Netflix startet ab heute mit interaktiven Kinderserien durch

Netflix hatte bereits vor einigen Monaten interaktive Serien für Kinder angekündigt. Das Prinzip ist simpel: Die Kinder schauen sich den Content wie gewohnt an, haben aber zwischendrin die Möglichkeit für die Charaktere einfache Entscheidungen zu treffen. Entsprechend verzweigt sich dann die Handlung und die Geschichte kann unterschiedliche Wendungen nehmen. Den Anfang macht bei Netflix ab heute „Der Gestiefelte Kater und das magische Buch“.

Auch in Deutschland steht die Serie bereits zur Verfügung. Die Entscheidungen trifft der Zuschauer wahlweise via Touchscreen oder aber über seine Fernbedienung. Auf allen Endgeräten funktioniert das aber noch nicht. Als kompatibel nennt Netflix die Apple iPhone und iPad sowie die meisten gängigen Smart-TVs. Unterstützung für den Apple TV, Chromecast und andere Android-Geräte soll noch folgen. An der Nvidia Shield Android TV ließ sich „Der Gestiefelte Kater und das magische Buch“ aber beispielsweise ebenfalls starten.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/tkKY_xP7dPU

Am 14. Juli soll das nächste Format für Kinder folgen: „Buddy Thunderstruck: Der Vielleicht-Mal-Stapel“. Für 2018 ist laut Netflix zudem noch „Stretch Armstrong: The Breakout“ geplant. Ob Netflix vielleicht auch interaktive Serien für Erwachsene produzieren könnte, ist derzeit unbekannt. Das wäre doch gerade für eine trashige Horrorserie ein tolles Feature. Erst einmal will man aber offenbar jüngere Zuschauer mit dem Feature vor den Bildschirm fesseln.

Was haltet ihr von der Idee interaktive Inhalte bei Netflix anzubieten? Überflüssig oder für Kinder eine tolle Sache? Ich finde das Konzept ganz putzig und denke, dass Netflix sich damit bei den jüngeren Zuschauern bestimmt einige, neue Fans schafft.

(via Der Standard)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

8 Kommentare

  1. Uper geile Idee. DIe Bücher habe ich früher geliebt. „Wenn du willst, dass sie es wagen in das Horrorhasu zu gehen, dann ließ weiter auf Seite 1234“

  2. Sascha Ostermaier says:

    @Dieser: So eins hatte ich als Kind auch. Spielte irgendwie auf den Galapgos-Inseln. War super, hab bestimmt alle Kombinationen durchgelesen. 😀

  3. Ha! So eine Art Geschichte gab es von Disney in nem LTB auch mal. Habe ich geliebt!

  4. Werde mir das mit den Kindern Mal anschauen, geht das auch auf dem Nexus Player?

  5. NanaPolymer says:

    Ich brauch es nicht unbedingt. Wenn es da mal vereinzelt eine Serie etc. gibt stört mich das nicht. Hoffe aber das wird nicht die Regel.

    Ich will eine Serie in Ruhe gucken und nicht ständig überlegen was als nächstes kommen soll. Da gibt es schon genug Spiele von.

  6. Hans Günther says:

    Kinder gehören an die frische Luft und nicht vor den Fernseher!
    Wir sind da sehr restriktiv (TV erst ab 4 Jahren und dann nur am WE). Ist natürlich anstrengender als sie jeden Tag vor der Glotzen zu parken, aber wir hoffen, dass es der Entwicklung der Kinder zugute kommt…

  7. Dann werde ich mir wohl oder übel mal wieder Kinderserien anschauen!
    Klasse Idee! Bin gespannt wie die Umsetzung letzten Endes geworden ist!

  8. André Westphal says:

    @ Hans Günther

    Schwarz-Weiß-Denken ist auch falsch. Es gibt Studien, die nachgewiesen haben, dass z. B. Kinder, denen im Elternhaus das Fernsehen verboten wurde, später nicht nur deutlich mehr TV schauen, sondern auch noch unreflektierter damit umgehen. Der Grund ist naheliegend: Es fehlt an der Medienkompetenz.

    Sollte man also differenziert sehen. Natürlich ist es falsch, wenn Kinder den ganzen Tag nur vorm TV sitzen. Aber ein gesundes Maß ist für die Entwicklung, wenn denn auch der passende Content ausgewählt wird, für die Entwicklung förderlich. Es hängt eher davon ab wie ein Medium genutzt wird und welche Inhalte konsumiert und wie gemeinsam mit den Eltern aufgearbeitet werden.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.