Microsoft: Patent beschreibt, wie Tastaturen noch flacher werden könnten

Ein neu veröffentlichtes Patent soll Hinweise darauf geben, wie Microsoft die Surface-Tastaturen künftig plant. Denn sie sollen nicht nur noch schlanker werden, sondern sich vor allem auch des Problems mit dem haptischen Feedback annehmen. Denn während Tastaturen – vor allem in Notebooks oder 2-in-1-Geräten – immer flacher werden, leidet darunter auch die Performance, nicht zuletzt, weil die Wege der Buttons einfach zu kurz sind.

Das Patent stammt bereits aus dem Jahr 2017, wurde aber erst jetzt von der entsprechenden Behörde veröffentlicht. Es beschreibt, wie Microsoft über rein haptisches Sensoren-Feedback das Gefühl eines Tastenhubs geben möchte, ohne dabei auf herkömmliche Methoden mit echtem Hub zu setzen. Das Element soll dennoch federgelagert sein, beim Loslassen des Buttons das entsprechendes Feedback an den Nutzer geben:

Mechanical key design for keyboards often includes rubber or metal dome switches along with scissor mechanisms that offer a desirable feel and overall performance or achieve the key travel necessary to meet shrinking overall keyboard thickness specifications, but not both. Haptic feedback devices offer a user sensory feedback signifying a selection has been made without any physical travel of a keypad, but also may not offer the user a desirable feel and overall performance. The following describes in detail keys or push buttons that offer the user a desirable feel and performance, while meeting shrinking overall keyboard thickness specifications.

Implementations described and claimed herein provide a push button comprising a spring element with a user-perceptible physical travel upon depression of the push button, and a haptic element that simulates additional travel of the push button upon depression of the push button.

Die Methode würde noch flachere Keyboards erlauben. Die Tastaturen würden sich sowohl für portable Geräte eigenen als auch für den Einsatz am Desktop-Rechner konzipiert sein.

Mal sehen, ob wir dieses Jahr schon Surface-Tastaturen mit dieser Methode sehen werden. Nur weil das Patent vorhanden ist, heißt das leider nicht, dass eine solche Technologie auch zwingend zum Einsatz kommen muss.

via WindowsLatest

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

3 Kommentare

  1. Vielleicht irre ich mich und es war nur die Idee etwas zu ändern, aber wenn ein Patent nicht umgesetzt wird, darf dann nicht jemand anders die Idee umsetzen? Sprich, muß es nicht eine Anwendung geben?

  2. Ein weiteres Trivial-Patent von der Sorte, wie sie nur in den USA durchkommen.

    Erstaunlich, daß es so lange „auf Eis“ lag, aber M$ scheint sich durchgesetzt zu haben.

    Na ja, dann werden wohl demnächst Lizenzentgelte fällig – und/oder es wird zu
    Patentverletzungs-Verfahren kommen. Alles, wie gehabt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.