Microsoft: Starke Umsätze schließen das Fiskaljahr 2018 ab


Es sind schon wieder drei Monate vergangen, seit Microsoft zuletzt Quartalszahlen vorgelegt hat. Bei Microsoft hat man nun das vierte Quartal des Fiskaljahres 2018 hinter sich gebracht und es sieht nach einem sehr guten Abschluss aus. Zweistellige Zuwächse in verschiedenen Bereichen, vor allem das Cloud-Geschäft kann erneut stark zulegen, hier vorrangig durch Zuwächse bei Azure (plus 89 Prozent).

Insgesamt kommt Microsoft auf einen Quartalsumsatz in Höhe von 30,085 Milliarden Dollar, davon bleiben 10,379 Milliarden Dollar als Betriebsgewinn hängen. Schaut man sich die drei Hauptbereiche an, in denen Microsoft seine Produkte platziert, sieht man ein Wachstum in allen von ihnen.

„Productivity and Business Processes“, zu denen zum Beispiel Office und LinkedIn zählen, steigerte den Umsatz um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Consumer-Variante von Office 365 wird nun von 31,4 Millionen Menschen genutzt, der Umsatz in diesem Bereich um 8 Prozent gesteigert. LinkedIn konnte sogar einen Umsatzzuwachs in Höhe von 37 Prozent erreichen.

Der Bereich „Intelligent Cloud“ wurde in Sachen Umsatz um 23 Prozent gesteigert, hier findet man Server-Produkte und Enterprise Services. Und auch Azure, eingangs schon mit seiner Umsatzsteigerung in Höhe von 89 Prozent erwähnt.

„More Personal Computing“ beinhaltet Produkte wie Windows, Xbox und Surface. Die Gaming-Umsätze gingen um 39 Prozent nach oben, getrieben durch Software, allen voran Games von Drittanbietern. Gestehen sind auch die Surface-Umsätze, um 25 Prozent. Das liegt aber laut. Microsoft auch an dem schwachen Vorjahresergebnis.

Blickt man nun auf das gesamte Finanzjahr, das nun bei Microsoft abgeschlossen ist, ergibt sich ein Gesamtumsatz in Höhe von 110,4 Milliarden Dollar mit einem Betriebsgewinn in Höhe von 35,1 Milliarden Dollar, einer Steigerung um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Falls Ihr euch für die Zahlen im Detail interessiert, könnt Ihr diese bei Microsoft einsehen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Top, Microsoft macht vieles richtig!

  2. Der extrem teure Kauf von LinkedIn scheint sich bezahlt zu machen. LinkedIn bietet wegen der dort stärkeren Orientierung auf Beruf / Karriere – jedenfalls für mich derzeit – die bessere Alternative zu Facebook. Es ist im positiven Sinne zurückhaltender. Insbesondere derbste Geschmacklosigkeiten, die bei FB typisch sind, findet man bei LI merkbar weniger.

    • Ein direkter Vergleich wäre zu XING möglich, jedoch nicht Facebook.

    • Video2brain ist auch von MS aufgekauft worden und wird in Kürze platt gemacht. Video2brain Abonnenten werden derzeit zu Linkedin gedrängt. Dürfte dem Umsatz von Linkedin auch helfen, obwohl es nicht das geringste mit dem socialbullshit-Kerngeschäft von Linkedin zu tun hat.

  3. _DAGEGEN_ says:

    Oh oh… und das am Freitag.
    Da werden die „Anti-MS“ Extremisten bei „Heise“ wieder aufheulen…
    😀 😛

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