N26 stellt Spaces vor: Mit Unterkonten Geld zur Seite legen

Die Online-Bank N26 hat ihren Apps mal wieder ein Update verpasst und führt damit die sogenannten Spaces ein. Diese stellen im Prinzip Unterkonten dar, mit denen ihr für bestimmte Zwecke Geld zur Seite legen könnt. Diese Spaces lassen sich ganz einfach über einen neuen Bereich in der App anlegen, benennen, personalisieren und mit einem Sparziel hinterlegen.

Wenn ihr ein Sparziel definiert habt, seht ihr im Bereich der Spaces den aktuellen Sparstatus in Prozent. Geld könnt ihr von eurem Hauptkonto per Drag & Drop in den entsprechenden Ziel-Space verschieben und somit schnell Geld transferieren. Bezahlen könnt ihr jedoch nur mit dem Hauptkonto, es handelt sich also nur um ein „virtuelles Schließfach“.

Ich habe euch hier schon mal ein paar Screenshots zur Erstellung eines Spaces reingepackt, vor allem die Möglichkeiten zur Personalisierung sind vielfältig. Was mir persönlich jedoch fehlt, ist ein Automatismus, der regelmäßig Geld in den Space meiner Wahl schaufelt. Normale Nutzer können übrigens zwei Spaces erstellen, Black- und Metal-Kunden bis zu zehn.

Das Update ist ab sofort im App Store und Play Store verfügbar.

Hier ist das Changelog der App:

Wir sind sehr stolz darauf, dir heute Spaces vorzustellen: Mit Spaces kannst du einfach und flexible dein Geld organisieren. Mit jedem Space legst du ein Unterkonto für deine Ziele an. Du kannst per Drag & Drop einfach Geld von deinem Hauptkonto in einen Space überweisen. Alles passiert in Echtzeit. Viel Spaß mit Spaces.

Hier ein Auszug aus den Bedingungen:

– Du kannst bis zu zwei (2) Spaces zusätzlich zu deinem Hauptkonto gleichzeitig eröffnen und nutzen.
– Wenn du eine N26 Black oder einen N26 Metal Mitgliedschaft besitzt, kannst du bis zu zehn (10) Spaces gleichzeitig eröffnen und nutzen.
– Durch das Eröffnen eines Spaces in der N26 App oder in der N26 Web App schließt du mit der N26 Bank GmbH einen Zahlungsdiensterahmenvertrag im Sinne des § 675 f BGB.
– Du kannst jeden Space jederzeit durch einen einfachen Klick schließen (und damit den Zahlungsdiensterahmenvertag kündigen). Eine förmliche Kündigungserklärung für die Kündigung des Zahlungsdiensterahmenvertrages ist nicht notwendig. Wichtig: Bitte beachte, dass dein Hauptkonto nicht durch das Schießen eines Spaces gekündigt oder beendet wird.
– Du kannst die Spaces personalisieren, indem du Ihnen Namen gibst und ein Bild zuordnest.
– Du kannst Überweisungen zwischen deinem Hauptkonto und einem Space durch “drag and drop” vornehmen.
– Wie auch für dein Hauptkonto zahlt N26 keine Zinsen für das Guthaben auf deinen Spaces.
– Wir stellen dir für jeden Space einen eigenständigen Kontoauszug zur Verfügung.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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87 Kommentare

  1. Für jemanden wie mich, der ein Haushaltbudget pflegt, wäre dies ein nettes Feature um quasi mein Budget auch direkt in meinem Bank-Konto abbilden zu können.

    Bisher habe ich aber immer, aufgrund verschiedenster, negativer Berichte, einen Bogen um N26 gemacht.

    Gibt es unter den Lesern jemanden, der ein N26 Konto besitzt?

    • Nutze seit über 2 Jahren N26 und seit 1 Jahr als Hauptkonto. Gibt nichts zu meckern, bin soweit zufrieden. Negatives gibt es sicherlich auch bei anderen Banken zu berichten. Benötige keine Bankfilialen, Online-Banking reicht mir vollkommen aus. Eröffne doch einfach mal ein Konto und probiere es aus, kostet ja nix. Mit N26 kannst du auch Google Pay und bald Apple Pay nutzen, wenn deine bisherige Bank nicht daran teilnimmt. N26 ist fortschrittlicher als die meisten anderen Banken.

      • „Negatives gibt es sicherlich auch bei anderen Banken zu berichten.“ – sicherlich nicht, jedenfalls nicht so wie bei N26.

        • Ja was denn z.B.? Und komme jetzt nicht mit alten Kamellen von vor 2 Jahren. Es hat sich mittlerweile einiges gebessert bei N26, oder hast du in letzter Zeit negative Schlagzeilen zu N26 irgendwo gelesen?

      • Mutig.
        Ich hatte ein N26 Konto mal kurzfristig zum testen, und war bei der Fülle an Problemen und dem schlechten Support sehr froh, dass ich nicht so wahnsinnig war das Konto als Hauptkonto zu nutzen.

        • Beispiele?

          • Kurzfassung:
            Neben dem katastrophalen Support der teilweise eine Woche (!) benötigte um sich mal zu einer Antwort selbst auf einfachste Fragen durchzuringen, stand ich auch schon ziemlich blöd im Laden weil die Kreditkarte nicht funktionierte, und die Zahlung nicht durchgeführt werden konnte. Eine andere Kreditkarte funktionierte auf Anhieb, und in dem gleichen Laden funktionierte davor und danach auch die N26 Kreditkarte, es lag also ein temporäres Problem vor.
            Zudem etliche „kleinere“ technische Probleme wie z.B. nur sehr unzuverlässig funktionierende Push Benachrichtungen, usw.

            Alleine der Punkt mit dem Support, sowas geht einfach nicht. Wenn N26 eine echte Bank sein will dann muss eine Antwort vom Support auch spätestens am nächsten Tag vorliegen, und nicht vielleicht mal nach einer Woche.

            • Es hat sich aber etliches gebessert seit dem. Ich hatte mit der Karte noch nie Zahlungsprobleme. Ein einziges Mal gab es Probleme, wenn ich mich richtig erinnere, war es letztes jahr im Mai, da wurde das Gehalt nicht pünktlich gebucht durch einen Fehler bei N26, da haben sich viele Kunden aufgeregt. Seitdem aber nichts mehr gewesen.
              Und mutig? Naja, hab es ja 1 Jahr erstmal getestet, bevor ich zu N26 bin. Auslöser war auch die Erhöhung der Kontogebühren bei der Postbank, was ich nicht mehr eingesehen habe.

            • Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Vor ca. einem Jahr gingen bei einigen Kunden die Überweisungen nicht raus. Davon war ich auch betroffen. Nach der dritten Mail kam dann ne lapidare Antwort vom Support dass bald wieder alles funktionieren würde. Ich bin zwar von der Postbank einiges gewöhnt, aber das war dann doch ne Hausnummer.

    • silbermantel says:

      Tatsächlich benutze ich N26 seit zweieinhalb Jahren als Hauptkonto.
      Negativen Berichten zum trotz fühle ich mich da besser aufgehoben als bei jeder anderen Bank zuvor.
      Womit ich nicht sage dass es keinen Raum zur Verbesserung gäbe, der Frustfaktor ist nur deutlich geringer als anderswo.

    • Habe auch ein Konto. N26 hält sich nicht an Bankarbeitstage, d.h. Geld geht auch mal an Feiertagen ab, drauf an Feiertagen geht aber nicht. Auch werden Abbuchungen früh morgens erledigt, Aufbuchungen aber erst abends. Kulanz bei Überziehung gibt’s keine, da wird sofort kostenpflichtig zurückgebucht, auch wenn Abends das frische Geld kommt. Zu guter Letzt werden deutsche Gesetze ignoriert, der vorgeschriebene Umzugsservice wird weder ausgeführt, noch wird das Konto gekündigt.

      • Na ja das mit dem Umzugsservice stimmt ja so nicht-ich sehe nicht dass da Gesetze nicht eingehalten werden.
        https://support.n26.com/read/000001421?locale=de

        • Ich mein andersrum. Wollte das N26 Konto zu einer anderen Bank umziehen. N26 hat weder vorhanden Aufträge an die Bank weitergeleitet, noch irgendjemand anderen informiert. Konto wurde natürlich auch nicht aufgelöst. Trotz mehrmaliger Aufforderung der neuen Bank wurde N26 nicht tätig.

          • Den Umzugsservice musst du ja auch bei deiner neuen Bank beauftragen und nicht bei deiner alten Bank. Klar, du kündigst dein Konto und dann macht die alte Bank auch noch deinen ganzen Schriftkram, was für eine Logik soll das sein?

      • Also das stimmt ja mal insgesamt alles so nicht. Abbuchungen erfolgen den ganzen Tag über je nach Eingang, genauso Aufbuchungen. Kostenpflichtig zurückgebucht wird erst um 18 Uhr, davor bekommst du eine E-Mail mit „Ups, lade bitte dein Konto auf…“ dann hast du bis 18 Uhr abends Zeit Guthaben auf das Konto zu transferieren, erst danach erfolgt eine Rücklastschrift, wenn das Guthaben nicht ausreicht. Und was willst du für eine Kulanz bei Überziehung? Entweder Dispo oder nicht, das hängt ganz von deiner Entscheidung ab und deiner Bonität. Ist auch der Disporahmen erschöpft, dann ist halt Ende im Gelände. Und was für Gesetze angeblich von N26 ignoriert werden sollen, kann ich auch nicht nachvollziehen. Für deine Finanzen bist du selbst verantwortlich und nicht N26, aber nun ist natürlich N26 an allem Schuld. Mannomann!

        • Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Bei mir hat N26 nicht bis abends gewartet, sondern früh abgebucht, dann zurückgebucht und abends das frische Geld aufgebucht. Das ist auch das was ich mit Kulanz meine, denn von anderen Banken bin ich gewohnt, dass die Wertstellungen den Tag über miteinander verrechnet werden. Ich hab das auch bewusst nicht gewertet, ich hab nur geschrieben, dass es bei mir so war. Ob du es jetzt gut findest oder nicht, darfst du selbst entscheiden.

          Das nicht an die Gesetze halten bezieht sich auf den Umzugsservice. Siehe anderer Post.

  2. Genau die Funktion die ich mir schon lange von Banken wünsche, aber N26 ist mir leider ein wenig suspekt… Schließe mich mal Marcs Frage nach Erfahrungen mit N26 an.

    Edit: Hat sich für mich aufgrund der Kosten eh erledigt, zwei Spaces in der kostenlosen ist zu wenig und 10 Euro im Monat ist mir nur für die Funktion zu viel, da ich die anderen Extras gar nicht benötige.

  3. Der Satz aus den Bedingungen macht mich stutzig: Wichtig: Bitte beachte, dass dein Hauptkonto nicht durch das Schießen eines Spaces gekündigt oder beendet wird.

    …und damit meine ich nicht den Schreibfehler.

    @Marc … ich habe ein Konto bei N26 als Zweitkonto

    • Warum? Klingt doch logisch bzw. eigentlich selbstverständlich.

      • Demnach besteht die Möglichkeit, dass das Hauptkonto gekündigt wird, wenn ich ein Space schließe. Das finde ich nicht logisch oder selbsverständlich.

    • Was verstehst du denn daran nicht? Du kannst das Unterkonto (Space) kündigen (schliessen) ohne dass dein Hauptkonto davon betroffen ist.

    • Ist doch eigentlich ganz klar.
      Es gibt dein Hauptkonto und die Spaces. Wenn du die Spaces kündigst wird dadurch nicht dein Hauptkonto geschlossen.

      • OK danke, jetzt hab ichs. Stand da wohl auf dem Schlauch. Klar macht es so Sinn. Habe es nur so gelesen, dass ich aufpassen muss, dass ich das Hauptkonto nicht kündige, wenn ich ein Space lösche. %-) (leichter Anflug von Panik) 😉

  4. Zum reinen sparen und für den Notgroschen erscheint mir die Onlinebank DKB von der Landesbank Bayern und den Sparkassen sinnvoller.

    Hier kann ein zusätzliches Kreditkartenkonto mit Zinsen genutzt bzw. eröffnet werden?

    Wie schaut es allgemein bei der N26 mit Anlageprodukten aus?

    • Was für Zinsen?

    • Der Nachteil bei der DKB ist, dass du für jedes Sparkonto eine Kreditkarte bekommst und damit einen Schufa-Eintrag. Das ist nach dem dritten Konto nicht mehr cool.

      • Sprichst Du von einem Tagesgeldkonto oder von einem weiteren Girokonto?

        • Quasi beides. Beim Tagesgeldkonto gibt’s die Kreditkarte obendrauf (mittlerweile virtuell, also ohne Plastikkarte, aber sonst genauso). Und beim Girokonto gibt’s ein Tagesgeldkonto oben drauf.

      • Paul Brusewitz says:

        >Das ist nach dem dritten Konto nicht mehr cool.

        Warum? Wo liegt das Problem, wenn du mehrere Kreditkarten hast und die Schufa das weiß?

        Und sind das bei der DKB überhaupt Kreditkarten oder Debitkarten?

        Dann interessiert es die Schufa noch weniger.

        Freundliche Grüße
        P.B.

  5. Jost Thome says:

    Geht mir ähnlich wie den Vorpostern.
    Ich verfolge einige Diskussionen über Google Pay, Apple Pay usw. Lese eigentlich kaum etwas darüber, wie neu Features helfen können, mehr Transparenz für mich und meine Familie schaffen können oder wie die Organisation der Finanzen zeitgemäß digital geschehen kann. Ichwünsche mir mehr Angebote, die in diese Richtung gehen.

  6. Mag sein, ich verstehe das nicht richtig oder brauche das in der Form nicht – für mich klingt das, wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen?!

    Warum ist ein Space gleich ein „richtiges“ Konto (siehe Paragraphen, Genehmigungen, Überweisungen per Drag&Drop, …)?
    Wenn es darum geht sein Geld in verschiedene Kategorien (Budgets?) aufzuteilen oder für bestimmte Dinge Sparziele zu definieren und wenn diese Konten ohnehin virtuell sind – Warum dann nicht einfach eine simple Lösung in der Software schaffen? Da braucht man doch nicht mehrere Konten dafür sondern nur eine Verteilung des Gesamtbetrags in verschiedene „Ordner“, was völlig ohne Kosten und Verwaltungsaufwand der Bank in der Software passieren kann.

    Dann könnte jeder so viele „Order/Budgets“ anlegen wie er mag, Haupt-Ordner (wie „Versicherung“) mit Unterordnern („Kfz“, „Hausrat“, …) wären dann auch denkbar – alles ohne Limits weil es null Aufwand für die Bank bedeutet…

    Aber vermutlich übersehe ich etwas bzw. die Funktion ist ganz anders gedacht

    @Marc – ja, ich habe ein solches Konto. Die vorgestellte Funktion halte ich aber o.g. Gründen nicht brauchbar für eine Budget-Verwaltung (außer Du hast nur 2 bzw., wenn Du Geld fürs Konto bezahlst, 10 Budgets)

  7. Cool! Freut mich sehr. Gerade letzte Woche ein Konto bei der N26 erstellt.

    Bisher sehr begeistert. Alles sehr intuitiv und die Eröffnung hat keine 10 Minuten gedauert.

    Das App-Update ist aber bei mir scheinbar noch nicht verfügbar. Ich könnte mir vorstellen, dass der Grund dafür Android P ist.

  8. Finde N26 als Spaßkonto für Online Transaktionen nicht schlecht. Würde die DKB als Hauptkonto bevorzugen aber in Kombination mit Curve finde ich N26 mit ein paar anderen Karten nicht schlecht @Oliver Posselt wäre übrigens ein tolles Thema Curve 🙂

  9. Ich nutze N26 mittlerweile auch als Hauptkonto. Nachdem mindestens die Maestro-Card doch überall genommen wird, wo ich normal einkaufe. Das war für mich ein großer Unsicherheitsfaktor, die fehlende Girocard. Ansonsten finde ich die App + Google Pay Unterstützung super. Die Webseite ist hingegen mau.

    Der Sinn der Spaces erschließt sich mir nicht wirklich, wozu ein abgekanzeltes Ding ohne Zinsen? Da schiebe ich es doch lieber auf ein Tagesgeldkonto. Ist zwar auch fast nix, aber immer noch mehr.

    Ein „Zins-Bereich“ ist mir nicht aufgefallen (abgesehen von den Anlageprodukten und Festgeldmöglichkeiten).

    • Wieso sollte eine Girocard sicherer sein als eine Kreditkarte?

      Es gibt nichts sichereres als eine Kreditkarte oder Lastschrift, wobei letzteres kaum zum regelmäßigen bezahlen taugt. Alles andere ist genauso unsicher wie Bargeld.

      • Maestra Card ist KEINE Girocard.

        Girocard ist das System der deutschen Banken (wird in Deutschland an jedem Terminal akzeptiert) und Maestro ist die Alternative dazu von MasterCard (wird in Deutschland nur an manchen Terminals akzeptiert, dafür auch im Nicht-EU-Ausland, wenn man zB keine Kreditkarte hat). Das Pendant zu Maestro ist dann V-Pay von Visa, was aber nur im EU-Ausland funktioniert.

        Barclaycard hatte auch (und noch bis September) eine Maestro als Ergänzung zur Visa im Angebot. Abgesehen davon dass man damit sein Kreditkartenkonto Lastschrift-fähig machen konnte, war die Akzeptanz meistens bescheiden…

  10. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Hmm, klingt mir etwas tricky von Seiten der Bank. Theoretisch betrachtet – da ich mich nicht durch die AGB usw. von N26 ackern möchte:
    Ich komme ja dann z.B. schneller an mein Guthaben-Limit. Bedeutet dass ich dadurch auch öfter ins Dispo rutsche. Und da winken der Bank naturlich hübsche Zinsen.

    Gibt es da irgendwelche Regelungen die diesen Part betreffen? Wäre auch ne Sache für die Gesetzgebung.

    • Naja, ein bisschen sollte man seinen Kontostand trotz Spaces schon noch im Blick behalten. Ich finde das Feature durchaus praktisch und sehe hier sogar einen weiteren guten Grund zu N26 zu wechseln, bzw. erstmal überhaupt ein Konto zu eröffnen

    • Wieso tricky und wieso kommst du schneller an dein Guthaben-Limit? Dann darfst halt nur so viel sparen, wie es deine Finanzen erlauben, ohne dass du deshalb ins Soll rutschst. N26 weist nur darauf hin, dass das Guthaben auf den Unterkonten nicht für Zahlungen verwendet wird, falls das Guthaben auf deinem Hauptkonto nicht ausreicht. Das Hauptkonto kann somit ins Minus rutschen. Die Verantwortlichkeit für deine Finanzen musst du schon selbst übernehmen oder willst du das der Bank übertragen?

    • Folgendes ist dazu in den AGB zu finden:

      „Die Nutzung des N26 Überziehungskredits ist nur für das Hauptkonto möglich. Da jeder Space ein eigenständiges Zahlungskonto darstellt, ist für die Berechnung des möglichen Überziehungskredits und für die Berechnung der Überziehungszinsen nur dein Hauptkonto maßgeblich. Bitte beachte, dass du auf deinem Hauptkonto in den Überziehungskreditrahmen kommen kannst und dadurch Überziehungszinsen anfallen können, obwohl du noch Beträge auf deinen Spaces liegen hast. (Die Höhe der Überziehungszinsen kannst du jederzeit in der N26 App nachsehen. Am Ende jedes Quartals werden wir dir eine Rechnung in Bezug auf den Überziehungskredit per Email zusenden.)“

    • Bei N26 muss man aufpassen. Die lassen eine Buchung übers Limit sofort zurückgehen, das kostet dann 3€. Dazu kommt, dass Abbuchungen frühs und auch an Feiertagen stattfinden, Aufbuchungen aber erst abends und am nächsten Werktag.

      Vielleicht funktioniert es mit Spaces besser, aber von einer anderen Bank zu N26 kann man es vergessen. Da hat man trotz Überziehungswarnung nicht schnell genug überweisen kann.

      • Du kannst diese Gebühren vermeiden, indem du sicher stellst, dass du genügend Geld auf deinem Konto hast, um eingehende Lastschriften bis 18 Uhr am selben Werktag abzudecken. D.h. du kannst bis 18 Uhr dafür sorgen Geld auf dein Konto einzuzahlen um die Abbuchung zu gewährleisten und Gebühren für eine Rücklastschrift zu vermeiden.

        https://support.n26.com/read/000001274?locale=de

        • Ne, das heißt, dass du genügend Geld auf dem Konto haben musst, um Abbuchungen bis 18 Uhr bezahlen zu können. Wenn zum Abbuchungszeitpunkt nicht genügend drauf ist, gibt’s Rücklastschrift.

          • Falls eine Lastschrift wegen unzureichender Deckung auf deinem N26 Konto zurückgewiesen wird, entstehen Bearbeitungskosten, die gedeckt werden müssen. Aus diesem Grund fällt eine Gebühr von 3€ pro Zurückweisung an. Zusätzlich fallen Überziehungszinsen in Höhe von 8,9% für den Zeitraum an, in dem dein Kontostand aufgrund einer zurückgewiesenen Lastschrift negativ ist.

            Du kannst diese Gebühr und Überziehungszinsen vermeiden, indem du dein N26 Konto bis 18 Uhr (MEZ) ausreichend auflädst.

            • Also in dem Link, den du gepostet hast steht das etwas anders:
              „Du kannst diese Gebühren vermeiden, indem du sicher stellst, dass du genügend Geld auf deinem Konto hast, um eingehende Lastschriften bis 18 Uhr am selben Werktag abzudecken.“

              Und einen Link weiter:
              „Wenn dein Guthaben eine Lastschrift bei Fälligkeit nicht decken kann, wird sie zurückgegeben.“

              Weder meine Erfahrung noch der Support gibt wieder, dass man bis 18 Uhr Zeit hat das Konto auszugleichen.

              • Die Lastschrift wird erst um 18 Uhr zurückgebucht, folglich hat man bis 18 Uhr Zeit Geld auf das Konto einzuzahlen. Jeder, der logisch denken kann, dem leuchtet ein, wenn rechtzeitig Guthaben auf dem Konto eingezahlt wurde, um 18 Uhr keine Rückbelastung erfolgt. Hintergrund weshalb N26 erst um 18 Uhr rückbelastet, ist eben genau der Grund, dass man noch Zeit hat, Guthaben einzuzahlen.
                Ja, du bist ganz speziell. Bei dir ist alles anders, als bei anderen. Deine Aussagen über N26 treffen jedenfalls in keinster Weise zu. Muss jetzt hier nicht weiter diskutieren. Ich weiss was ich an N26 habe und bin zufrieden.

                • Vielleicht hattest du noch nie eine Rücklastschrift. Vielleicht hast du ein bezahltes Konto, bei dem man bis 18 Uhr Zeit hat.

                  Meine Erfahrung und auch offensichlich mein Support bei N26 ist scheinbar anders als bei dir, nachdem du hier Ausschnitte postest, die bei mir nicht zu finden sind.

                  Ich weiß es nicht, ist mir auch egal. Du darfst weiterhin von N26 überzeugt sein, aber beleidige mich nicht.

                  • Beleidigung? Wo? Kannst wohl nicht mit Kritik umgehen, wenn man dir sagt, dass du nicht Recht hast. Es gibt Leute bei denen geht regelmässig so einiges schief, statt den Fehler mal bei sich zu suchen, sind dann immer andere schuld. Bei dir wird anders gebucht, als bei anderen Kunden, bei dir klappt der Umzugsservice nicht usw….such den Fehler mal.

                  • Ganz einfach:

                    Zitat E-Mail 15.07.2017:
                    Hey Dennis,

                    dein momentaner Kontostand reicht für die bevorstehende Lastschrift von DEVK in Höhe von 17.57€ nicht aus.

                    Falls eine Lastschrift wegen unzureichender Deckung auf deinem N26 Konto zurückgewiesen wird, entstehen Bearbeitungskosten die gedeckt werden müssen. Aus diesem Grund fällt eine Gebühr von 3€ pro Zurückweisung an. Zusätzlich fallen Überziehungszinsen von 8,9 % für den Zeitraum, in dem dein Kontostand aufgrund einer zurückgewiesenen Lastschrift negativ ist, an.

                    Du kannst diese Gebühr sowie die Überziehungszinsen vermeiden, indem du dein N26 Konto bis heute 18 Uhr (MEZ) ausreichend auflädst. Weitere Informationen dazu findest du in unserem Support Center.

                    Dein N26 Team

                    —–
                    Mir also egal was ihr denkt wie es laufen könnte. Ich weiß es 🙂

                    • So ist es, wenn man am gleichen Tag noch Geld einzahlt, erfolgt keine Rücklastschrift, glaubt aber Herr oder Frau Esh ja nicht.

    • Dispo gibt es bei N26 nicht – zumindest nicht Standardmäßig und man muss es extra „beantragen“ (klick in der App) jedoch muss da Schufa oder was auch immer passen damit man akzeptiert wird, was bei mir nicht der Fall ist warum auch immer. (21 Jahre alt, immer alles bezahlt und nur 2 Bankkonten im Leben erstellt)

      (Wobei Dispo ist sowieso eine schlechte Sache, also hätte ich eh deaktiviert)

  11. Man kann die SPACES auch über die Website einrichten u. konfigurieren. Wem es also über die App zu fummelig ist, findet dort eine Alternative.

  12. Wer sich für das Unterkonten-Thema interessiert, der sollte sich mal bunq (https://www.bunq.com/de/discover-it/preismodell/premium) anschauen. Dort bekommt man u.a. 25 richtige Konten, d.h. jedes mit eigener IBAN.

  13. Revolut hat so etwas schon länger und meiner Meinung nach auch besser umgesetzt.
    https://www.revolut.com/de/vaults

    • Stimmt, Vaults ist wirklich gut. Allerdings fühlt sich N26 nach einer richtigen Bank an, Revolut dagegen eher wie eine App-Lösung ohne Substanz dahinter.

      • Naja da sehe ich keinen großen Unterschied. Beide eher als Taschengeld-Konto o.ä. geeignet und weniger als Hauptbank…

        Und da ist mir Revolut ohne Schufa-Eintrag dann lieber!

        Kartendesign interessiert mich dann eh nicht, da Curve vorgeschalten ist…

    • Blacklight says:

      Yepp, gnadenlos von Revolut kopiert. Ich nutze sie dort schon länger, wirklich praktisch um virtuell etwas beiseite zu legen. So etwas fehlte mir bei herkömmlichen Banken schon länger, Revolut hat es noch dazu hervorragend umgesetzt.

  14. Ich nutze ein N26 Konto als Gehaltskonto und bin eigentlich recht zufrieden. Zur vollen Zufriedenheit fehlt leider die Giro Funktionalität der Karte. Ich kaufe noch zu oft in Läden ein, wo nicht einmal Maestro akzeptiert wird (vor allem kleinere Geschäfte, die Kosten scheuen). Dann muss ich meine ING-DiBa Karte zücken und Geld umschichten. Ist nicht tragisch, aber schließt die alleinige Nutzung von N26 irgendwie aus.

    Glücklicherweise werden diese Probleme immer weniger. Selbst Mikrobeträge kann man problemlos heutzutage per Kreditkarte zahlen, da wäre es an der Zeit, dass manch kleinerer Händler nachzieht.

    Ansonsten bin ich mit N26 zufrieden. Gute App, sicheres Gefühl, keine laufenden Kosten und sehr schnelle Überweisungszeiten.

  15. Das Konzept von N26 ist aus meiner Sicht schon irgendwie cool, aber für viele Nutzer ist und bleibt es einfach völlig uninteressant, da zu viele Dinge limitiert sind und letztendlich dann teuer bezahlt werden müssen.

    Es fängt schon beim Thema „Einzahlungen“ an. Ich persönlich muss jeden Monat sehr viel Bargeld auf’s Konto einzahlen. Bei N26 gilt „Kostenlos bis zu 100€ / Monat, 1,5% Gebühren nach den ersten 100€ / Monat“. Na dann viel Spaß für Leute die jeden Monat mindestens 500€ (oder mehr) in Bar einzahlen müssen auf’s Konto. Da kommt im Jahr ordentlich was zusammen.

    Ich möchte N26 nicht schlecht-reden. N26 bietet sicherlich ein modernes Konzept, aber mir persönlich sind zu viele Sachen limitiert. Ich möchte nicht für jede Kleinigkeit extra zahlen. Da zahle ich lieber monatlich 5€ für mein Sparkassen-Konto und decke mit den Kontogebühren wirklich alle meine Bedürfnisse ab ohne zusätzliche Kosten.

    • Mich würde mal interessieren warum man jeden Monat 500€ einzahlen muss.

      • Peter Brülls says:

        Vermutlich weil man irgendwas mit Bargeld macht. Flohmarkt, Musikunterricht, mit fallen zig Dinge ein, bei denen heute noch viel mit Barged bezahlt wird, auch wenn alles sauber versteuert wird. Wovon ich auch hier mal ausgehe, denn wer würde sonst einzahlen.

      • zB weil man seine Finanzen nicht wirklich im Griff hat und sowieso schon am Bodensatz dümpelt während eine größere Zahlung ansteht?!

        Hat man 2-3 Monatsgehälter herumliegen oder einen entsprechenden Dispo ist das natürlich nicht erforderlich.

        Manche schichten aber zB auch Kreditkarten-Barabhebungen um, die dann wieder aufs Konto zurück müssen…

  16. Sebastian Geisen says:

    Hi,
    ich hab mir heute aus Interesse einfach Mal ein Konto eröffnet und nen kleinen 3stelligen Betrag eingezahlt ums Mal zu testen.
    Viele schreiben ja, sie benutzen es als Zweitkonto.
    Für welchen Zweck denn genau? Um kleinere Einkäufe im Supermarkt zu machen? Um zu sparen?
    Mich würde einfach Mal das Nutzerverhalten interessieren. Die App gefällt mir schonmal sehr gut. Komplett wechseln würde ich aber von heute auf morgen noch nicht.

    • Ich denke, einige nutzen es als „Firewall“ für das Hauptkonto, d.h. ab und an mal Geld draufschieben und mit der N26 Karte im Internet und im Laden bezahlen. Sollten die Kartendaten geklaut werden, ist der Schaden nicht so hoch. So in etwa: https://vowe.net/archives/016091.html

      Andere nutzen es vmtl. wegen Google Pay und bald Apple Pay.

    • Peter Brülls says:

      Nun, ich hatte es aus Interesse eröffnet und dann nach Ausprobieren die Karten Zuhause liegen lassen. Noch mal ein wenig Bargeld abholen oder was bezahlen können, falls ich meine Karten verliere.

      Jetzt mit Apple Pay werde ich wohl meine normalen Einkäufe aus dieses Konto umlegen und schauen, was aus meinem „Hauptkonto“ wird. Netbank, eh nicht mehr so zufrieden, der SMS Dienst ist im Vergleich zu N26 lahm (wie Amazon Visa auch) und GiroCard hat es da auch nicht.

      Letzteres juckt mich nicht so oft. Nur der Supermarkt um die Ecke (~100 , dafür der einzige unter 1,5 km) ist Cash/Girocard-Only, alle anderen boykottiere ich dann einfach, ist ja nicht so, dass es keinen Wettbewerb gäbe.

    • Budgetverwaltung (feste Überweisung im Monat von XXX €)
      Spaßkonto
      Online/Internet-Konto
      Ausland
      Push-Benachrichtigung
      Um Kleinstbeträge nicht auf dem Hauptkontoauszug zu haben…

      Nutze da aber lieber Revolut

  17. Wann folgt das Update der Android App?

  18. Was wollt ihr Ewig-Nörgler eigentlich?
    N26 führt Spaces als neues kostenloses Feature ein und schon springen alle N26-Hasser aus ihren Betten und jammern erstmal drauf los wie schlecht N26 doch ist.
    Warum kommentieren hier auch Menschen die garkein N26-Konto haben?
    Hier geht es um die neuen Spaces und nicht darum dass man aufzählt warum man kein N26-Konto hat.
    Einige Leute stehen sich ihr Leben lang selber im Weg man man man.

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