audio integriert, so dass der Träger auch ohne Kopfhörer anständigen Sound genießen kann. Was die Apps betrifft, so bestehe laut Barra Kompatibilität zu allen Anwendungen, die bereits für die Samsung Gear VR erschienen sind. Auch die Controller sind an dem Oculus Go verwendbar.

Weitere Details zum Oculus Go wird es sicherlich bald noch zu hören geben. Denn es fehlen ja noch ein konkreter Erscheinungstermin und auch ein Preis für Europa bzw. Deutschland.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Pixelspaß. Im Ernst. Die Auflösung ist für diesen Anwendungszweck zu gering. Ehrlich. Leider – VR macht sonst eigentlich so viel Spaß.

  2. Also zu den Preis ist das ein no-brainer, wird sofort gekauft

  3. Welch erbärmlich schwache CPU und GPU sollen bei 199€ denn bitte drin stecken.
    Nach einem Jahr hoffnungslos veraltet fürchte ich.

  4. Ich denke eher, dass Facebook bewusst bei der Hardware drauf zahlt um Reichweite zu machen.

  5. Matthias Heinz says:

    VR ist noch nicht wirklich marktreif, ich steig nicht ein bevor nicht eine kabellose Brille mit anständiger Auflösung auf den Markt kommt. Für 199€ ist das sicher eine nette Hardware, sofern CPU und GPU dazu passen, aber mehr als ein Gimmick ist das leider auch nicht.

  6. „Es wird weder eine Verbindung zu einem PC noch ein Smartphone benötigt. Das Oculus Go arbeitet also vollkommen autark.“
    Diese Aussage finde ich jetzt etwas merkwürdig.
    Wo sollen denn dann bitte die Inhalte herkommen?
    Vielleicht kann man ja eine SD-Karte für eine Diashow einlegen. 😉

  7. Was die Brille genau „liefern“ soll, ist mir ebenfalls schleierhaft. Nehme mal an, es wird ein eigener Store angeboten, wo man sich dann ein paar Sachen laden kann. Die angebotene Software dürfte weit unter den Standard der „echten“ Headsets liegen. Allein weil im headset mit Sicherheit keine ausreichend starke Hardware verbaut sein wird (platztechnisch auch nicht möglich). Ich gehe mal von einem NVidia Tegra Chip oder ähnliches aus.

    Mich interessieren hier mehr die Windows Mixed Reality Brillen, welche auch schon einen guten Preispunkt liefern und wie übliche Haedsets funktionieren.

  8. Wenn ich Hersteller wäre, würde ich auf eine Streaminglösung setzen. Das braucht nur eine schwache CPU im Headset und eine zusätzliche Streamingbox, Konsole, PC oder evtl. reicht auch ein Smartphone als Streamlieferant. Theoretisch konnte man das Headset dann per Software für alle Plattformen kompatibel machen, wenn nicht jeder Hersteller was anderes basteln würde.

  9. Udo, schonmal von Wlan und App Stores gehört? 😉
    Das Ding kriegt seinen Store wie Gear VR auch und gut ist.

  10. Ein App Store setzt voraus, dass mindesten eine Mobile CPU im Headset steckt und man dann auch nur Simple Games in Betracht zieht. 😉
    Wer will das?

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