Microsoft: Keine AR- und VR-Pläne für die Xbox


Mit Holo Lens zählt Microsoft zu den Vorreitern im Bereich Virtual Reality, beziehungsweise eher Mixed Reality, die Grenzen sind bei diesen virtuellen Geschichten ja fließend. In einem Interview mit GamesIndustry.biz erklärte Microsoft Chief Marketing Officer Mike Nichols nun ein bisschen die Pläne von Microsoft im Bezug auf Xbox. Interessanterweise beinhalten jene Pläne weder VR noch AR – das sei schlichtweg nicht für die Xbox geeignet, so die Aussage.

Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit der Entwicklung, das ließe sich laut Nichols auf einem PC einfach praktischer vollziehen. Für Augmented Reality sieht er beispielsweise Smartphones als das passende Mittel. Und die Xbox soll eben auch weiterhin für Inhalte zur Verfügung stehen, die man auf dem Fernseher konsumiert. Und diese TV-Erlbebnisse möchte Microsoft künftig breiter aufstellen:

„We don’t have any plans specific to Xbox consoles in virtual reality or mixed reality,“ Nichols said. „Our perspective on it has been and continues to be that the PC is probably the best platform for more immersive VR and MR. As an open platform, it just allows faster, more rapid iteration. There are plenty of companies investing in it in the hardware side and the content side, or some combination therein. Obviously on phones, augmented reality is a good scenario as well that’s going to grow. But as it relates to Xbox, no. Our focus is primarily on experiences you would play on your TV, and ultimately we’d like to make those experiences more broadly.“

In dem Interview geht Nichols auch auf die Übernahmen durch Microsoft Studios ein, ein Umstand, der bei Nutzern nicht nur positiv ankommt. Nichols begründet dies mit der Strategie, für alle Plattformen die passenden Angebote präsentieren zu können. Der Nutzer soll mit den Leuten spielen können, mit denen er möchte, unabhängig vom verwendeten Gerät.

Und so kommt es eben auch zustande, dass Microsoft mal einen Titel bringt, der nur für Mobilgeräte ist. Den Nutzer interessiert es schlichtweg nicht, ob es da technische Probleme geben könnte, er will auf allen Geräten unterhalten werden. Interessant ist aber auch, dass der neu angekündigte Streaming-Service für Games laut Nichols eben nicht das viel zitierte „Netflix für Spiele“ ist. Denn der Ansatz sei ein anderer.

Beim Gamning sieht es nämlich so aus, dass man einen Spieler mit einem Game nur abholen muss, danach ist er oftmals auch bereit, weiter in ein Game zu investieren. Bei reinem Inhalte-Konsum entfällt dieser Schritt. Das sei aber auch nur ein Unterschied in den Modellen. Auf jeden Fall sollen Gamer – egal auf welcher Plattform – mehr und mehr zusammenfinden. Das sieht man heute schon vereinzelt, so lange wird das aber nicht mehr dauern, bis das dann gang und gäbe ist.

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